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Artikel Tagged ‘memorandum’

Anerkennung, aber kein Geld für Griechenland

22. Januar 2018 / Aufrufe: 849 3 Kommentare

Bei der Eurogruppe des 22 Januar 2018 wird Griechenland voraussichtlich Anerkennung, jedoch nicht die anhängige Tranche erhalten.

Laut der Financial Times (FT) wird erwartet, dass die Finanzminister der Eurozone bei ihrem Treffen am 22 Januar 2018 bekannt geben werden, die von Griechenland unternommenen Schritte haben auch seine öffentliche Finanzwirtschaft verbessert.

Bei dem ersten Treffen der Eurogruppe unter dem Vorsitz des spanischen Finanzministers Mario Centeno werden die Finanzminister der Eurogruppe den Umstand bestätigen, dass Griechenland die überwältigende Mehrheit der 113 wirtschaftlichen Reformen adoptiert hat, zu denen sich im Rahmen dieser Phase verpflichtet hat.
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Griechenlands Golden Boys träumen von ewiger Hegemonie

18. Januar 2018 / Aufrufe: 745 1 Kommentar

Rund zwei Drittel der Führungskräfte großer griechischer Unternehmen wollen, das Griechenland weiterhin unter strenger Beaufsichtigung seiner Gläubiger bleibt.

Noch härter als die Troika zeigen sich die sogenannten Golden Boys der griechischen Unternehmen, die in ihrer überwältigenden Mehrheit wollen, dass Griechenland auch nach dem Auslaufen des dritten Memorandums im August 2018 unter strenger Beaufsichtigung bleibt!

Wie aus der letzten Quartalsuntersuchung der Association Of Chief Executive Officers (ACEO) hervorgeht, sprechen sich 65% der geschäftsführenden Vorstände der griechischen Unternehmen für den Verbleib des Landes unter Umständen einer Beaufsichtigung durch seine Gläubiger aus.
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Mit Tsipras wurde für Griechenland alles leichter

14. Januar 2018 / Aufrufe: 948 2 Kommentare

Laut Jeroen Dijsselbloem wurde für Griechenland mit Premierminister Tsipras und Finanzminister Tsakalotos alles leichter.

Nunmehr befreit und den Titel des Eurogruppen-Chefs abgeworfen habend sprach Jeroen Dijsselbloem in einem Interview an die Financial Times über alles und jeden und erklärte dabei unter anderem:

Für Griechenland wurde alles leichter. Premierminister Alexis Tsipras und natürlich der heutige Finanzminister Evklidis Tsakalotos haben ihr Verhältnis zu den europäischen Partnern völlig geändert. Seitdem war fast alles leichter, es ist eine ganz andere Lage.
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Warum Griechenland bei Privatisierungen scheitert

12. Januar 2018 / Aufrufe: 979 1 Kommentar

Den utopischen Vorgaben des ersten Memorandums zufolge hätte Griechenland ab 2011 bis einschließlich 2015 rund 50 Milliarden Euro aus Privatisierungen einnehmen sollen.

Die Einnahmen Griechenlands aus den sogenannten Privatisierungen werden für 2018 auf 2,74 Mrd. Euro veranschlagt, das Wahrscheinlichste ist jedoch, dass (auch) dieses Ziel nicht erreicht werden wird.

Seit den im Jahr 2011 auf (Anmerkung: schon damals absolut utopische) 50 Mrd. Euro veranschlagten Schätzungen bzw. Einnahmen wiederholen sich die Fehler bis heute.
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Wird Griechenland neue Krücken brauchen?

9. Januar 2018 / Aufrufe: 767 1 Kommentar

Angesichts des im Sommer 2018 auslaufenden Memorandums stellt sich die Frage, ob Griechenland aus eigener Kraft auf die Beine kommen oder neue Krücken brauchen wird.

Wird Griechenland aus seinen eigenen Kräften und ohne externe Hilfe – wie beispielsweise Irland, Portugal und Zypern – voranschreiten können, wie es im übrigen auch die Regierung des Landes wünscht? Oder wird dem am 20 August 2018 auslaufenden Rettungsprogramm ein ähnliches folgen, wie es etliche Analytiker erwarten?

