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Artikel Tagged ‘lohnkürzung’

Enorme Umverteilung der Einkommen in Griechenland

4. April 2016 / Aufrufe: 693 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland erfolgte in den Jahren der Krise eine dramatische Kürzung der Löhne und Umverteilung der Einkommen zu Gunsten des Kapitals.

In den Jahren der Krise (2009 – 2015) gab es in Griechenland eine große Komprimierung des realen Durchschnittseinkommens (-28,1%) sowie ebenfalls auch einen signifikanten Rückgang der nominalen Bruttobezüge pro Arbeitnehmer (-26,1%). In der selben Periode wurde ebenfalls ein Rückgang der Arbeitsproduktivität (-10,2%) festgestellt.

Trotz der Bemühungen, die 2014 mit einem kleinen Rückgang der Arbeitslosigkeit erfolgten, die Situation umzukehren, wurde die Anstrengung 2015 nicht fortgesetzt und drückte sich nicht in Erhöhungen der realen Löhne aus.
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Europäer fordern von Griechenland sofortige Maßnahmen

13. September 2015 / Aufrufe: 1.424 6 Kommentare

Die Europäer verlangen von Griechenland unabhängig von dem Ausgang der Wahlen am 20 September 2015 die sofortige Umsetzung radikaler sogenannter Reformen.

Die Europäer verlangen von der neuen Regierung, die sich aus den Wahlen am 20 September 2015 ergeben wird, erneut die sofortige Umsetzung der Reformen und Maßnahmen, gleich wer die Wahlen gewinnen wird.

Im Quartal Oktober – Dezember 2015 existieren Finanzierungsbedürfnisse von 7,9 Mrd. Euro, die ohne ausländische Hilfe nicht gedeckt werden können, während für die Rekapitalisierung der griechischen Banken sehr wahrscheinlich weitere 15 Mrd. Euro nötig sein werden.
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Europa will Griechenland abstrafen

3. Juli 2015 / Aufrufe: 2.189 3 Kommentare

Clive Crook vertritt in einem Artikel bei Bloomberg, Europa wolle Griechenland abstrafen anstatt sich wirklich um die Erzielung einer tragfähigen Vereinbarung zu bemühen.

Europa will Griechenland mit einem Ausscheiden bestrafen„, lautet der Titel eines Beitrags von Clive Crook bei der Agentur Bloomberg, in dem er betont, während der mehr als 30 Jahre, die er über politische und wirtschaftliche Themen schreibt, jemals eine solche Wiederholung einer kontinuierlichen, selbstgefälligen, katastrophalen und gemeinsam vertuschten Unfähigkeit gesehen zu haben.

Ich beziehe mich nicht auf Alexis Tsipras und die SYRIZA„, meint er und fügt an, „während der Schaden sich zuspitzt, ist eine Bemühung im Gang, die Geschichte des beschämenden Scheiterns der Europäischen Union in Zusammenhang mit Griechenland neu zu schreiben„.
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Juncker an Griechenland: Begeht keinen Selbstmord!

30. Juni 2015 / Aktualisiert: 01. Juli 2015 / Aufrufe: 2.507 9 Kommentare

Kommissions-Chef Juncker beschwor die Bürger in Griechenland, keinen Selbstmord zu begehen und bei dem Referendum am 05 Juli 2015 mit Ja und für Europa zu stimmen.

Eine klare Botschaft an Griechenland bezüglich einer „sperrangelweit geöffneten Verhandlungstür“ schickte aus Brüssel Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker während seiner Pressekonferenz, bei der er die Protokolle der Vereinbarung bekannt gab, die Griechenland nicht mehr zu sehen bekam, weil es die Durchführung einer Volksabstimmung am kommenden Sonntag (05 Juli 2015) beschloss.

Den Beschluss Europas unterstreichen wollend, die Verhandlungen fortzusetzen, sagte er spezieller, „die Tür steht sperrangelweit offen„. Mit seiner Botschaft zog Herr Juncker ein Resümee der Bemühungen, die er selbst, aber auch Europa unternahmen um zu einer Einigung mit Athen zu gelangen.
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Ist Griechenlands Regierung ein Haufen linker Spinner?

21. Juni 2015 / Aufrufe: 2.865 9 Kommentare

Stellt Griechenlands Regierung versponnene linke Forderungen oder verfolgt sie einfach nur sozialdemokratische Ziele?

Die Institutionen und ihre hiesigen Unterstützer (in Griechenland) sind verwirrt. In der Bemühung, die Absichten von Tsipras und seinen Mitarbeitern herauszufinden, fragen sie sich:

  • Sind es vielleicht Spinner?
  • Sind es vielleicht Linke?
  • Handelt es sich vielleicht – und das wäre auch das schlimmste – um ein Schema versponnener Linksorientierung?


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Griechenland: 4 Voraussetzungen für eine faire Vereinbarung

16. Mai 2015 / Aufrufe: 1.996 3 Kommentare

Griechenlands Premierminister zeigt sich bezüglich einer Einigung mit den Gläubigern des Landes zuversichtlich, beharrt jedoch auf 4 Voraussetzungen.

