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Artikel Tagged ‘luxussteuer’

Sparguthaben in Griechenland werden zu Steuern

21. Oktober 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.780 1 Kommentar

In Griechenland haben die privaten Haushalte im September 2013 einen bis auf 1 Milliarde Euro veranschlagten Betrag von Sparkonten abgehoben um fällige Steuern zu bezahlen.

In Griechenland nagen die unerträglichen Steuerlasten an den Sparkonten: Die Bankguthaben befinden sich inzwischen auf einem sinkenden Kurs, da – wie die Angaben der Banken für September 2013 zeigen – die privaten Haushalte ihre Sparguthaben angreifen müssen um die Steuern zu bezahlen.

Einschätzungen der Banken zufolge wurden bereits Guthaben von bis zu einer Mrd. Euro abgehoben, während damit gerechnet wird, dass der Rückgriff auf die Spareinlagen sich fortsetzen wird, zumal die von den Steuerzahlern bis einschließlich Februar 2014 zu begleichende „Steuerrechnung“ mehr als 8,3 Mrd. Euro beträgt.
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Steuergewitter in Griechenland

17. Juli 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 5.341 12 Kommentare

Innerhalb der kommenden 8 Monate haben die Steuerpflichtigen in Griechenland bis zu 9 verschiedene Steuern in Höhe von insgesamt über 8 Milliarden Euro zu entrichten.

Millionen griechische Haushalte werden in den kommenden Wochen damit leben, „gespannt“ auf Post zu warten. Die Bescheide zur Zahlung von Steuern und Abgaben werden einer nach dem anderen eintreffen und die Steuerzahler nicht zu Atem kommen lassen. Weder ein, noch zwei, sondern bis zu 9 „Abzocken“ werden die Haushalte im zweiten Halbjahr 2013 und in den beiden ersten Monaten 2014 für ihre Einkommen und ihr Vermögen zu entrichten aufgefordert sein. Die gesamte „Steuer-Rechnung“ zu deren Begleichung sie verpflichtet werden sein, tangiert 8,3 Mrd. Euro.

Es gilt allerdings als außerordentlich zweifelhaft, dass dieser Betrag in die Kassen des Fiskus gelangen wird, angesichts der Tatsache, dass bereits die meisten Haushalte dermaßen viele Steuern nicht mehr auf einen Schlag zu zahlen vermögen, da ihre Besteuerungsfähigkeit infolge der in den letzten drei Jahren erlittenen wiederholten Steuerschläge und der dramatischen Senkung ihrer Einkommen inzwischen ausgeschöpft ist.
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Steuerwahn in Griechenland kostet Fiskus Milliarden

27. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 3.050 13 Kommentare

Die absurden Steuererhöhungen in Griechenland haben den Fiskus letztendlich wenigstens 15 Milliarden gekostet und die Wirtschaft voll an die Wand gefahren.

Wenigstens 15 Mrd. Euro verlor letztendlich der griechische Fiskus durch die Erhöhungen der Steuern in den letzten Jahren. Die Inspiratoren der fehlgeschlagenen Maßnahmen wurden jämmerlich widerlegt, da der Staat permanent Steuern verhängt, jedoch anstatt „Kasse zu machen“ enorme Einnahmen verliert.

Viele Maßnahmen erwiesen sich als sinnlos und katastrophal. Außerordentliche Abgaben, indirekte Steuern auf Kraftstoffe, Getränke und Zigaretten, „Abzocken“ auf das mobile und immobile Vermögen, alle schlugen fehl und trugen überhaupt nicht zur volkswirtschaftlichen Sanierung bei. Stattdessen vernichteten sie den Markt, verursachten Leid für Bürger und Unternehmen, schädigten das Land und die öffentlichen Einnahmen.
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Griechenland führt Kurs- und Verweilabgabe für Freizeitboote ein

16. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 2.211 7 Kommentare

Griechenland führt für Fahrt und Aufenthalt aller Freizeitboote in griechischen Gewässern eine neue Abgabe ein, die an Stelle der bisherigen Luxussteuer treten soll.

Nachdem die im Rahmen der neu eingeführten permanenten Besteuerung einer „luxuriösen Lebensführung“ augenscheinlich völlig überhastet und unkoordiniert angekündigte zusätzliche Besteuerung privater Freizeitboote umgehend wieder zurückgenommen wurde, machte das Finanzministerium in einer Bekanntmachung nun sowohl erläuternde Erklärungen als auch die Einführung einer neuen Abgabe auf alle Freizeitboote publik, die griechische Gewässer durchqueren oder sich darin aufhalten.

