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Artikel Tagged ‘minijob’

Griechenland zockt Gelegenheitsarbeiter ab

20. Dezember 2017 / Aufrufe: 684 Kommentare ausgeschaltet

Ab 2018 werden in Griechenland gelegentliche Beschäftigungen und Minijobs ausnahmslos sozialversicherungspflichtig.

Eine „Abzocke“ von 26,95% für Hauptversicherung und Gesundheit (sprich gesetzliche Rentenversicherung und Krankenversicherung) werden ab dem 01 Januar 2018 in Griechenland auch all jene zahlen, die nur gelegentlich jobben und mittels sogenannter Kostenquittungen („Erwerbstitel“) entlohnt werden.

Die Gläubiger des Landes scheinen diesbezüglich „grünes Licht“ gegeben haben und in den kommenden Tagen soll dem Parlament von Arbeitsministerin Efi Achtsioglou die umstrittene einschlägige Novelle vorgelegt werden.
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Griechenland belastet Minijobs mit fast 50 Prozent

6. Februar 2017 / Aufrufe: 1.315 5 Kommentare

Geringfügige Gelegenheitsarbeiten und Nebenverdienste sind in Griechenland seit Anfang 2017 nicht nur steuerpflichtig, sondern auch voll sozialversicherungspflichtig.

Die sogenannte „Lex Katrougkalos“ (sprich das 2015 unter dem inzwischen substituierten Arbeitsminister verabschiedete neue Versicherungsgesetz) schloss das einzige „Fensterchen“, das in Griechenland Arbeitslosen, Arbeitsmarktneulingen, Niedrigverdienern und Rentnern noch geblieben war, um ein kleines Einkommen zu verdienen, ohne es mit den Büchern des Finanzamts, der MwSt., den Sozialversicherungsbeiträgen an den OAEE und der Gewerbeabgabe zu tun zu bekommen.

Die Möglichkeit zur Einnahme von Beträgen im Bereich von 5.000 – 10.000 Euro brutto jährlich auf Basis sogenannter Quittungen über gewerbliche Ausgaben (Erwerbstitel) wird fortan ad absurdum geführt, da auch diese Kategorie der Beschäftigten wie die Freiberufler und Gesellschaftsmitglieder zur Entrichtung von Versicherungsabgaben mit einem Satz von 26,95% verpflichtet ist.
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