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Artikel Tagged ‘liquidität’

Etwas ist faul im Euro-Reich

29. Juli 2015 / Aufrufe: 6.160 2 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis beschreibt, wie das von ihm vorgeschlagene parallele Zahlungssystem funktionieren sollte.

Um dem in den letzten Tagen von den Medien alles andere als zufällig losgetretenen unglaublichen Shitstorm zu begegnen, beschreibt der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis in einem in der Financial Times veröffentlichten Artikel das von ihm vorgeschlagene parallele Zahlungssystem in Griechenland.

Ich hatte das System präsentiert, als ich die Fäden des Finanzministeriums übergab, jedoch schenkte ihm kein Mitglied der Presse Beachtung„, betont Yanis Varoufakis und erklärt in dem nachstehend in deutscher Übersetzung (aus dem Griechischen) wiedergegebenen Beitrag, wie mithilfe des parallelen Zahlungssystems der Kreislauf der fälligen Verbindlichkeiten reduziert und dem Staat zu dringend benötigter Liquidität verholfen worden wäre.
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Wird die EZB Griechenland die Liquidität kappen?

16. Juni 2015 / Aufrufe: 1.492 3 Kommentare

Nach dem Abbruch der Verhandlungen stellt sich die Frage, ob die EZB am 17 Juni 2015 den Banken Griechenlands die Liquidität kappen und es Kapitalkontrollen geben wird.

Nachdem die Vertreter der griechischen Seite den Verhandlungstisch verließen, endeten am 14 Juni 2015 die Beratungen in Brüssel am Sonntagnachmittag ohne das geringste Ergebnis. Diese Entwicklung schürt Szenarien über einen endgültigen Bruch Griechenlands mit seinen Gläubigern, aber auch die Angst vor eventuellen Kapitalkontrollen.

Die Gespräche mit den Vertretern der Institutionen wurden etwas vor 19:00 Uhr (MEZ) überraschend unterbrochen, indem die Herren Dragasakis, Tsakalotos und Pappas den Verhandlungstisch in Brüssel verließen. Wie die französische Nachrichtenagentur berichtete, endeten die Gespräche in Brüssel ohne die Erzielung einer Vereinbarung und „es bleiben signifikant voneinander abweichende Ansichten„.
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Griechenland: mit der Pistole am Kopf

29. März 2015 / Aktualisiert: 29. März 2015 / Aufrufe: 2.424 9 Kommentare

Für Griechenland läuft der Countdown, da die Kassen leer und seine bis Ende August 2015 zu deckenden Finanzierungsbedürfnisse groß sind.

Athen verbleiben nur noch wenige Stunden, um IWF, EU und EZB eine vollständige Liste mit Reformen zu präsentieren, die einerseits die außerordentliche Einberufung der Eurogruppe und andererseits die Fassung von Beschlüssen über die finanzielle Stützung des Landes gestatten wird.

Die Liquidität des Fiskus liegt im „roten“ Bereich, welche Tatsache sich auch daraus beweist, dass die Zahlung von Gehältern und Renten zum 30. März in Höhe von ungefähr 1,5 Mrd. Euro auf Geldern basiert, deren Schöpfung – sogar auch noch jetzt – aus den Guthaben betrieben wird, welche Träger der allgemeinen Regierung wie beispielsweise die „Attiko Metro SA“ (Attische U-Bahn) bei den Handelsbanken führen.
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Fiskus in Griechenland legt Wirtschaft trocken

27. Dezember 2014 / Aufrufe: 815 Keine Kommentare

Zur Deckung seiner enormen Finanzierungsbedürfnisse entzieht der Fiskus in Griechenland Banken und Wirtschaft systematisch die dringend benötigte Liquidität.

In Griechenland lässt der Staat inzwischen auf systematische Weise die Kassenbestände der öffentlichen Träger und die Liquidität der Banken „zur Ader“, um sich wenigstens bis Ende Februar 2014 finanziell aufrecht zu halten.

Quellen des Wirtschaftsstabs der Regierung unterstreichen, dass die beiden obigen Liquiditätsquellen in Kombination mit den Steuereinnahmen die einzigen Liquiditäts-Rettungsringe des griechischen Fiskus darstellen.
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Griechenland: Belagerung, Guthaben und … die Geldflieger der EZB

12. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.052 1 Kommentar

Die EZB wird bis auf weiteres die Liquidität der Banken in Griechenland sicherstellen und damit auch der erwarteten Kapitalflucht der Anleger und Sparer entgegen wirken.

