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Artikel Tagged ‘mineralölsteuer’

Smog im Hirn des Finanzministers in Griechenland

29. Dezember 2013 / Aufrufe: 836 3 Kommentare

Obwohl in Griechenland die Städte im Qualm der Öfen und Kamine ersticken, weigert die Regierung sich beharrlich, die horrende Heizölbesteuerung zurückzunehmen.

Es hagelte weihnachtliche Sondernachrichten um uns mitzuteilen, dass die Regierung die Heizölsteuer nicht senken kann, weil sich im Fall einer Senkung ein Fenster für den Treibstoff-Schwarzhandel öffnen würde – und zusätzlich würden diejenigen profitieren, denen es möglich wäre, ihre Swimmingpools billig zu beheizen. Sogar auch das bekamen wir zu hören!
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Eisige Glückwünsche an Finanzminister Stournaras in Griechenland

28. Dezember 2013 / Aufrufe: 566 Keine Kommentare

Die Regierung in Griechenland schließt eine Senkung der Heizölsteuer aus. Bis ein Wunder geschieht, werden wir also weiter frieren und uns im Smognebel den Kopf stoßen.

Am Weihnachtsmorgen, zur Stunde, als Du Dein Honiggebäck futtertest und Deinen geliebten Menschen fröhliche Weihnachten wünschtest, nahmen drei Männer aus der Regierung keine Rücksicht auf Frei- und Feiertage – sie hatten ein Meeting. An der Konferenz nahmen Finanzminister Giannis Stournaras, Umweltminister Giannis Maniatis und Gesundheitsminister Adonis Georgiadis teil. Und als die Begegnung endete, sprang die Entschlossenheit ihrer Beschlüsse die eisigen Wände des Hauses hinauf, in dem Du wohnst.

Unter den diskutierten Hauptthemen befand sich (auch) das Thema der Beheizung unserer Wohnungen, die in letzter Zeit mit ganzen Smog-Brocken einhergeht. „Wir erkennen das Problem an, aber die Therapie ist nicht die Senkung des Heizöl-Preises„, erklärte Herr Stournaras und merkte an: „Damit würden wir dem Treibstoffhandel ein Fenster öffnen und ausnahmslos allen den Heizkostenzuschuss gewähren, sogar auch – im Extremfall – für die Beheizung des Swimmingpools. Wir wollen (jedoch nur) die Ärmeren bezuschussen.
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Mineralölsteuer-Einnahmen in Griechenland auf Niveau von 2009

28. Dezember 2013 / Aktualisiert: 25. Juli 2014 / Aufrufe: 615 2 Kommentare

Trotz enormer Erhöhungen der Mineralöl- und speziell der Heizölsteuer in Griechenland sind die einschlägigen Einnahmen auf das Niveau von 2009 gesunken.

Die Einnahmen aus der Besteuerung von Kraftstoffen bewegen sich in Griechenland trotz der Tatsache, dass die steuerliche Belastung in den letzten drei Jahren steil erhöht worden ist, auf dem Niveau des Jahres 2009.

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass zwischenzeitlich die Mehrwertsteuer von 19% auf 23% sowie die Sonderverbrauchssteuer für Heizöl um sogar sage und schreibe 450%, sprich von 60 Euro pro Kiloliter auf 330 Euro pro Kiloliter erhöht worden ist.
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Anstieg der Benzinpreise in Griechenland um 50 Prozent im Jahr 2010

7. Januar 2011 / Aufrufe: 1.131 1 Kommentar

Im Lauf des Jahres 2010 stiegen in Griechenland die Benzinpreise um rund 50 Prozent, was zu einem rapiden Einbruch der Umsätze im Treibstoffhandel geführt hat.

Laut der Jahresauswertung der Preiserhebungen des Ministeriums für Umwelt stieg in Griechenland im Jahr 2010 der durchschnittliche Preis für einfaches bleifreies Benzin um mehr als 50 Cent bzw. rund 50% an. Konkret erhöhte sich – immer auf den statistischen Durchschnittspreis für einfaches Bleifrei bezogen – der Verbraucherendpreis um 51,7 Cent pro Liter, wozu im Wesentlichen die wiederholten drastischen Steuerhöhungen mit insgesamt rund 38 Cent pro Liter und der Anstieg der internationalen Treibstoffpreise mit weiteren 10 Cent pro Liter beitrugen.

