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Artikel Tagged ‘lagarde’

Tsipras an Merkel: The game is over

10. April 2017 / Aufrufe: 2.230 3 Kommentare

Vor der prinzipiellen Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern gab es einen dramatischen Dialog zwischen Alexis Tsipras und Angela Merkel.

Am vergangenen Freitag (07 April 2017) mag bei bei dem Treffen in Malta eine prinzipielle Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern erreicht worden sein, bis es soweit kam, ging es jedoch hinter den Kulissen heftig her.

Der an das Licht der Öffentlichkeit gelangte und bis dato unbekannte Dialog zwischen Angela Merkel und Alexis Tsipras belegt den Ernst der Tage vor der „Einigung“.

Schäuble will Griechenland nach wie vor in den Grexit treiben


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Verhandlungen zwischen Griechenland und Gläubigern stecken fest

24. Februar 2017 / Aufrufe: 1.037 3 Kommentare

In einer telefonischen Unterredung einigten Griechenlands Premierminister und die Direktorin des Internationalen Währungsfonds sich darauf, sich nicht einig zu sein.

Alle in die griechische Krise involvierten Seiten scheinen die Taktik der „Verlagerung des griechischen Problems auf später“ („to kick the can down the road„) vorzuziehen, da sie wahrnehmen, dass die „Intentionen“ der Regierung Griechenlands und der Gläubiger des Landes in eine völlige Sackgasse führen.

Die Situation wird als „explosiv“ charakterisiert, falls es kein Nachgeben hinsichtlich der sogenannten „roten Linien“ geben wird.
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Rechtswidrigkeit rückwirkender Steuerprüfungen in Griechenland

31. Dezember 2016 / Aufrufe: 774 1 Kommentar

Die Gerichte in Griechenland setzen der auch die Gläubiger erzürnenden Praxis des Fiskus ein Ende, die Verjährungsfrist für Steuersachen immer wieder rückwirkend zu verlängern.

Nach einem in Griechenland ergangen Gerichtsurteil wird die zum wiederholten mal angestrebte Verlängerung der Verjährungszeit, die der griechische Staat für rückwirkende Prüfungen in Steuerfällen zu geben wünscht und den Zorn der Gläubiger hervorgerufen hat, für rechtswidrig befunden.

Eine beständige Forderung der „Troikaner“ ist, „Gewicht auf die ‚lebendigen‘ Fälle und nicht die Gespenster der Vergangenheit zu legen„, mit Richtschnur auch das einen Meilenstein darstellenden am 09 Dezember 2016 ergangene Urteil des Verwaltungs-Berufungsgerichts Athen, das sich nach einer Verhandlung gestaltete, die von der Rechtsanwältin Ira Kotsala gewonnen wurde und sich auf Steuersachen eines ihrer Klienten bezog.
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IWF, EZB und Kommission sollen Griechenland um Verzeihung bitten

3. August 2016 / Aufrufe: 1.423 4 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis fordert eine Entschuldigung an die Griechen und die Köpfe der Funktionäre Thomsen, Wieser, Costello und Masuch.

Der renommierte Wirtschaftswissenschaft und ehemalige Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, kommentiert den internen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF), in dem ernsthafte Fehler im Fall Griechenlands eingestanden werden, und veröffentlichte einen Text, mit dem er sich gegen IWF, EZB und Kommission richtet.

Der auf Yanis Varoufakis‘ persönlichem Blog publizierte Artikel antwortet auf den Antrag der Nea Dimokratia (ND) auf Bildung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, aber auch die Eingeständnisse des IWF.
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Lagarde hat im Thema Griechenlands auch einmal recht

13. April 2016 / Aufrufe: 758 Kommentare ausgeschaltet

Trotz aller Fehler des IWF im Thema Griechenlands hat Christine Lagarde zumindest in einem Punkt auch einmal recht.