Wie angemerkt wird, soll der Besteuerung dieser Boote mit einer neuen Bestimmung begegnet werden, die unmittelbar demnächst die Ministerien für Finanzen und Handelsschifffahrt dem griechischen Parlament vorlegen werden. (Nicht angemerkt wird, dass mit der in Rede stehenden Bekanntmachung außerdem augenscheinlich sowohl dem prompt geflissentlich geschürten populistischen Aufschrei als nicht zuletzt auch dem Eindruck begegnet werden sollte, das Land werde von Idioten regiert … .)

Spezieller wird eine sogenannte „Kurs- und Verweilabgabe“ eingeführt werden, die ergänzend zu den Bestimmungen der in Bearbeitung befindlichen Gesetzesvorlage über den Meerestourismus fungieren und sich allein auf den Kurs und das Verweilen aller privaten Vergnügungsboote in Griechenland und unabhängig von deren Flagge beziehen wird.

Ein alter Flop wird durch einen neuen ersetzt

Bei der geplanten neuen Abgabe handelt sich um eine derzeit von niemandem entrichtete – da von der Gesetzgebung nicht vorgesehene – „Kursabgabe“, die parallel auch eine Abgeltung für das bisher kostenlose Verweilen dieser Boote in nicht privaten Yachthäfen darstellt.

Die Abgabe wird gleichzeitig zu der Abschaffung der – praktisch niemals eingenommenen – Luxus- und Sondersteuer eingeführt und bezweckt die Zusammenlegung der steuerlichen Regelungen und die Abschaffung nutzloser Bestimmungen, die bisher so wie so absolut nichts eingebracht, dagegen jedoch signifikante Verluste bei den öffentlichen Einnahmen verursacht haben.

Von der Einführung der sogenannten „Kurs- und Verweilabgabe“ wird erwartet, dass ein Strom der Rückkehr der Boote in die griechischen Gewässer und Yachthäfen geschaffen und die Wirtschaft der Inseln und der Küstengebiete stimuliert wird und tausende neue Arbeitsplätze entstehen werden, da die Unsicherheit hinsichtlich der steuerlichen Behandlung der Freizeitboote aufhören wird.

Luxussteuer führte zu Verlust von Einnahmen und Arbeitsplätzen

Laut dem Finanzministerium (YPOIK) verursachte die Umsetzung der bisher geltenden Luxussteuer den Verlust von Arbeitsplätzen und Einnahmen bei der Mehrwert- und Einkommensteuer in allen Sparten der Berufe und Gewerbetreibenden, die sich mit dem konkreten Zweig befassen (z. B. bewachte Bootsaufbewahrung, Crews, Mechaniker, Wartungs- und Reparaturkräfte, Handelsfirmen für Ausrüstung und Ersatzteile usw.), während die Luxussteuer auf Jahresbasis finanziell so gut wie nichts einbrachte.

Wie das Finanzministerium betont, erwies sich die verhängte Steuer zusätzlich auch für die griechischen Import- und Handelsfirmen für kleine und große Freizeitboote als katastrophal, da sich ihre Umsätze – bei gleichzeitigem Verlust tausender Arbeitsplätze – im wahrsten Sinne des Wortes „verflüchtigten“. Kein Grieche oder Ausländer führt noch Schiffe nach Griechenland ein, da die Einfuhrkosten unerschwinglich geworden sind (23% MwSt. + 19% Luxussteuer auf den Wert des Bootes).

Unter dem Strich erlitt der Fiskus einen höchst signifikanten Einnahmeverlust, da angesichts der Tatsache, dass anhängige Importe storniert wurden, weder die erhoffte Luxussteuer (10%) noch die veranschlagte MwSt. (23%) eingenommen wurde. Obendrein addiert sich zu all diesem wegen der gesunkenen Umsätze und Gewinne der griechischen Handelsvertretungen auch noch der Verlust aus der Nichteinnahme von Einkommensteuern.

(Quelle: Berichte diverser griechischer Medien)

(Quelle: Voria.gr)

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Griechenland etabliert Besteuerung „luxuriöser Lebensführung“

14. Januar 2013 / Aufrufe: 1.382 5 Kommentare

Eine Reihe in Griechenland bisher formal als außerordentliche Sonderabgaben verhängter Steuern wird fortan als permanente Besteuerung luxuriöser Lebensführung erhoben.

Mit einem Zusatz zu der Vorlage des neuen Steuergesetzes wird in Griechenland (wieder) die Besteuerung von „Elementen einer luxuriösen Lebensführung“ etabliert.

