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Artikel Tagged ‘marktgang’

Das barbarische Experiment Europas in Griechenland

20. April 2014 / Aufrufe: 6.372 2 Kommentare

Ambrose Evans-Pritchard vertritt, Europa habe Griechenland auf dem Altar des Euro geopfert und die Bevölkerung des Landes einem grausamen Experiment unterzogen.

Die imposante Rückkehr Griechenlands an die Anleihenmärkte enthüllt viel über die Psychologie der Investoren, jedoch sehr wenig über die Situation der griechischen Wirtschaft, warnt Ambrose Evans-Pritchard in einem Artikel in der Daily Telegraph.

Laut dem Redakteur ist das starke Interesse an der (neulich platzierten) Emission kein Anzeichen dafür, dass Griechenland aus dem Tunnel heraus ist. Ebenfalls rechtfertigt es auf keinen Fall die Politiken der Troika, die – wie er betont – ein völliger Misserfolg waren, der in den kommenden Jahren von den Wissenschaftlern studiert werden wird.
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Deutsche Fiesta auf den Ruinen Griechenlands

16. April 2014 / Aufrufe: 1.513 4 Kommentare

Ist es vielleicht gar nicht die griechische Regierung, sondern Bundeskanzlerin Merkel, die mit dem Marktgang Griechenlands ihre eigene Success Story verkaufen will?

Der Buhmann der „internationalen Märkte“ trat seit 2010 nachhaltig in unser Leben ein. Es waren die „Märkte“, die uns kein Geld mehr liehen, die vor uns die Türen schließen würden, die uns nicht vertrauten, auf die wir setzten um ihre Zuverlässigkeit zu gewinnen, jene, die uns jetzt mit offenen Armen erwarten und Griechenland als ein … Eldorado der Gelegenheiten betrachten.

Während das Land – ob es wollte oder nicht – in die Krallen der Troika getrieben wurde, sprach der damalige Premierminister Georgios Papandreou (am 06 Mai) von den … Bubis der Wall Street, die sogar auch staatliche Wirtschaften untergraben, welches Thema vier Monate später auch bei seiner Begegnung mit Obama angeschnitten wurde:
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Primärer Überschuss kostete Griechenland 40 Mrd Euro

15. April 2014 / Aufrufe: 662 1 Kommentar

Griechenland verlor in den Jahren 2010 – 2014 rund 40 Milliarden Euro seines BIP, während die öffentliche Verschuldung 2013 auf 175 Prozent des BIP hochschnellte.

In den Fakten über die griechische Wirtschaft zeichnen sich klar die Opfer des griechischen Volkes ab, die zu dem primären Haushaltsüberschuss und dem versuchsweisen Gang Griechenlands an die Finanzmärkte führten.

Wie aus den volkswirtschaftlichen Daten hervorgeht, welche die griechische Statistikbehörde (ELSTAT) an das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) übermittelte, gab es in der Periode 2010 – 2013 bei dem BIP des Landes Verluste in Höhe von 40 Mrd. Euro. Parallel schnellte die öffentliche Verschuldung bis Ende des vergangenen Jahres auf 318,7 Mrd. Euro bzw. 175,1% des BIP hoch.
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Griechenlands Marktgang: Teuerster Wahlkampf aller Zeiten

11. April 2014 / Aufrufe: 1.113 6 Kommentare

Der bejubelte Gang Griechenlands an die Finanzmärkte im Rahmen der Wahlkampf-Kampagne der Regierung Samaras kostet das Volk hunderte Millionen Euro.

Jetzt, liebe Leserin – lieber Leser, wo Du diese Zeilen liest, können wir (sprich Griechenland) an die Finanzmärkte gehen. Verständlicherweise wirst Du fragen, „wie werde ich das merken?„. Du wirst es fühlen, Dein Körper wird Dir Bescheid geben. Du wirst einen süßen Schwindel in den Schläfen, eine stolze Blähung der Brust, ein pikantes Kitzeln am Kinn, eine wollüstige Wärme auf der Haut verspüren.

Es wird sein, als ob der Frühling einzieht, es wird eine himmlische Ergriffenheit sein. Und wenn Du den Gang an die Märkte nicht jetzt fühlst, dann wirst Du ihn später spüren, nämlich wenn Du 400 – 500 Millionen Euro aus Deinem Täschchen zahlen wirst.
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Griechenland: Der Fluch der Pleitiers

22. März 2014 / Aufrufe: 806 1 Kommentar

Laut Yanis Varoufakis stellen für Griechenland der angebliche primäre Überschuss, der beabsichtigte Marktgang und die Wahlkampgeschenke einen Grund zur Trauer dar.

Sowohl die Ausschüttung der 500 Mio. Euro * als auch der bevorstehende (schrittweise) Gang an die Finanzmärkte – und zwar trotz der nicht tragfähigen griechischen Verschuldung und unter der Vormundschaft der EZB – sind ein Grund zur Trauer, liebe Leser. Nicht zum Jubeln. Nicht einmal, um unser Selbstvertrauen zu beflügeln.

(* Nach dem „erfolgreichen“ Ausgang der Verhandlungen mit der Troika gab die Regierung Samaras am 19 März 2014 bekannt, definitiv noch vor den Mitte Mai 2014 anstehenden Kommunalwahlen in Griechenland sowie den Ende Mai 2014 stattfindenden Europa-Wahlen rund 500 Mio. Euro in Form der versprochenen „Sozialdividende“ – sprich einer einmaligen „Beihilfe“ – an rund 65.000 Uniformträger und im übrigen an etliche hunderttausend Bedürftige, Kleinrentner, Obdachlose usw. „ausschütten“ zu werden.)
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Krokodilstränen der Regierung in Griechenland

17. August 2013 / Aufrufe: 477 Keine Kommentare

Die Krokodilstränen der Regierung in Griechenland verstärken nur die Wut der Bürger über die unverhüllte Verhöhnung des griechischen Volkes.

Der Versuch der griechischen Regierung, die kontinuierliche Verhärtung ihrer Politik zu rechtfertigen, und – zum x-ten Mal in den drei Jahren der „Memoranden“ – einen Aufschwung der Wirtschaft, den Gang an die Märkte, eine Lösung im Thema der Verschuldung, neue strategische Allianzen und ein besseres Morgen zu versprechen, hat inzwischen die Charakteristika einer unverhohlenen Verspottung angenommen.

Diejenigen, die den Staat auflösen und den Zugang der Bürger zu kostbaren Gütern einschränken, haben die bodenlose Unverschämtheit, die Auflösung einen „flexiblen“ und „funktionellen“ Staat zu nennen, der jedoch für den Bürger leichter … zugänglich werden wird. Und trotzdem erfolgen die Entlassungen und die „Massakrierung“ genau auf jenen Sektoren, welche diese … armseligen „Dienste für den Bürger“ sicherstellen, auf den Sektoren, die wirkliche Dienstleistungen und Güter produzieren.
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