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Artikel Tagged ‘lynchjustiz’

Folteropfer in Griechenland starb an … Herzanfall

14. Oktober 2016 / Aufrufe: 726 1 Kommentar

Die Vollzugsbeamten, die in Griechenland 2014 einen Häftling zu Tode folterten, kamen mit milden Haftstrafen davon, da laut dem Gericht die Folterung nicht todesursächlich war.

Das Schwurgericht Thessaloniki verhängte Haftstrafen von 5 bis 7 Jahren gegen 12 Strafvollzugsbeamten, die wegen des Falls des albanischen Häftlings Ili Kareli für schuldig befunden wurden, der im März 2014 in der Strafvollzugsanstalt Nigrita stundenlang brutal gefoltert und schließlich schwer verletzt sein Leben aushauchte.

Das Gericht beschloss, die verurteilten Vollzugsbeamten angesichts der Berufung unter der Auflage auf freien Fuß zu setzen, Griechenland nicht zu verlassen. Ein weiterer Kollege von ihnen wurde zu einer Freiheitsstrafe von 3 Monaten mit dreijähriger Bewährung verurteilt, während der damalige Gefängnisdirektor, der wegen Schutzes eines Kriminellen angeklagt war, freigesprochen wurde.
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Raubmörder in Griechenland beinahe gelyncht

27. März 2012 / Aufrufe: 367 Kommentare ausgeschaltet

Die beiden Raubmörder, die im Januar 2012 auf Kreta eine 74-jährige Greisin gefoltert und ermordet hatten, entgingen nur knapp der Lynchjustiz wütender Bürger.

Der 23-jährige Rumäne und sein 28-jähriger griechischer Komplize aus Rethymnos, die der grausamen Ermordung der 74-jährigen Eleni Palioudaki beschuldigt werden, traten den Weg ins Gefängnis an. Wie inzwischen erwiesen ist, drangen die beiden Männer am frühen Morgen des 13. Januar 2012 durch eine ungesicherte Balkontür in die Wohnung der Greisin ein. Die Täter begnügten sich jedoch nicht damit, die alte Frau um 1.460 Euro zu berauben, sondern folterten sie ohne jegliches Mitleid.

Die zu dem Zeitpunkt des Einbruchs in ihrer Wohnung befindliche unglückliche Frau durchlebte unglaubliche Misshandlungen in den Händen ihrer Peiniger, bis sie schließlich in ihrem Bett den letzten Atem aushauchte und erstickte. Die Täter hatten die Greisin nicht nur gefesselt und geknebelt, sondern auch mit beispielloser Brutalität sexuell misshandelt.

Die beiden Männer wurden trotz aller Bemühungen, sich ihrer Ergreifung zu entziehen, schließlich am vergangenen Mittwoch (21. März 2012) von Beamten der Unterdirektion der Kriminalpolizei festgenommen und gaben unter der Last der von der ELAS gesammelten unerschütterlichen Beweise nicht nur ihre Tat zu, sondern gestanden auch ihren Plan in allen Einzelheiten von Anfang bis Ende.

Der Staatsanwalt von Rethymnos hatte gegen die Täter vom ersten Augenblick an die Strafverfolgung wegen Mord, Raub und Vergewaltigung eingeleitet. Während der Vorführung der beiden Raubmörder sammelte sich vor dem Gerichtsgebäude eine Gruppe Verwandter und Nachbarn der unglücklichen Frau an und forderte nachhaltig die Inhaftierung und exemplarische Bestrafung der Täter. Die wütenden Bürger versuchten sogar, die beiden Angeklagten zu lynchen, letztere wurden jedoch zur Abwendung von Ausschreitungen über einen Nebenausgang aus dem Gerichtsgebäude gebracht.

(Quelle: Crete Plus)