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Artikel Tagged ‘matratzengeld’

Nicht nur Griechenland will an Matratzengeld

30. August 2015 / Aufrufe: 1.931 4 Kommentare

Nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa werden Bemühungen unternommen, sogenanntes Matratzengeld in das Banksystem zurück zu führen.

Die Bemühung um die Rückführung abgezogener Guthaben zu den Banken ist nicht nur eine griechische, sondern paneuropäische Angelegenheit, da die Ungewissheit auf den Märkten die Sparer beunruhigt und sie dazu bringt, mehr ihrer „Matratze“ als den Banken zu vertrauen.

In die Richtung der Stärkung des Vertrauens der Sparer bewegt sich auch die Gründung eines europäischen Einlagensicherungsfonds für die Gesamtheit der systemischen Banken der Eurozone, die im September 2015 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und der EZB in Angriff genommen werden soll. Der Fonds wird die Guthaben bis zu 100.000 Euro für jede Bank garantieren, die in ein Unvermögen zur Absicherung ihrer Einlagen gerät, und wird für den jeweiligen nationalen Einlagensicherungsfonds unterstützend wirken. Höheres Ziel seiner Gründung ist, das Vertrauen der Sparer in die Banken zu vertiefen und die „Flucht“ der Einlagen mit Ziel die „Matratze“ einzuschränken.
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Griechenland nimmt Matratzengeld ins Visier

27. August 2015 / Aktualisiert: 27. August 2015 / Aufrufe: 2.592 2 Kommentare

Das Finanzamt in Griechenland nimmt das in Schließfächern und unter Matratzen versteckte Bargeld der Steuerpflichtigen ins Visier.

In Visier des Finanzamts sind die ungefähr 30 Milliarden Euro geraten, die in Griechenland in den letzten fünf Jahren die Steuerpflichtigen von den Banken abhoben und in Schließfächern und unter der Matratze deponierten.

Im Rahmen der Umsetzung des Vermögensregisters werden die Steuerpflichtigen aufgefordert sein, auch diese Beträge zu deklarieren, da sie – falls sie es nicht tun – diese nicht für die Deckung des Vermögensnachweises und der Lebenshaltungskriterien nutzen können. Damit diese Gelder von dem Finanzamt für die Deckung von Einkommensindizien anerkannt werden, müssen sie vorher sogar bei einer Bank eingezahlt werden, damit der Inhaber erfasst wird.
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45 Mrd Euro „Matratzengeld“ in Griechenland

25. Juni 2015 / Aufrufe: 2.611 6 Kommentare

Laut der Griechischen Bank sind in Griechenland rund 45 Milliarden Euro Bargeld in Umlauf beziehungsweise versteckt.

Wie aus den Daten der Griechischen Bank hervorgeht, bezieht der größte Teil der von den Banken in Griechenland abgezogener Gelder sich auf Bargeld, das nun bei den (ehemaligen) Sparern mit den sich daraus ergebenden Gefahren für ihre Sicherheit „gebunkert“ ist.

Gemäß den von der Griechischen Bank für den Monat Mai 2015 veröffentlichten Angaben erreichte der Wert der auf dem Markt in Umlauf befindlichen Banknoten 45,20 Mrd. Euro, also ungefähr so viel wie auch im Juni 2012 (43,3 Mrd. Euro), als die berüchtigten Bargeld-Lufttransporte aus Frankfurt eintrafen.
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