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Artikel Tagged ‘malandrino’

Vollzugsbeamten in Griechenland folterten Häftling zu Tode

2. April 2014 / Aktualisiert: 02. April 2014 / Aufrufe: 803 1 Kommentar

In Griechenland wurden Wärter der Strafvollzugsanstalt Nigrita unter der Beschuldigung verhaftet, den albanischen Schwerverbrecher Ili Kareli zu Tode gefoltert zu haben.

Beamte des Dezernats für interne Angelegenheiten der griechischen Polizei schritten zur Verhaftung mehrerer Justizvollzugsbeamten der Strafvollzugsanstalt Nigrita, nachdem zu deren Lasten der Staatsanwalt von Amfissa, Nikos Antonarakos, Strafverfahren wegen dreier Kapitalverbrechen in Zusammenhang mit dem Tod des albanischen Schwerverbrechers Ili Kareli am 27 März 2014 einleitete.

Wegen des Todes des in Rede stehenden Häftlings leitete der Staatsanwalt Strafverfahren zu Lasten von Justizvollzugsbeamten der Vollzugsanstalten in Nigrita und Malandrino sowie auch gegen Polizeibeamte des Polizeireviers Itea ein. Die Verfahren beziehen sich auf die Kapitalverbrechen der Folterung mit Todesfolgen, der einfachen Folterung und der vorsätzlichen schweren Körperverletzung. Es sei angemerkt, dass Ili Kareli am 25 März 2014 in der Vollzugsanstalt Malandrino den Vollzugbeamten Giorgos Tsironis ermordet hatte und zwei Tage später nach seiner Verlegung nach Nigrita dort von Wärtern zu Tode gefoltert wurde.
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Griechenland: Häftlinge charakterisieren ermordeten Wärter als Folterer

1. April 2014 / Aufrufe: 549 Keine Kommentare

Häftlinge der Strafvollzugsanstalt Nigrita in Griechenland bezeichnen den in Malandrino getöteten Wärter als Folterer und sprechen von professionellem Mord an dem Täter.

In einem offenen Brief charakterisieren die Häftlinge der Strafvollzugsanstalt Nigrita den am 25 März 2014 in der Vollzugsanstalt Malandrino von dem albanischen Schwerverbrecher Ilia Kareli tödlich verletzten Justizvollzugsbeamten / Polizeibeamten Giorgos Tsironis als Folterer und führen an, der Tod des Ilia Kareli sei ein professioneller Mord gewesen.

Die Häftlinge verlangen „Gerechtigkeit und keine faschistischen Handlungen im Stil einer Blutrache“ und vertreten unter Berufung auf Aussagen externer Wächter und im Arbeitsdienst stehender Häftlinge, Ilia Kareli sei auch in der Vollzugsanstalt Nigrita von Vollzugsbeamten verprügelt worden.
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Polizeiliche Selbstjustiz gegen Mörder in Griechenland

29. März 2014 / Aktualisiert: 02. April 2014 / Aufrufe: 3.305 1 Kommentar

Der Häftling, der am 25 März 2014 in der Vollzugsanstalt Malandrino in Griechenland einen Wärter ermordete, wurde zwei Tage später tot in einer Isolierzelle aufgefunden.

Der 40-jährige Albaner Ilia Kareli, der in Griechenland unter anderem wegen versuchten Mordes eine langjährige Haftstrafe verbüßte und am 25 März 2014 in der Vollzugsanstalt Malandrino den 46-jährigen Justizvollzugsbeamten Giorgos Tsironis ermordete, wurde vermutlich totgeschlagen bzw.  zu Tode gefoltert.

Wie der Bericht der Gerichtsmediziner Minas Georgiadis und Eleni Zangelidou anführt, wies die Leiche des Häftlings, der möglicherweise zu Tode gefoltert wurde, unter anderem zahlreiche Schlagverletzungen und einen Bruch des Brustbeins auf, der offensichtlich durch einen heftigen Schlag mit einem geriffelten Knüppel (sprich Schlagstock) verursacht worden war.
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Haftbedingungen à la Guantanamo und Mord an Wärter in Griechenland

26. März 2014 / Aktualisiert: 02. April 2014 / Aufrufe: 500 Keine Kommentare

In Griechenland wächst die Sorge, geplante Verschärfungen im Strafvollzug könnten zu Unruhen führen, während in Malandrino ein Häftling einen Vollzugsbeamten ermordete.

In den Strafvollzugsanstalten in Griechenland kursiert ein Text, der von Warnungen „über die Organisierung der Häftlinge in allen Gefängnissen“ und indirekten Drohungen beseelt ist, dass „es eine dynamische Reaktion geben wird„, wenn die Gesetzesvorlage über die Schaffung von Gefängnisanlagen des sogenannten Typs C nicht zurückgenommen wird, und ruft bei den Behörden Beunruhigung über eine geplante Destabilisierung vor den Wahlen hervor.

In dem Thema schaltete sich inzwischen auch die Staatsanwaltschaft des Areopags ein, nachdem der Text per Fax aus dem Büro eines namhaften Rechtsanwalts abgeschickt wurde (der unter anderem einen wegen Terrorismus angeklagten bekannten Angeklagten verteidigt) und bei dem Faxgerät des Sekretariats der Gefängnisanlagen Korfu eintraf, mit Empfängern den berüchtigten Ausbrecher des Gefängnisses in Trikala und inzwischen getöteten (sprich bei einem Schusswechsel mit Polizeibeamten erschossenen) Albaners Marian Kola und einen zu lebenslänglicher Haft verurteilten Griechen.
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Cannabis-Pflanzen in Strafvollzugsanstalt in Griechenland gefunden

25. Juni 2012 / Aufrufe: 253 1 Kommentar

In der Strafvollzugsanstalt Malandrino in Griechenland wurden in Eimern und Kanistern gepflanzte Cannabispflanzen entdeckt.

Im Vorhof des 5. Flügels der Gefängnisanlagen in Malandrino, in der auch der berüchtigte Schwerverbrecher Alket Rizai inhaftiert ist, wurden fünf Cannabis-Pflanzen entdeckt.

Die Pflanzen waren in Eimern und Kanistern gepflanzt und hatten jeweils eine Höhe zwischen 15 und 20 Zentimetern. Bisher ist ungeklärt, wer die Cannabis-Pflanzen angebaut hat und wie der oder die Täter an die Samen gekommen sind.

(Quelle: Zougla.gr)