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Minister für Zivilschutz in Griechenland tritt zurück

27. Februar 2012 / Aufrufe: 189 Keine Kommentare

Der Minister für Bürgerschutz in Griechenland, Christos Papoutsis, reichte am Montag, dem 27 Februar 2012 offiziell seinen schriftlichen Rücktritt ein.

Wie der Minister in seinem Schreiben erklärt, will er aus der Regierung ausscheiden, um für den Parteivorsitz der PASOK-Partei zu kandidieren. Premierminister Lukas Papadimos war über die Pläne des Herrn Papoutsis bereits bei dem letzten Treffen vor ungefähr zehn Tagen informiert worden.

Laut Informationen soll am 09/10 März 2012 der Parteikongress der PASOK-Partei stattfinden, bei dem dann am zweiten Tag auch die Kandidaturen für die Nachfolge des bisherigen Parteivorsitzenden Georgios Papandreou bekannt gegeben werden sollen, damit am 18. März 2012 der Wahlgang zur Wahl des neuen Parteivorsitzenden erfolgt.

(Quelle: To Vima)

Rentenbewilligung nach Mehrfachversicherung in Griechenland

25. Oktober 2009 / Aufrufe: 132 1 Kommentar
Andreas Loverdos
Andreas Loverdos

Am Montag, dem 26. Oktober 2009 wird unter dem Vorsitz des Ministers für Arbeit und Sozialversicherung Andreas Loverdos der Ausschuss für aufeinanderfolgende Mehrfachversicherung tagen. Die Hauptpunkte der Tagesordnung sind die Beschleunigung der Bearbeitung von Rentenanträgen jener Versicherten, welche bei verschiedenen Sozialversicherungsträgern versichert waren, und die Regelung grundlegender Themen in Zusammenhang mit der Mehrfachversicherung.

Der neue Minister Andreas Loverdos hatte bereits bei seinem Amtsantritt die Bedeutung und Priorität betont, welche namentlich auch Premierminister Andreas Papandreou dem kritischen Thema der aufeinanderfolgenden Pflichtversicherung bei verschiedenen gesetzlichen Sozialversicherungsträgern zumisst. Es sei angemerkt, dass sich Versicherte im Fall einer aufeinanderfolgenden oder parallelen Mehrfachversicherung derzeit nicht nur wirtschaftlich erheblich schlechter stehen als bei einem vergleichbaren Versicherungsverlauf bei nur einem Träger, sondern auch Bearbeitungszeiten eingereichter Renteneinträge von bis zu zwei Jahren eher die Regel als eine Ausnahme darstellen.

Informationen zu Sozialversicherung und Versicherungsträgern bietet der Beitrag Sozialversicherungssystem in Griechenland.

Oberbefehlshaber der Polizei in Griechenland abgesetzt

22. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 192 Keine Kommentare
Vasilis Tsiatouras, abgesetzter Oberbefehlshaber der Polizei in Griechenland
Vasilis Tsiatouras

Nach den erneuten polizeilichen Übergriffen am Mittwochabend im Athener Viertel Exarchia bat der Minister für Bürgerschutz Michalis Chrysochoidis öffentlich um Entschuldigung und verlangte von dem obersten Befehlshaber der Polizei in Griechenland Vasilis Tsiatouras dessen sofortigen Rücktritt, woraufhin letzterer umgehend seine Abdankung erklärte.

Am Abend des Mittwochs (21.10.2009) war in Athen im Stadtteil Exarchia eine Polizeistreife von einer Gruppe unbekannter Randalierer mit Steinen und Stöcken angegriffen worden. Bei der Fahndung nach den Tätern drangen Beamte einer Spezialeinheit der Polizei ohne jeden Anlass in eine Veranstaltung ein, in welcher der Schriftsteller Christoforos Kasdaglis sein Buch „Die Linke und der böse Wolf“ vorstellte. Auf den nachhaltigen Protest der Anwesenden reagierten die Polizisten mit willkürlichen Verhaftungen und nahmen unter anderem den Schriftsteller und Funktionär der SYRIZA-Partei Dimitris Papachristos, den Funktionär der SYN Stelios Elliniadis und einen Reporter der staatlichen Fernsehanstalt ERT fest, der die Aktion mit der Videokamera seines Handys aufgenommen hatte.

httpv://www.youtube.com/watch?v=JI6TkUPIRbQ

Bei Amtsübergabe leere Ministerien in Griechenland

9. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 233 1 Kommentar
Leeres Ministerbuero
Büro des Wirtschaftsministers bei der Amtsübergabe
(Quelle: griechische Tageszeitung TO VIMA)

Den Anlass zu der ersten Konfrontation zwischen der (neuen) Regierung Papandreou und der (ebenfalls neuen) Opposition gaben ein in der Zeitung „TO VIMA“ publiziertes Foto des völlig leeren Büros des Wirtschaftsministers und die Aussage des neuen Ministers Jorgos Papakonstantinou, sein Amtsvorgänger Jorgos Papathanasiou habe „absolut nichts zurückgelassen“.
Letzterer wies die Beschuldigung mit der Erklärung zurück, alle Akten befänden sich ordnungsgemäß bei den zuständigen Dienststellen, und warf seinem Amtsnachfolger Unerfahrenheit und Unkenntnis der Verwaltungsstruktur eines Minsiteriums vor. Er selbst halte nur ein Laptop in seinen Händen und werde dieses nach Löschung diverser privater Daten im Lauf der kommenden Woche zurückgeben.

Wie die Reportage in der Zeitung „TO VIMA“ dokumentiert, bot sich bei der Amtsübergabe allerdings auch in etlichen weiteren Ministerien und Dienststellen ein ähnliches Bild: nicht vorhandene bzw. vernichtete Unterlagen, leere Rechner, von denen alle Daten bis hin zu den Programmen und Betriebssystemen gelöscht oder kurzerhand die Festplatten entfernt worden waren, und unwillige Untergebene, die ihren neuen Dienstherren mehr oder weniger offensichtlich die Kooperation verweigern.

Souflias zieht sich aus Politik zurück

5. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 81 Keine Kommentare

Einen Tag nach den Parlamentswahlen des 4. Oktober 2009 erklärte Jiorgos Souflias, ehemaliger Minister und enger Mitarbeiter des Ministerpräsidenten Konstantinos Karamanlis, seine Laufbahn in der Politik als beendet.

Jorgos Souflias„Mein Rückzug aus der Politik war etwas, das mich in der Vergangenheit etliche Male beschäftigt hatte. Verschiedene Situationen, Vorgänge, Methoden in der Politik standen gegen meine Überzeugung und Charaktereigenschaften. Zusammen mit dem Feuer aus den eigenen Reihen setzte mich dies unter Druck und verletzte mich viele Male. Ich harrte in dem Glauben aus, nützlich zu sein, und glaube, dem Land  und der Fraktion ein bedeutendes Werk erbracht zu haben. …. Ich stelle klar, dass mich keinerlei Position oder Amt in der Politik interessiert, weder innerhalb der Partei Nea Dimokratia noch allgemein. Was mich interessiert, ist außerhalb der Politik Atem zu schöpfen.“