Gemäß der Preiserhebung des Ministeriums belief sich am 31. Dezember 2009 der ermittelte Durchschnittspreis auf 1,076 Euro pro Liter einfaches Bleifrei, während am 31. Dezember 2011 der Durchschnittspreis bereits 1,593 Euro pro Liter betrug und regionale Höchstpreise von bis zu knapp 1,80 Euro verzeichnet wurden. Im Lauf des Jahres 2010 …
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Griechenland hat höchste Benzinpreise in ganz Europa

19. Mai 2010 / Aktualisiert: 30. Mai 2010 / Aufrufe: 1.627 Keine Kommentare

Offizielle Angaben der EU bestätigen, dass Griechenland inzwischen die höchsten Benzinpreise in der Gemeinschaft der 27 europäischen Mitgliedstaaten hat.

Nachdem seit Anfang 2010 in Griechenland die Mineralölsteuer bereits zweimal kräftig erhöht wurde, bewegt sich der durchschnittliche Preis für bleifreies Benzin deutlich über 1,50 Euro pro Liter. Außerdem sind je nach Gebiet / Präfektur enorme Preisunterschiede zu verzeichnen: in der Präfektur Magnisia erreichte der Benzinpreis 1,72 Euro pro Liter!

Griechenland hat damit die höchsten Benzinpreise in ganz Europa, gefolgt von Holland, Belgien, Dänemark, Finnland und Deutschland. Die niedrigsten Benzinpreise sind auf Zypern, in Bulgarien und in Rumänien zu finden, wo bleifreies Benzin jeweils etwas über 1 Euro pro Liter kostet. In den übrigen Mitgliedstaaten der EU bewegen sich die durchschnittlichen Benzinpreise unter der Marke von 1,40 Euro pro Liter.
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Benzinpreis in Griechenland auf neuem Rekordstand

3. Mai 2010 / Aktualisiert: 09. Mai 2010 / Aufrufe: 2.943 4 Kommentare

Die in Griechenland am 02.Mai 2010 mit sofortiger Wirkung angekündigte Erhöhung der Mineralölsteuer hat die Preise für Benzin und Diesel auf einen neuen Rekordstand getrieben.

Obwohl die am Sonntag (02. Mai 2010) verfügte und in dem laufenden Jahr bereits dritte Erhöhung der Mineralölsteuer in Griechenland um weitere 10 Prozent formal noch nicht ratifiziert ist, wies das Wirtschaftsministerium die Raffinerien an, die Steuererhöhung mit sofortiger Wirkung (sprich ab Montag / 03.Mai 2010) in die Rechnungsstellung einzubeziehen. Da diese Anweisung der Öffentlichkeit mit erheblicher Verzögerung bekannt gegeben wurde, verloren einige Massenmedien nicht die Gelegenheit, prompt wieder einmal völlig ungerechtfertigt die Tankstellenbesitzer als unverschämte Wucherer zu diskreditieren.

Jedenfalls hat die erneute Erhöhung der Treibstoffsteuer, welche sich nach offizieller Lesart mit gut 7 Cent pro Liter Benzin und etwa 4 Cent pro Liter Diesel auswirken soll, prompt zu einem kräftigen Anstieg der Treibstoffpreise geführt. Der statistisch erhobene mittlere Preis für einfaches Bleifrei (95 Oktan) hat inzwischen die Marke von 1,55 Euro pro Liter erreicht, in einigen Gegenden kostet der Liter Bleifrei jedoch bereits bis zu deutlich über 1,70 Euro (siehe auch Übersicht der aktuellen Benzinpreise in Griechenland).

Angesichts der steigenden Rohölpreise sowie nicht zuletzt auch der nach den derzeitigen Informationen ab 01. Juli 2010 in Kraft tretenden Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes auf 23 Prozent wird inzwischen nicht mehr ausgeschlossen, dass in Griechenland der Preis für einfaches bleifreies Benzin im Sommer 2010 auf breiter Basis bei wenigstens 1,70 Euro liegen und regional möglicherweise sogar 2 Euro pro Liter erreichen wird.

