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Wie viel der Staat in Griechenland von den Löhnen „klaut“

16. November 2015 / Aufrufe: 2.552 3 Kommentare

Lohnnebenkosten, Energiepreise und ungünstige Finanzierungsbedingungen sind laut dem SEB die drei grundlegenden Wettbewerbsnachteile der Unternehmen in Griechenland.

Die in dem Wochenbericht des griechischen Unternehmens- und Industrieverbands (SEB) über die wirtschaftlichen Entwicklungen umfassten Angaben dokumentieren eine Überbesteuerung des Arbeitsmarkts in Griechenland.

Wenn beispielsweise gemäß den von dem Verband angeführten Angaben ein Lohnempfänger etwas besser als mit 1.000 Euro im Monat entlohnt wird, gelangt der Staat sehr bald an dem Punkt an, sich knapp die Hälfte der Gesamtaufwendungen des Arbeitgebers einzustreichen. Für einen hochdotierten Firmenfunktionär sackt der Staat sich entsprechend bis zu über 55% der von dem Unternehmen entrichteten Gesamtkosten ein.
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