5. Januar 2010 / Aufrufe: 42
In Griechenland verstarben weitere vier Personen an der Schweinegrippe, womit sich die Zahl der Todesopfer auf inzwischen 76 beläuft.
Obwohl die Welle der Neuinfektionen mit dem Virus H1N1 in Griechenland bereits seit vor Weihnachten abzuklingen begann, werden auch weiterhin schwere Erkrankungen und sogar Todesfälle verzeichnet. Seit Jahresbeginn verstarben vier Griechen an den Komplikationen der Schweinegrippe, unter ihnen eine 41-jährige Frau ohne sonstige Gesundheitsprobleme. Bei den übrigen Verstorbenen handelt es sich um eine 53-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 50 und 53 Jahren, die alle bereits gesundheitlich vorbelastet waren.
Parallel wurden sieben neue mit dem Virus H1N1 infizierte Patienten in kritischem Zustand in Intensivstationen eingeliefert, darunter zwei Mädchen im Alter von zweieinhalb und siebeneinhalb Jahren.
30. Dezember 2009 / Aufrufe: 45
Obwohl die pandemische Welle der Infektionen mit der Schweinegrippe in Griechenland derzeit abzuklingen scheint, steigt die Anzahl der Todesfälle weiterhin an.
Allein am Dienstag, dem 29. Dezember 2009, verstarben fünf Menschen nach der Infektion mit dem Virus H1N1 und drei weitere Personen verstarben am Mittwoch, womit sich die Anzahl der aufgrund der Schweinegrippe verzeichneten Todesfälle auf inzwischen 71 erhöht.
Insgesamt ist in Griechenland bisher rund 1 Million Menschen an der Neuen Grippe erkrankt. Schätzungen zufolge haben sich rund weitere 200.000 Personen mit dem Virus H1N1 infiziert, jedoch keine Symptome einer Erkrankung gezeigt. Einbezüglich der Personen, die sich gegen die Schweinegrippe impfen ließen, haben sich somit bei etwa 15 % der Gesamtbevölkerung Antikörper entwickelt. Nach Ansicht der Wissenschaftler müsste dieser Anteil allerdings bei wenigstens 30 % liegen, um einer pandemischen Infektionswelle einhalt gebieten zu können.
In Griechenland mag das ungewöhnlich gute Wetter zu dem derzeitigen Abklingen der Infektionswelle beigetragen haben. Trotzdem wird die Bevölkerung weiterhin aufgefordert, an der Aktion der Massenimpfung teilzunehmen und sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, da eine neue Infektionswelle sogar noch im März auftreten könne.
21. Dezember 2009 / Aufrufe: 50
Angesichts der Unwilligkeit der breiten Bevölkerung, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, führt das griechische Gesundheitsministerium Verhandlungen über die Stornierung der Bestellung von 8 Millionen Impfdosen gegen die Neue Grippe mit einem Bestellwert von etwa 60 Millionen Euro.
Wie Gesundheitsministerin Mariliza Xenogiannakopoulou erklärte, steht die Regierung in Verhandlungen über die Stornierung der kurz vor den Parlamentswahlen im Oktober 2009 aufgegebenen Impfstoff-Bestellung, weil das Land und insbesondere das Gesundheitssystem das Geld nötig habe.
Wie von Seite des Gesundheitsministeriums bekannt gegeben wurde, haben sich im Rahmen der vor etwa einem Monat angelaufenen Massenimpfung gegen die Schweinegrippe in Griechenland ungefähr 320.000 Personen impfen lassen. Diese Anzahl reiche jedoch nicht aus, um einen Schutzschild für die allgemeine Bevölkerung gegen die Neue Grippe darzustellen, und das Impfprogramm werde noch weitere drei Monate fortgesetzt.
Es sei angemerkt, dass Griechenland während der Periode des internationalen Runs auf den damals noch gar nicht verfügbaren Impfstoff gegen die Schweinegrippe insgesamt 16 Millionen Impfdosen bestellt hatte. Damals war unter anderem nicht klar, ob eine einmalige Schutzimpfung ausreichen oder eine Wiederholung der Impfung erforderlich sein würde.
Jedenfalls wird Griechenland selbst im Fall der Möglichkeit einer Stornierung der in Rede stehenden anhängigen Partie von 8 Millionen Impfdosen immer noch auf Millionen nicht benötigter Impfdosen sitzen bleiben.
6. Dezember 2009 / Aufrufe: 35

Über 200.000 Personen ließen sich in Griechenland bisher gegen die Schweinegrippe impfen.
Die Schweinegrippe breitet sich in Griechenland immer schneller aus und hat inzwischen bereits zu 31 Todesfällen geführt. Die Gesundheitsbehörden rechnen bis Weihnachten mit einem weiteren steilen Anstieg der Infektionen mit dem Virus Antonis H1N1 und appellieren an die Bevölkerung, sich gegen die Neue Grippe impfen zu lassen
Über das Wochenende verstarben eine 47-jährige Frau und ein 62-jähriger Mann. Beide Personen waren bereits vor der Infektion mit der Schweinegrippe gesundheitlich schwer vorbelastet und verstarben schließlich trotz der Bemühungen der Ärzte auf Intensivstationen.
Nicht zuletzt angesichts der ständig steigenden Zahl der Todesfälle scheinen sich während der vergangenen Tage zahlreiche Griechen entschlossen zu haben, trotz ihrer Bedenken schließlich doch an der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe teilzunehmen.
Seit dem 16. November sind nach dem anfänglich äußerst schleppenden Anlaufen der Impfaktion inzwischen weit über 200.000 Personen gegen das Virus H1N1 geimpft worden. Diese Zahl bleibt jedoch nach wie vor weit hinter den Erwartungen der Gesundheitsbehörden zurück, da nach einschlägigen Schätzungen wenigstens rund ein Drittel der Bevölkerung geimpft werden müsste, um die Ausbreitung der Schweinegrippe in Griechenland spürbar eindämmen zu können.