Dies ist die Frage, die Bloomberg in einem Griechenland gewidmeten Artikel stellt, worin betont wird, wie kritisch das Jahr 2018 für die Wirtschaft des Landes ist und welch maßgebliche „Wette“ der Ausgang aus dem Programm im August ist. Parallel führt die Agentur auch zehn kritische Schritte an, die zu befolgen sind, damit dieser Kurs erfolgreich ist.
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Griechenlands Premierminister lügt unverfroren

6. Januar 2018 / Aufrufe: 681 1 Kommentar

Die Lüge des Premierministers Alexis Tsipras, Griechenland komme endlich aus den Memoranden heraus, ist nicht weniger dreist als das Märchen vom Weihnachtsmann.

Griechenlands Premierminister Aelexis Tsipras beharrt darauf, dass Griechenland endlich aus den Memoranden herauskommt. Es handelt sich um eine außerordentlich große „Inkorrektheit“ (und das weiß er natürlich!), weil wir uns bereits auf hohe (Primär-) Überschüsse von 3,5% des BIP bis einschließlich 2022 und Überschüsse der Größenordnung bei 2% ab 2023 bis mindestens einschließlich 2060 eingelassen haben.

Die Höhe dieser (provokanten) „Ungenauigkeit“ wiederum ist der groben Lüge ebenbürtig, … ein einziger Weihnachtsmann könne in ein und der selben Nacht an alle Kinder der Welt Geschenke verteilen … .

Griechenlands Überschüsse basieren auf absurder Überbesteuerung

Jedenfalls scheinen die Finanzmärkte sich mit Griechenlands vorstehender „Verpflichtung“ zu Super-Überschüssen zu begnügen, was (bis zu einem gewissen Grad) auch die Deeskalation des Investitionsrisikos erklärt (siehe Bloomberg – Markets).

Das Problem, das Griechenland heute hat und auch in den kommenden Jahren haben werden wird, ist jedoch, dass die Erzielung von Überschüssen mit der (Über-) Besteuerung als „Speerspitze“ geschieht. Es reicht aus, Nachstehendes anzumerken:

  1. Die Besteuerung für eine griechische Familie mit zwei berufstätigen Eltern und zwei Kindern befindet sich bei 38,35% der Arbeitskosten (Angaben für 2016), im Verhältnis zu 30,94% in der OECD als Gesamtheit. Die Besteuerung für einen einfachen Arbeitnehmer (ohne Kinder) steigt auf 40,24% der Arbeitskosten, im Verhältnis zu 36,02% in der OECD als Gesamtheit (siehe OECD – Taxing Wages 2017).
  2. Sich bei 23% befindend übersteigt die griechische Mehrwertsteuer signifikant die auf die Gesamtheit der OECD bezogenen 19,2%.
  3. Die Besteuerung des Benzins entspricht in Griechenland 66,8% des Gesamtpreises, im Verhältnis zu 56,9% in der OECD als Gesamtheit (siehe OECD – Taxes on Consumption).
  4. Sich heute bei 29% befindend übersteigt der Steuersatz für die Unternehmen den Durchschnittswert der OECD um 5 volle Prozentpunkte (siehe OCD – Statutory corporate income tax rate). Die Besteuerung der Unternehmen stellt folglich trotz der eventuellen Vorteile, die sich logischerweise aus dem Rückgang des Investitionsrisikos ergeben, ein großes Hemmnis für Investitionen in Griechenland dar.

Warum sollten ausländische Investoren in Griechenland investieren?

Ich möchte nicht den Umstand verkennen, dass der Rückgang des Investitionsrisikos (siehe auch „Spread“ der griechischen Staatsanleihen) eine positive Entwicklung darstellt. Dennoch haben wir als Land weiterhin ein großes Problem: Die jüngsten Fakten des von dem „World Economic Forum“ publizierten Global Competitiveness Index 2017-18 platzieren Griechenland hinsichtlich des Vertrauens seiner Bürger in die griechischen Politiker leider fast auf der „Talsohle“ (sprich auf dem außerordentlich niedrigen Platz 106 unter 137 Staaten).

