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Mandate der Parlamentswahlen Juni 2012 in Griechenland

19. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.077 Kommentare ausgeschaltet

Das Wahlergebnis der Parlamentswahlen im Juni 2012 in Griechenland führte für etliche Abgeordnete zum Verlust ihrer Mandate, aber auch zur erneuten Präsenz im Parlament.

Bereits der Wahlgang am 06 Mai 2012 bescherte viele unangenehme Überraschungen speziell für die PASOK-Partei, die rund zwei Drittel ihrer Stärke verlor. Der weitere Verlust von Sitzen bei den Parlamentswahlen des 17 Juni 2012 hatte wiederum zur Folge, dass noch mehr Abgeordnete ihre Mandate verloren und sogar auch klangvolle Namen außerhalb des Parlaments bleiben, während andere ihre Mandate zurückerlangten.

Konkret verlor die PASOK-Partei einen Sitz bei der landeweiten Liste, mit dem Ergebnis, dass die Pressesprecherin der Partei, Fofi Gennimata, außerhalb des Parlaments bleibt. Den Sprung ins Parlament schafften auch nicht Dimitris Lintzeris (2. Wahlbezirk Piräus) und auf Kreta Michalis Karchimakis und Manolis Othonas.

Ebenfalls außerhalb des Parlaments bleibt Elpida Pantelaki der Kommunistischen Partei Griechenland (KKE), während von den Unabhängigen Griechen (ANEL) Giannis Manolis, Christos Zois und Pavlos Kontogiannidis nicht gewählt wurden. In das Parlament zurück kehren dagegen von der PASOK-Partei Nikos Sifounakis (Lesbos), Angela Gkerekou (Korfu) und Panagiotis Rigas (Kykladen).

Dora Bakogianni, die mit der Nea Dimokratia (ND) kooperierte, wurde als Erste über die Landesliste gewählt, so wie auch weitere drei Abgeordnete der Demokratischen Allianz mit der ND gewählt wurden: Giorgos Kontogiannis (Ilia), Leftheris Avgenakis (Heraklion) und Christos Markogiannakis (Chania). Zusammen mit der ND kehrt auch Simos Kerdikoglou (Euböa) in das Parlament zurück, wogegen im 2. Wahlbezirk Athen Giannis Papathanasiou nicht gewählt wurde. Von Seite der SYRIZA-Partei schließlich wurde Giorgos Pantzas (Attika) gewählt.

Ergänzend sei angemerkt, dass gemäß dem griechischen Wahlgesetz bei den Wiederholungswahlen im Juni 2012 ohne „Kreuzchen“ gewählt wurde und die Verteilung der Mandate auf Basis der Reihenfolge (der Kandidaten) erfolgt, die sich aus dem Ergebnis der Wahlen im Mai 2012 ergab.
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