Laut dem letzten Wochenbericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) wurden bisher ungefähr 8.500 dokumentierte Erkrankungen an der Schweinegrippe verzeichnet. Die Dunkelziffer muss allerdings wesentlich höher angesetzt werden, da zahlreiche Infektionsfälle gar nicht erkannt bzw. gemeldet wurden. Etwa ein Drittel der Erkrankten gehören der Altersgruppe von 15 – 29 Jahren an.
Bis zum 03. Dezember 2009 waren nach der Impfung gegen die Neue Grippe bei 110 Personen Nebenwirkungen aufgetreten, die sich in den meisten Fällen durch Gefühllosigkeit der oberen Gliedmaßen äußerten. Etliche Personen klagten nach der Impfung auch über allgemeinere Beschwerden wie Fieber und Übelkeit.
20. November 2009 / Aufrufe: 79
Die Frequenz der Neuinfektionen mit der Schweinegrippe hat sich in Griechenland innerhalb nur einer Woche um 300% erhöht. Auf Intensivstationen werden 14 Personen behandelt, von denen die Hälfte zusätzlich auch unter anderen ernsthaften Erkrankungen leidet.
Gemäß dem letzten Bericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) wurden in der Woche bis zum 15. November 2009 von den speziellen Labors 975 neue Infektionen mit der Schweinegrippe bestätigt, während in der Vorwoche 332 neue Fälle gemeldet worden waren. Außerdem erweisen sich inzwischen mehr als die Hälfte aller zur Untersuchung auf den Virus H1N1 in die Labors geschickten Abstriche als positiv.
Seit Beginn der Beobachtung der Pandemie belaufen sich die Infektionen mit der Schweinegrippe in Griechenland bis heute auf weit über 4.000 bestätigte Fälle, von denen etwa die Hälfte aus dem Großraum Attika gemeldet wurde. Während der vergangenen Tage war allerdings ein erheblicher Anstieg der Neuinfektionen auch in solchen Gebieten Griechenlands zu verzeichnen, in welchen Erkrankungen an der Neuen Grippe bisher eher selten auftraten.
Angesichts der progressiven Ausbreitung der Schweinegrippe insbesondere auch an den Schulen wurde inzwischen das Verfahren zur vorübergehenden Schließung von Schulklassen oder ganzer Schulzweige vereinfacht, um zukünftig flexibler auf sich abzeichnende neue Ansteckungsherde reagieren zu können.
Massenimpfung gegen Schweinegrippe geht in die 2. Phase
Die Teilnahme an der angelaufenen Aktion zur Massenimpfung gegen die neue Grippe blieb bisher weit hinter den gehegten Erwartungen zurück. Derzeit bezieht sich das Programm primär auf die Impfung der etwa 100.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen, von denen sich während der ersten drei Tagen ab dem beginn der Impfaktion rund 6.300 Personen impfen ließen. Ab Montag (23. November 2009) wird die zweite Phase der Massenimpfung anlaufen, womit sich dann auch alle den diversen übrigen Risikogruppen angehörende Personen impfen lassen können.
17. November 2009 / Aufrufe: 33
Obwohl die Neuinfektionen mit dem Virus der Schweinegrippe in Griechenland ständig zunehmen und die Erkrankungen inzwischen in etlichen Fällen tödlich verliefen, ist die Teilnahme an der angelaufenen Massenimpfung gegen die neue Grippe bisher minimal. Nachdem die Infektionen insbesondere auch an den Schulen übermäßig zunehmen, wird inzwischen in Betracht gezogen, den Beginn der üblichen Weihnachtsferien um ein oder zwei Wochen vorzuziehen und die Schulen früher zu schließen.
Das Programm der öffentlichen Massenimpfung gegen die Schweinegrippe ist in Griechenland am 16. November 2009 angelaufen und sieht vorrangig die Impfung des Personals im Gesundheitswesen vor. Die Mehrzahl der Ärzte und Krankenpfleger scheint sich jedoch gegen eine Impfung entschieden zu haben. Im Krankenhaus “Evangelismos”, welches mit 3.000 Beschäftigten das größte Krankenhaus in Attika ist, ließen sich bisher gerade einmal 60 Ärzte und Pflegekräfte gegen den Virus H1N1 impfen. In zahlreichen Krankenhäusern in ganz Griechenland fiel die Beteiligung an der Massenimpfung ähnlich oder noch niedriger aus und lag in einigen Einrichtungen sogar bei Null.
Das Misstrauen hinsichtlich der Sicherheit der Impfung und die Furcht vor möglichen Nebenwirkungen wurden sowohl unter den Ärzten und Pflegern wie allgemein auch in der Bevölkerung zusätzlich durch die kritischen Stellungsnahmen maßgeblicher Personen verstärkt. So äußerte beispielsweise Stratis Plomaritis, Vorsitzender des Gremiums für die Grippe-Pandemie des Krankenhauses “Agios Pavlos”, öffentlich ernsthafte Bedenken gegen die Schutzimpfung und legte den Vorsitz des Gremiums nieder.
Die Verantwortlichen für die Durchführung der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe zeigen sich jedoch zuversichtlich und hoffen, dass die Teilnahme der Ärzte und des Pflegepersonals in den nächsten Tagen zunehmen wird. Dazu beitragen könnte der Umstand, dass inzwischen auch in Griechenland etliche Todesfälle verzeichnet wurden und immer wieder Personen mit schweren Symptomen in die zum Teil bereits hoffnungslos überlasteten Intensivstationen der Krankenhäuser eingewiesen werden müssen.
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