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Artikel Tagged ‘liquiditätshilfe’

EU stellt Griechenland Ultimatum

20. Juni 2015 / Aufrufe: 6.296 10 Kommentare

Die EU stellt Griechenland ein Ultimatum, entweder das Angebot der Institutionen anzunehmen oder zum Staatsbankrott zu schreiten.

Der Präsident des Europäischen Rats, Donald Tusk, schickte in einer Erklärung in Zusammenhang mit dem Sondergipfel am 22 Juni 2015 eine harte Botschaft an die griechische Regierung. Ein Ultimatum direkt an die griechische Regierung richtend betont der Präsident des Europäischen Rats, Athen müsse entweder das akzeptieren, was laut Donald Tusk ein gutes Angebot ist, oder zum Staatsbankrott schreiten.

Am Ende des Tages wird es sich um einen Beschluss und die Verantwortung Griechenlands handeln. Es gibt noch Zeit, aber nur wenige Tage„, betont in seiner Erklärung Herr Tusk, also der Mensch, der nach dem Scheitern bei der Eurogruppe die außerordentliche Einberufung der Gipfelkonferenz der EU wegen des griechischen Themas beschloss.
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Griechenlands Banken stehen mit 110 Mrd Euro in der Kreide

17. April 2015 / Aufrufe: 1.315 1 Kommentar

Griechenlands Banken sind mit über 110 Milliarden Euro von EZB und ELA  abhängig.

Gemäß den Angaben der Zentralbank Griechenlands (Bank of Greece) gestaltete sich Ende März 2015 die Abhängigkeit der griechischen Banken von der Liquidität, die ihnen von der Europäischen Zentralbank (EZB) und aus der sogenannten Notfall-Liquiditätshilfe (ELA)gewährt wurde, auf insgesamt 107,2 Milliarden Euro.

Wie aus der Monatsbilanz der Griechischen Bank für März 2015 hervorgeht, erreichte die direkte Verschuldung der griechischen Banken bei der EZB 38,7 Mrd. Euro (gegenüber 38,6 Mrd. Euro im Februar 2015), während mittels der ELA Liquidität in Höhe von 68,5 Mrd. Euro (gegenüber 65,6 Mrd. Euro im Februar 2015) bereitgestellt wurde. In Bezug auf letzteres sei angemerkt, dass auf den am 14 April 2015 gefassten Beschluss der EZB die Grenze der Liquiditätsschöpfung auf 74 Mrd. Euro angehoben worden ist.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Societe Generale untersucht Rückzug aus Griechenland

8. Juli 2012 / Aufrufe: 343 Keine Kommentare

Nach der Credit Agricole soll nun auch die französische Bank Societe Generale einen strategischen Rückzug aus Griechenland untersuchen.

Einen strategischen Rückzug aus Griechenland soll die französische Bank Societe Generale, die ihre Finanzierungsschiene an ihre Tochtergesellschaft Geniki Bank (Γενική Τράπεζα) reduziert hat, laut Analytikern untersuchen, die sich mit dem Finanzdirektor der SocGen trafen.

Die Analytiker führten an, der Finanzdirektor der französischen Bank, Bertrand Badr, habe ihnen gegenüber geäußert, die SocGen beschäftige wie im übrigen bereits auch auch die Credit Agricole – die französische Bank, welche die Muttergesellschaft der Emporiki Bank (Εμπορική Τράπεζα) ist – ein strategischer Rückzug aus Griechenland.

Die Credite Agricole erklärte am vergangenen Montag (02 Juli 2007), sich in Gesprächen über den Verkauf der gesamten Emporiki oder eines Teils von dieser zu befinden, während die Griechische Nationalbank (Εθνική Τράπεζα της Ελλάδος / ΕΤΕ) bestätigte, an diesen Gesprächen beteiligt zu sein.

Eine Repräsentantin der SocGen bestätigte, die Finanzierung an die Geniki sei „auf ein Minimum“ reduziert worden, spielte jedoch die Bedeutung der Bezugnahme des Herrn Bandr auf den strategischen Rückzug herunter und meinte, die Bank „beobachte aktiv“ die Geniki, damit diese ihre Einlagenbasis erhält.

Sowohl die Geniki Bank als auch die Emporiki Bank haben Zugang zu ihrer Finanzierung durch die Griechische Bank im Rahmen der Notfall-Liquiditätshilfe (Emergency Liquidity Assistance / ELA) erhalten, was somit die Reduzierung der Finanzierung durch ihre Mutterbanken gestattet.

(Quelle: Ethnos)