Warum also sollen die (ausländischen) Investoren ihre Gelder in einem Land investieren, das von Politikern geführt wird, denen sich wir selbige Griechen zu vertrauen weigern? Unter diesen Umständen wird keinerlei Rückkehr zur „Normalität“ und keinerlei Ausgang aus memorandischen Beaufsichtigungen stattfinden …

(Quelle: insider.gr, Autor: Kostas Milas)

Drei verlorene Jahre für Griechenland

25. Dezember 2017 / Aktualisiert: 23. Januar 2019 / Aufrufe: 831 2 Kommentare

Griechenland bedarf eines politischen Wechsels, weil es nicht verdient, weitere Gelegenheiten zu verpassen.

Der Eintritt in die Periode der Fest- und Feiertage bietet sich für eine erste Bilanzierung des verstrichenen Jahres 2017 an.

2017 war für Griechenland leider kein Jahr des „Abhebens“ der Wirtschaft und auch kein Jahr der großen Reformen, derer das Land bedarf, damit sich das Lebensniveau der Bürger verbessert, unternehmerische Gelegenheiten geschaffen werden und sich die geeigneten Umstände für die Rückkehr der hunderttausende zählenden Griechen gestalten, die wegen der wirtschaftlichen Krise gezwungen wurden, ins Ausland auszuwandern.
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Düstere Nachrichten über Griechenlands Wirtschaft

14. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.082 2 Kommentare

Von den ausländischen Analysten und Investmenthäusern kommen schwarze Nachrichten bezüglich der Wirtschaft in Griechenland.

Nach der Veröffentlichung der Daten des BIP Griechenlands für das dritte Quartal 2017 wird von den ausländischen Analysten die offizielle Zielvorgabe für ein Wachstum der griechischen Wirtschaft um 1,6% inzwischen unverblümt in Zweifel gestellt.

Die Investment-Häuser des Auslands sprechen bezüglich der griechischen Wirtschaft von beunruhigenden Anzeichen und zeigen sich hauptsächlich wegen der schwachen Fakten in Bezug auf Konsum und Investitionen nachdenklich.
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Wie Deutschlands politische Krise Griechenland beeinflusst

22. November 2017 / Aufrufe: 577 Kommentare ausgeschaltet

Warum die Regierung Griechenlands mit angehaltenem Atem die politischen Entwicklungen in Berlin beobachtet.

Nach dem Rückzug der Liberalen (sprich FDP) des Christian Lindner aus den Verhandlungen über die Bildung einer Koalitionsregierung und der sich für Angela Merkel am Horizont abzeichnenden Sackgasse hat sich für die griechische Regierung die politische Krise in Deutschland zu einem schwer zu lösenden Problem entwickelt.

Von deutscher Seite mag zu Gelassenheit geraten werden, wobei die Erklärungen Wolfgang Schäubles, der „von einer Prüfung, jedoch keiner Staatskrise“ sprach, für die in Berlin herrschende Situation aufzeigend sind, die jedoch diametral entgegengesetzt zu der in Athen herrschenden Lage ist, wo man die Entwicklungen in Deutschland mit angehaltenem Atem beobachtet, wobei die Möglichkeit von Neuwahlen die schlimmste Entwicklung wäre.
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Rettung der Banken kostet Griechenland dutzende Milliarden Euro

17. November 2017 / Aufrufe: 727 Kommentare ausgeschaltet

Einem vernichtenden Bericht des EuRH zufolge erlitt Griechenlands Fiskus aus der Rekapitalsierung der griechischen Banken bisher einen Schaden von 36,4 Milliarden Euro.

Sich auf den Gang Griechenlands an die Finanzmärkte beziehend warnt der Europäische Rechnungshof (EuRH) und betont, die (Erreichung der) Fähigkeit des Landes, sich völlig über die Märkte zu finanzieren, sei ein schwieriges Unterfangen.

Laut dem Bericht des Europäischen Rechnungshofs mit Titel „Die Intervention der Kommission in der griechischen Finanzkrise“ trugen die von der Europäischen Kommission in Griechenland geplanten und umgesetzten Programme (sprich Memoranden) zwar zur Neuorganisation des Landes bei, aber nur marginal.
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