Die Europäische Zentralbank wird in der Rolle des Garanten der Liquidität des griechischen Kreditwesens bleiben, sogar auch wenn es nötig sein wird, wieder Flugzeuge mit Bargeld zu schicken, damit die ATMs der Banken in Griechenland nicht leer werden.

Dies betonen Bankfunktionäre angesichts der wenigstens dreimonatigen „Belagerung“, in der sich die griechische Wirtschaft wegen der beschleunigten Wahl eines neuen Staatspräsidenten und der großen Wahrscheinlichkeit befinden wird, dass schon am 25 Januar 2015 vorgezogene Parlamentswahlen stattfinden könnten.
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Papadimos warnt vor völligem Zusammenbruch in Griechenland

27. Mai 2012 / Aufrufe: 378 2 Kommentare

Der ehemalige kommissarische Premierminister Lukas Papadimos warnte bereits nach den Parlamentswahlen am 06 Mai 2012 vor dem völligen Zusammenbruch in Griechenland.

In besonders düsteren Farben beschrieb Lukas Papadimos die volkswirtschaftliche Lage des Landes in einer geheimen Notiz, die er Karolos Papoulias am 11 Mai, also in der Zeit der Sondierungsaufträge zur Bildung einer Regierung übergab: „Das Land nähert sich dem Punkt des Zusammenbruchs.

Die Sonntagsausgabe der Zeitung To Vima (27 Mai 2012) präsentiert die Notiz mit den detaillierten Positionen des ehemaligen Premierministers bezüglich der wirtschaftlichen Lage, worin er unter anderem anführt:

  • Die Kassenbestände des Fiskus werden sich ab dem 20 Juni auf das negative Niveau in der Größenordnung von 1 Mrd. Euro gestalten.
  • Die reale Entwicklung bei den Steuereinnahmen erweist sich niedriger als vorgesehen, der Anstieg der Ausgaben dagegen größer als die Vorsehungen des zentralen Szenariums. Ab Mitte Juni wird der Fiskus folglich großen Schwierigkeiten bei der Deckung der gesamten Ausgaben begegnen.
  • Ab Ende Juni und danach wird die Fähigkeit des Fiskus zur Finanzierung seiner Bedürfnisse ausschließlich von der nächsten Tranche nächsten der EFSF und des IWF abhängen.
  • Die Liquidität des Banksystems ist in den letzten Jahren dramatisch geschrumpft, mit dem Ergebnis, dass die griechischen Banken ausschließlich von der EZ und allgemeiner dem Euro-System gestützt werden.
  • Das Umfeld, in dem sich das Land bewegt, und die Anzweiflung seiner Fähigkeit, in der Eurozone zu verbleiben, kann in Kombination mit irgendeinem unvorhergesehenen Ereignis katalytische Auswirkungen auf die Liquidität der Banken, die Finanzierung der Wirtschaft und die globalere wirtschaftliche Aktivität haben.

Rückschließend verstärken die obigen Einschätzungen die Notwendigkeit der Schaffung von Umständen der Stabilität und des Vertrauens„, endet Herr Papadimos.

(Quellen: in.gr)

Dramatischer Rückgang der Bankeinlagen in Griechenland

10. November 2011 / Aufrufe: 743 2 Kommentare

Der rapide Rückgang der Kundenguthaben und die eingeschränkte Finanzierung durch die EZB mindern zunehmend die Liquidität der Banken in Griechenland.

Die Guthaben der privaten Haushalte und Unternehmen bei den Banken in Griechenland verzeichneten im September 2011 den in absoluten Zahlen größten jemals dagewesenen Rückgang, der zur Gewährleistung der Liquidität der Finanzinstitute über die „Notkreditlinie“ der Griechischen Bank (Emergency Liquidity Assistance / ELA) ausgeglichen wurde.

Gemäß den Daten, welche die nationale Währungsbehörde publizierte, gestaltete sich zum Ende des dritten Quartals 2011 die Höhe der Bankeinlagen auf 183,21 Mrd. Euro, was im Vergleich zum August 2011 einem Rückgang von 5,46 Mrd. Euro und auf den Jahresanfang 2011 bezogen einem Rückgang von insgesamt 26,4 Mrd. Euro entspricht.

Die Abflüsse der Bankeinlagen im September 2011 werden sowohl auf die Unsicherheit, welche die Verschärfung der Schuldenkrise in der Eurozone verursachte, als auch den Umstand zurückgeführt, dass viele Steuerzahler ihre Sparguthaben für die Begleichung von Verbindlichkeiten an den Fiskus angreifen mussten.
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