Konkret wird die neue Steuer mit folgenden Sätzen erhoben:

  • 5% auf die fiktiv bestimmten Unterhaltskosten für private PKW mit einem Alter von bis zu 10 Jahren und einem Motorhubraum ab 1.929 bis 2.500 cm³.
  • 10% auf die fiktiv bestimmten Unterhaltskosten für private PKW mit einem Motorhubraum von über 2.500 cm³.
  • 10% auf die fiktiv bestimmten Unterhaltskosten für Swimmingpools und Flugzeuge.

Die Besteuerung der „luxuriösen Lebensführung“ wird permanent sein und ab dem Fiskaljahr 2014, also auf Basis der Elemente der luxuriösen Lebensführung erhoben werden, welche die Steuerpflichtigen ab dem 01 Januar 2013 inne haben.

(Quelle: Voria.gr)

Senkung der Taxierungsabgabe und Luxussteuer auf PKW in Griechenland

10. Dezember 2010 / Aktualisiert: 10. Dezember 2013 / Aufrufe: 1.116 2 Kommentare

Griechenland will mit Senkungen der Taxierungsabgaben auf neue PKW in Kombination mit der Verschrottung technologisch veralteter Fahrzeuge den Automarkt stützen.

Ein am vergangenen Donnerstag (09.12.2010) dem griechischen Parlament vorgelegter Gesetzentwurf sieht erhebliche Minderungen der Taxierungsabgabe beim Kauf neuer PKW vor, um auf diese Weise den abstürzenden Automarkt in Griechenland zu beleben und dem rapiden Absinken des einschlägigen Steueraufkommens entgegn zu wirken. Die Staffelung der Sätze der auf neue und gebrauchte PKW erhobenen Luxussteuer wird ebenfalls neu geregelt.

Hinweis: Das anfänglich bis Ende 2011 befristete subventionierte Verschrottungsprogramm wurde im weiteren Verlauf bis Ende 2013 verlängert und auf bis Ende 2000 in Griechenland erstmalig zugelassene Fahrzeuge ausgeweitet.
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Senkung der Besteuerung von Neuwagen in Griechenland geplant

28. November 2010 / Aktualisiert: 16. Februar 2011 / Aufrufe: 468 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der enormen Umsatzeinbrüche auf dem nationalen Automarkt in Griechenland wurden Pläne zur Minderung der Besteuerung des Autokaufs verlautbar.

Laut einem in der Sonntagsausgabe (28.11.2010) der Zeitung To Vima publizierten Artikel, der sich auf exklusive Informationen aus Kreisen des griechischen Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen beruft, ist eine Senkung der beachtlichen Abgaben und Steuern geplant, die derzeit den Fahrzeugkauf in Griechenland belasten. Gemäß diesen Informationen soll die Taxierungsabgabe für Fahrzeuge der unteren und mittleren Hubraumklassen gesenkt werden, was mit einer Minderung der Abgabenlast von bis zu 1.500 – 2.000 Euro einhergehen könnte.

Ein Spitzenfunktionär des Finanzministeriums führte gegenüber der Zeitung „To Vima“ an, dass die Maßnahmen zur Belebung des Automarkts unbedingt zur Stützung der Branche erforderlich seien, weil diese seit Anfang 2010 einen Rückgang von ungefähr 50% verzeichnete und die Rezession auf diesem Sektor zu einem entsprechenden Rückgang auch der Einnahmen des Fiskus geführt hat.
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Steuererhöhungen und Kürzungen der Löhne und Renten in Griechenland

2. Mai 2010 / Aktualisiert: 04. Mai 2010 / Aufrufe: 1.302 2 Kommentare

Unter dem Druck der EU und des IWF beschloss die Regierung in Griechenland erneute Steuererhöhungen und neue Steuern, weitere rigorose Kürzungen der Gehälter und Renten und härteste Sparmaßnahmen.

Als Grundvoraussetzung für die Gewährung der in Aussicht gestellte Finanzierungshilfe seitens der EU und des IWF wurde Griechenland zu einem Paket weiterer rigoroser Sparmaßnahmen verpflichtet. Die am Sonntag, dem 02. Mai 2010 von dem griechischen Finanzminister Jorgos Papakonstantinou bekanntgegebenen ersten Einzelheiten umfassen erneute Erhöhungen der Verbrauchssteuern (Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Getränkesteuer, Luxussteuer), neue Steuern und Abgaben, Sondersteuern auf Unternehmensgewinne, weitere nachhaltige Kürzungen der Bezüge auf dem allgemeinen öffentlichen Sektor nebst einem dreijährigen Gehaltsstopp sowie einschneidende Kürzungen aller Altersrenten sowohl des öffentlichen als auch privaten Sektors.
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