Archiv

Artikel Tagged ‘lizenzhandel’

Transportwesen in Griechenland bleibt trotz Liberalisierung geschlossen

2. November 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 482 1 Kommentar

Trotz der theoretisch erfolgten Liberalisierung stellt das Speditionswesen in Griechenland in der Praxis weiterhin einen geschlossenen Berufsbereich dar.

Starke Nerven, aber auch „tiefe“ … Taschen erfordert in Griechenland das Verfahren zum Erwerb einer internationalen Speditionslizenz auf Basis der Bestimmungen des Gesetzes über die Liberalisierung das Lastwagen-Marktes, die – wie alles zeigt – nur auf dem Papier verbleibt.

Die Ausstellung einer neuen Lizenz erfordert abgesehen von den unerschwinglichen Kosten eine wahre Engelsgeduld, um die dutzende bürokratischen „Hürden“ zu nehmen – was zum Ergebnis hat, dass die Antragsteller sich letztendlich dem Sekundärmarkt zuwenden und wieder „Schwarzgeld“ bewegen, wie es auch in den letzten Jahren geschah.

Die „Imerisia“ bringt den „Leidensweg“ auf die Bühne, den ein bekannter Unternehmer erlebte, der beschloss, sich zwecks Gründung einer großen Firma auf den Speditionsmarkt zu begeben. Als natürliche Person benötigte er für die Erteilung einer Straßentransportlizenz anfänglich eine Bankgarantie in Höhe von 18.000 Euro. Wie er moniert, war dies jedoch nur der Anfang, da ihm umgehend mitgeteilt wird, dass der angeschaffte Lastwagen wenigstens der europäischen Verordnung Euro5 entsprechen muss!

Diesbezüglich ist anzumerken, dass die bereits in der Branche tätigen Gewerbetreibenden für die Erteilung einer neuen Lizenz nur einen einfachen Beleg einer Bank benötigen, auf dessen Basis nachgewiesen wird, dass sie über flüssige Mittel in Höhe von 9.000 Euro verfügen, während sie auch ein Fahrzeug anschaffen können, welches nur die Emissionswerte gemäß Euro4 erfüllt.
Gesamten Artikel lesen »

Besteuerung von PV-Anlagen in Griechenland

27. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 927 1 Kommentar

In Griechenland wird in den kommenden Tagen die Bekanntgabe des Modus der Sonderbesteuerung bereits in Betrieb befindlicher photovoltaischer Anlagen erwartet.

In Griechenland wird nach dem Anfang August 2012 verfügten Genehmigungsstopp für PV-Anlagen und der drastischen Senkung der garantierten Eispeisungstarife (FIT) für elektrischen Strom aus photovoltaischen Anlagen nun in den kommenden Tagen auch die endgültige Festlegung des zweiten Maßnahmenpakets des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) erwartet, das sich auf Eingriffe hinsichtlich bestehender photovoltaischer Anlagen beziehen wird.

Nach dem ersten Maßnahmenpaket, welches sich auf die fortan erfolgenden Investitionen bezog und auf dem Markt einen Schock verursachte, da die Senkungen der Garantiepreise besonders hoch waren, schreitet das Ministerium jetzt zur endgültigen Festlegung der Beschlüsse zur Besteuerung der Investitionen, welche bereits in Betrieb sind und über unterzeichnete Verträge mit den alten – hohen – Preisen verfügen.

Informationen führen an, der Plan sei weiterhin die Besteuerung des Umsatzes der bestehenden Anlagen bzw. Unternehmen, jedoch bleibt unklar, welcher der endgültige Satz sein wird, da von nicht wenigen Betroffenen vertreten wird, dass eine Sonderabgabe in der Größenordnung von 20% auf den Umsatz besonders hoch sei und es ungerecht wäre, die Abgabe von allen zu erheben, ohne dass die speziellen Charakteristika einer jeden Investition untersucht werden.
Gesamten Artikel lesen »