Mehrwertsteuer und Benzinpreis heizen Teuerung in Griechenland an

5. März 2010 / Aktualisiert: 09. Mai 2010 / Aufrufe: 1.163 1 Kommentar

Die am 04. März 2010 beschlossene Erhöhung der Mehrwertsteuer und Benzinpreise in Griechenland wird sich vermutlich unmittelbar und nachhaltig auf die Teuerungsrate auswirken.

Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung To Vima wird die von 9% auf 10% (ermäßigter Satz) und von 19% auf 21% (regulärer Satz) erhöhte Mehrwertsteuer in Kombination mit der erneuten Erhöhung der Mineralölsteuer die Inflationsrate um etwa 2% in die Höhe treiben. Es wird erwartet, dass die Teuerungsrate in Kürze sogar den Wert von 4% übersteigt, während sich – wie Marktkreise betonen – der Konjunkturrückgang in der griechischen Wirtschaft weiter verstärken wird.
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Benzinpreise in Griechenland steigen weiter

4. März 2010 / Aufrufe: 2.325 Keine Kommentare

Die am 03. März 2010 beschlossene erneute Erhöhung der Mineralölsteuer in Griechenland hat die Preise für Benzin und Diesel prompt in die Höhe getrieben. In Athen stieg der Benzinpreis auf bis zu 1,50 Euro pro Liter normales Bleifrei.

Nach der am Mittwoch (03.03.2010) von der griechischen Regierung angekündigten erneuten Erhöhung der Mineralölsteuer von (jeweils „netto“) 8 Cent pro Liter Benzin und 3 Cent pro Liter Diesel sahen sich die Konsumenten bereits am Donnerstag mit für Benzin um 10 Cent und für Diesel um 5 Cent pro Liter erhöhten Treibstoffpreisen konfrontiert. Da allerdings die erhöhten Sätze der Mehrwertsteuer erst ab dem 15. März 2010 zur Anwendung kommen sollen, wird dies zu einem weiteren Preisschub bei Benzin und Diesel sowie dann auch auch Heizöl führen.

Es sei angemerkt, dass der Preis für normales Bleifrei derzeit im Durchschnitt bei etwa 1,35 Euro pro Liter liegt, jedoch selbst in Athen auch bereits Preise von bis zu 1,50 Euro pro Liter gefordert werden. In der Summe sind in Griechenland die Kraftstoffpreise während der vergangenen drei Monate um rund 30% gestiegen.

Erneute Steuererhöhungen und harte Sparmaßnahmen in Griechenland

3. März 2010 / Aktualisiert: 03. Juni 2010 / Aufrufe: 1.975 5 Kommentare

In Griechenland wurden am 03. März 2010 erneute Erhöhungen der Verbrauchssteuern (Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Getränkesteuer usw.), Sonderabgaben und harte Sparmaßnahmen beschlossen.

Das am Mittwoch von der griechischen Regierung beschlossene Paket der zusätzlichen Sparmaßnahmen wurde noch am selben Tag im Eilverfahren ins Parlament gebracht und wird  ab Donnerstag (04. März 2010) in Kraft treten. Von den Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen erhofft sich der Fiskus Einsparungen und Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt etwa 5 Milliarden Euro.
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Drastische Erhöhung der Benzinpreise in Griechenland

10. Februar 2010 / Aktualisiert: 13. Februar 2010 / Aufrufe: 10.507 3 Kommentare

Die Erhöhung der Treibstoffsteuer in Griechenland schlägt sich in einer Erhöhung der Benzinpreise um rund 15 Cent pro Liter nieder.  Die entsprechende Gesetzesnovelle wurde am Dienstag, dem 09. Februar 2010, im Eilverfahren in das griechische Parlament gebracht und am Mittwoch ratifiziert.

Infolge dieser erneuten Erhöhung der Mineralölsteuer bzw. Treibstoffsteuer wurde im landesweiten Durchschnitt mit einem Benzinpreis von wenigstens 1,25 Euro pro Liter gerechnet, gebietsweise stiegen allerdings die Preise nur einen Tag nach Inkrafttreten der Steuererhöhung bereits auf bis zu über 1,40 Euro pro Liter an.
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