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Artikel Tagged ‘militärdiktatur’

Griechenland: 3 von 10 sagen ja zur Diktatur

22. April 2013 / Aktualisiert: 02. September 2015 / Aufrufe: 1.089 3 Kommentare

Die Verzweiflung bringt Verwirrung und tötet die Demokratie – In Griechenland erklärten 3 von 10 Befragten, unter der Militärjunta seien die Dinge besser gewesen.

Bei einer Erhebung der Metron Analysis, die in der Sonntagsausgabe (21 April 2013) der „Eleftherotypia“ – am schwarzen Jahrestag des 21. April – veröffentlicht wurde, erachtete ein – wenn nichts anderes – zumindest beunruhigender Anteil von 30% der Befragten, „während der Periode der Diktatur waren die Dinge besser als heute„. Dieser Anteil verteilt sich auf das gesamte politische Spektrum, wenn auch die Anteile im Raum des Zentrums und der Linken deutlich geringer sind.

Spezieller beantworteten in dem Barometer der Metron Analysis 30% der Befragten folgende Frage positiv: „In wenigen Tagen haben wir den 21. April. Einige meinen, unter der Diktatur seien die Dinge besser gewesen als heute. Stimmen Sie persönlich dieser Ansicht zu oder nicht?“ Nicht einverstanden erklärten sich 63% und 7% gaben keine Antwort.
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Letzter inhaftierter Junta-Offizier in Griechenland verstorben

30. Januar 2013 / Aufrufe: 397 Kommentare ausgeschaltet

Der seit 38 Jahren in Griechenland inhaftierte Junta-Offizier Nikolaos Dertilis ist verstorben, ohne jemals auch nur einen einzigen Tag Freigang gehabt zu haben.

Der letzte der zu lebenslänglicher Haft verurteilten Offiziere der Militärjunta in Griechenland, Nikolaos Dertilis, verstarb nach 38 Jahren ununterbrochener Haft am 28 Januar 2013 in dem Athener Krankenhaus „Erythros Stavros“.

Nikolaos Dertilis zählte zu den reuelosesten Offizieren der siebenjährigen Diktatur und war wegen der Ermordung des 20-jährigen Michalis Myrogiannis vor der Technischen Hochschule in Athen am Mittag des 18 November 1973 zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden. Während der letzten 38 Jahre war er im 6. Flügel der Justizvollzugsanstalt Korydallos inhaftiert und weigerte sich – wie er selbst erklärte aus „Gründen des Prinzips“ – den ihm von Gesetzes wegen zustehenden Entlassungsantrag zu unterschreiben.
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Keine Feierlichkeiten zum Tag der Demokratie in Griechenland

18. Juli 2012 / Aufrufe: 182 Kommentare ausgeschaltet

Die Feierlichkeiten zum Jahrestag des Regimewechsels nach dem Sturz der Junta in Griechenland werden in diesem Jahr aus Kostengründen nicht stattfinden.

Auf Beschluss des Staatspräsidenten Karolos Papoulias wird in diesem Jahr nicht die sogenannte „Feier der Demokratie“ am 24 Juli zum Jahrestag der Wiederherstellung nach dem Fall der siebenjährigen Militärdiktatur stattfinden.

In einer Bekanntmachung des Präsidiums wird angeführt, „dies ist von der Prüfung auferlegt, welche das griechische Volk durchlebt„, und angefügt: „Die Ehre, welche den antidiktatorischen Kämpfern gebührt, wird mit der Besinnung umgeben werden, die auch die Suche nach einer anderen Sinngebung der Begehung des Jahrestages bringen kann.

Früher erfolgte die Feier der Demokratie im Präsidentenpalast mit allen Ehren. In den letzten Jahren unter Karolos Papoulias wurde die „Feier“ jedoch geändert und fand morgens, nur mit Erfrischungsgetränken und einer begrenzten Anzahl Geladener und ohne die Präsenz ihrer Ehefrauen statt. In diesem Jahr wurde jedoch aus finanziellen Gründen beschlossen, die Feier der Demokratie ganz abzusagen.

(Quelle: in.gr)