Archiv

Artikel Tagged ‘lebensversicherung’

Nur 8 Prozent der Bevölkerung in Griechenland sind privat versichert

22. Juli 2012 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 275 Keine Kommentare

Nur 8 Prozent der griechischen Bevölkerung verfügen über private Versicherungen, mit Schlusslicht die Altersgruppe der bis 24-Jährigen.

Laut einer Erhebung, die von der MRB Hellas für Rechnung der Firma Ira Media durchgeführt und in dem Fachmagazin NextDeal publiziert wurde, verfügen in Griechenland gerade einmal 8% der Bevölkerung über irgend eine private Versicherung (ausgenommen der gesetzlich obligatorischen Kfz-Haftpflichtversicherung).

Die Erhebung bestätigt die Wachstumsspielräume der privaten Versicherung, da selbst in den Fällen, wo eine Lebensversicherung besteht, diese in der absoluten Mehrzahl mit dem Auto in Zusammenhang steht. Im übrigen wird bei den Lebensversicherungen ein großer Rückstand verzeichnet. Die aus der Erhebung hervorgehenden Einzelheiten sind:

  • Der geringste Anteil privater Versicherungen wird in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen (7,7%) verzeichnet, was die Schwierigkeit der jungen Leute belegt, sich über die Bedeutung der privaten Versicherung bewusst zu werden. Die höchsten Anteile werden dagegen in den Altersgruppen 35 – 44 Jahre (31,7%) und 45 – 54 Jahren (27%) verzeichnet.
  • Der größte Anteil der Versicherungskunden, die Einkommen von 1.500 Euro und mehr verdienen und verheiratet sind, befindet sich in Athen. Dies zeigt, dass inzwischen hauptsächlich die Hochverdiener und alle mit ernsthaften sentimentalen Motiven (Familie) zu privaten Versicherungen schreiten.
  • Die am meisten verbreiteten Versicherung sind die Kfz-Versicherung und die Wohnungsversicherung (Feuer, Haftpflicht), gefolgt von Krankenversicherung und Lebensversicherung. Paradoxerweise entfallen auf die Diebstahlversicherung von Wohnungen gerade einmal 12%.

Die Erhebung der MRB Hellas wird gemäß den internationalen Normen durchgeführt und erfolgt das ganze Jahr über jeden Monat, außer im August.

(Quelle: Seleo)

Areopag schränkt Erhebung gesundheitsbezogener Daten durch Versicherer in Griechenland ein

17. Februar 2010 / Aktualisiert: 22. April 2010 / Aufrufe: 225 Keine Kommentare

Gemäß einem Urteil des Areopag vom 16. Februar 2010 dürfen Versicherer in Griechenland gesundheitsbezogene perönliche Daten nur mit Zustimmung sowohl der Versicherten als auch der Behörde für Datenschutz sammeln.

Der Areopag (= oberster Gerichtshof in Griechenland für Zivil- und Strafsachen) wies den Antrag einer Versicherungsgesellschaft auf die Aufhebung eines Berufungsurteils ab, mit dem die Gesellschaft zur Zahlung eines Betrages in Höhe von 15.000 Euro als finanzielle Entschädigung an eine Versicherte für deren immateriellen Schaden verurteilt worden war, den die Betroffene durch die rechtswidrige Beeinträchtigung ihrer Persönlichkeit erlitten hatte. Laut der Urteilsbegründung ist die Beeinträchtigung darauf zurückzuführen, dass sich die Versicherungsgesellschaft von einem Diagnosezentrum auf illegale Weise die Ultraschallbilder der Eileiter nebst der begleitenden ärztlichen Begutachtung verschafft hatte.
Gesamten Artikel lesen »