Wir verhandeln mit Beharren über eine neue Vereinbarung, die das Wachstum, den Gang Griechenlands an die Märkte sicherstellen wird„, erklärte der griechische Premierminister Alexis Tsipras auf der Tagung des Economist.

Wir verfolgen eine Lösung für das Problem, wir haben nichts zu verbergen, wir sind ehrlich und bluffen nicht„, sagte Alexis Tsipras und versicherte dem griechischen Volk, es bestehe keine Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit, dass die griechische Regierung im Thema der Löhne und Renten nachgeben wird.
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Welche Maßnahmen die Bürger in Griechenland nicht wollen

11. Mai 2015 / Aufrufe: 2.159 4 Kommentare

Eine große Mehrheit der Bürger in Griechenland würde einen Vergleich mit den Gläubigern unter gegenseitigen Zugeständnissen akzeptieren, damit das Land im Euro bleibt.

In einer von „realnews“ veröffentlichten Demoskopie der MRB hat die SYRIZA gegenüber der Nea Dimokratia (ND) mit 15,2% weiterhin einen signifikant hohen Vorsprung.

Laut den Ergebnissen der Umfrage würden im Fall von Wahlen die SYRIZA 36,1%, ND 20,9%, Potami 5,8%, Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) 5,5%, Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 5,1%, Unabhängige Hellenen (ANEL) 4,1%, PASOK 3% der stimmen auf sich vereinigen, während 5,9% der Befragten erklären, eine andere Partei wählen zu werden.
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Verfassungswidrige Diskriminierung junger Arbeitnehmer in Griechenland

8. April 2015 / Aufrufe: 723 Kommentare ausgeschaltet

Das Amtsgericht Thessaloniki befand die per Ministerialerlass verfügte Lohnungleichheit junger Arbeitnehmer in Griechenland für verfassungswidrig.

Ein Urteil des Amtsgerichts Thessaloniki charakterisiert zum ersten Mal den 6. Ministerratsbeschluss (PYS) und spezieller die Bestimmung als verfassungs- und rechtswidrig, welche die Mindestbezüge für bis zu 25-jährige junge Arbeitnehmer um 32% kürzt.

Es handelt sich um das berüchtigte Dekret aus dem Jahr 2012, das den bis damals 751 Euro betragenden Mindestlohn um 22% auf 586 Euro brutto und speziell für junge Arbeitnehmer im Alter von bis zu 25 Jahren um sogar 32% bzw. auf 511 Euro brutto senkte. Diese Kürzung wurde für bis 25 Jahre alte Arbeitnehmer sogar unabhängig davon umgesetzt, ob sie unter einen spezielleren (im Vorliegenden Fall unter einen Branchen-) Tarifvertrag fielen.
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Neue Gehaltskürzungen auf öffentlichem Sektor in Griechenland

24. November 2014 / Aktualisiert: 24. November 2014 / Aufrufe: 1.243 1 Kommentar

Das Anfangsgehalt auf dem öffentlichen Sektor in Griechenland sinkt ab Anfang 2015 auf 684 Euro brutto im Monat.

Zwischen der griechischen Regierung und der Troika wurde eine Einigung über die Umsetzung der Senkung der Anfangsgehälter auf dem öffentlichen Sektor auf das Niveau des privaten Sektors ab dem 01 Januar 2015 erzielt.

Die Gehaltskürzungen stellten eine Forderung der Troika dar, um die bisher zum Teil enormen Abweichungen zwischen den Bezügen der Arbeitnehmer des öffentlichen und des privaten Sektors auszumerzen. Die Maßnahme bezieht sich auf neu eingestellte Bedienstete des öffentlichen Sektors, wobei allerdings 2015 nur Diplom-Inhaber und hauptsächlich Lehrkräfte und Krankenpfleger eingestellt werden sollen.
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IWF an Griechenland: entweder Reformen oder neue Kürzungen

13. Juni 2014 / Aufrufe: 1.020 Kommentare ausgeschaltet

In seinem aktuellen Bericht stellt der IWF Griechenland unmissverständlich vor die Wahl, entweder die Reformen voranzutreiben oder zu neuen Kürzungen zu schreiten.

Wenn ihr bis zu den nationalen Wahlen 2016 nicht Gehälter und Renten kürzen oder die Steuern erhöhen wollt, müsst Ihr eine dramatische Verbesserung der Effizienz des öffentlichen Sektors erzielen.“ Dies scheint die zentrale Botschaft des Berichts des Internationalen Währungsfonds (IWF) an Griechenland zu sein, der nach Verzögerungen „technischen Charakters“, die seine Bekanntgabe noch vor der am vergangenen Wochenende erfolgten Regierungsumbildung verhinderten, erst am 10 Juni 2014 an die Öffentlichkeit gegeben wurde.

(Anmerkung:  Die Legislaturperiode der derzeitigen Koalitionsregierung unter Antonis Samaras endet formal Mitte 2016, angesichts der aktuellen politischen Verhältnisse wird jedoch mit vorgezogenen Parlamentswahlen bereits im Jahr 2015 gerechnet.)
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