Archiv

Artikel Tagged ‘mindesteinkommen’

Griechenland treibt Selbständige in Steuerhinterziehung

9. Juni 2017 / Aufrufe: 1.046 1 Kommentar

Die Gesetzgebung in Griechenland zwingt Selbständige geradezu, besser ein armer Steuerhinterzieher als ein gesetzestreuer Mittelständler zu sein.

Was lohnt sich in Griechenland (für einen Selbständigen) mehr? Ein reales Jahreseinkommen von 25.000 Euro zu deklarieren und mittels der Steuern und Versicherungsbeiträge maximal zur Finanzierung des sogenannten „Sozialstaats“ beizutragen, oder ein spärliches Einkommen der Größenordnung von 6.000 Euro auszuweisen und jedwede Belastung zu vermeiden und Zugang zu Beihilfen und Leistungen zu erwerben?

Die Antwort ist nicht nur selbstverständlich, sondern auch messbar: der Steuerhinterzieher wird in Griechenland ein um sogar bis zu 267% höheres reales Einkommen genießen als der Gesetzestreue! Das Beharren der griechischen Regierung, ihre grundlegend der Stützung der niedrigen Einkommen geltende Fürsorge zu demonstrieren, führte sogar zu einer Fiskalpolitik, welche die Motivation zur Steuerhinterziehung noch stärker macht.
Gesamten Artikel lesen »

Umverteilung der Armut anstatt des Reichtums in Griechenland

3. Januar 2017 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 809 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem ehemaligen Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis wird in Griechenland nicht der Reichtum, sondern die Armut umverteilt.

Wie bekannt ist, gab und gibt es in Griechenland immer noch kein garantiertes Mindesteinkommen. Alles, was anfänglich 2012 und im weiteren Verlauf bis einschließlich vor einigen Tagen ratifiziert wurde, liegt in Richtung der Umsetzung einer solchen Maßnahme für die Gesamtheit der Bevölkerung unseres Landes. Bleibt abzuwarten, wie sie in der Praxis funktionieren wird.

(Um Missverständnissen vorzubeugen, sei ausdrücklich betont, dass hier und nachstehend nicht etwa von einem „pauschalen Mindesteinkommen für alle„, sondern allein von einer minimalen „sozialen Grundsicherung“ die Rede ist!)
Gesamten Artikel lesen »

Über 6 Mio Bürger in Griechenland an oder unter Armutsgrenze

29. September 2014 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 4.245 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem vernichtenden Bericht des Parlaments leben in Griechenland fast 6,6 Millionen Bürger unter der Armutsgrenze oder sind von Armut bedroht.

Geradezu schockierend sind die Fakten, welche die tatsächliche Situation in Griechenland beschreiben und in dem neuen Zwischenbericht des parlamentarischen Sekretariats für die Beobachtung des staatlichen Haushaltsplans enthalten sind. In dem Bericht wird angeführt, dass sich 6.300.000 Griechen unter der Armutsgrenze befinden oder davon bedroht sind, womit jeder einschlägige Mythos über eine „Success Story“ entkräftet wird, in der die Koalitionsregierung Nea DimokratiaPASOK, ihre Führer und ihre Funktionäre leben …

Dies ist die greifbare Realität der Zahlen, die von einem der offiziellsten Träger des Staates verzeichnet wird und nicht anzweifelbar ist! Die schreckliche Realität und der Albtraum des durchschnittlichen Griechen, die von keiner noch so billigen Regierungspropaganda in Frage gestellt werden können … . Andererseits sind sie ein Indiz dafür, dass die nachhaltige Wirtschaftskrise Griechenland auf Basis der Wohlstands- und Lebensqualitäts-Indizes auf die viertschlechteste Position unter 35 Ländern geführt hat, noch schlimmer als in der Türkei.
Gesamten Artikel lesen »