Ich verabscheue den IWF eben so sehr wie 80% der Griechen, die laut der letzten Demoskopie brennend dessen Entfernung aus Griechenlands memorandischer Beaufsichtigung wünschen. Obwohl dies beileibe keine weltweite Besonderheit ist. Es gibt kein Land, das der IWF unter lobender Anerkennung verließ, nachdem er es vorher zu einer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ruine machte.

Aus diesem Gemeinplatz ergibt sich allerdings eine Frage: wie unterschiedlich wären die Resultate der Memoranden, wenn sie von einer rein europäischen Troika und ohne die Kredite und das Know-how des IWF durchgesetzt worden wären?
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Freiheitsstrafe für ehemaligen Finanzminister in Griechenland

19. November 2015 / Aufrufe: 1.277 1 Kommentar

In Griechenland wurde der ehemalige Finanzminister Giannos Papantoniou wegen eines nicht deklarierten Millionenguthabens zu einer Freiheitstrafe von 4 Jahren verurteilt.

Die dreisitzige Berufungs-Strafkammer verhängte gegen den ehemaligen Finanzminister Giannos Papantoniou und dessen Ehefrau Stavroula Kourakou eine (zu einem Tagessatz von 10 Euro in eine Geldstrafe umwandelbare) Freiheitsstrafe von jeweils 4 Jahren wegen einer inkorrekten Vermögensdeklaration im Fiskaljahr 2009 hinsichtlich eines Betrags von rund 1,3 Millionen Euro, der über die sogenannte Lagarde-Liste entdeckt wurde.

Mit seinem Urteil änderte das Gericht die in erster Instanz ausgesprochenen Freiheitsstrafen gegen die beiden Angeklagten nicht, die jedoch trotzdem sehr „weich“ fielen, zumal das Berufungsgericht die in erster Instanz gegen das Ehepaar verhängten Geldstrafen von jeweils 100.000 Euro auf 10.000 Euro reduzierte und auch den erstinstanzlich zur Befriedigung des immateriellen Schadens, den der Fiskus erlitt, jeweils auf 50.000 Euro festgesetzten Betrag auf jeweils 20.000 Euro reduzierte.
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38000 Steuerhinterziehungsfälle in Griechenland hängen in der Luft

25. September 2015 / Aufrufe: 1.007 1 Kommentar

In Griechenland hängen infolge einer von der vorherigen Regierung verabschiedeten gesetzliche Regelung rund 38000 Steuerhinterziehungsfälle in der Luft.

Wegen der Weise, auf welche die (anlässlich der auf den 20 September 2015 angesetzten und inzwischen erfolgten Neuwahlen) zurückgetretene (vorherige SYRIZA-) Regierung in Griechenland die Unterstellung des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) unter die Zuständigkeit des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) etablierte, hängen rund 38.000 Steuerhinterziehungsfälle in der Luft.

Während die Regierung des Herrn Tsipras den Fall der Lagarde-Liste auf ihre Flaggen geschrieben hatte, werden laut der griechischen Zeitung Kathimerini die Prüfungen von 3.500 Fällen (von denen viele in der konkreten Liste umfasst sind), für die Prüfberichte in einem fortgeschrittenem Stadium vorliegen, praktisch annulliert, weil das Anwendungsgesetz zum Memorandum (Unterparagraph D7 des Gesetzes 4336/2015) vorsieht, dass die Prüfberichte zu einfachen Informationsmitteilungen werden.
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Rettet Europa, ertränkt einen Griechen

26. Juni 2015 / Aufrufe: 704 1 Kommentar

Das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo zeigt IWF-Chefin Christine Lagarde, wie sie einen Griechen in einem Wassereimer zu ertränken versucht.

Inmitten der Zuspitzung der Verhandlungen zwischen der Regierung Griechenlands und den Partnern – Gläubigern des Landes erschien am Mittwoch 25 Juni 2015 das französische satirische Magazin Charlie Hebdo mit dem Titelblatt-Text „Rettet Europa, ertränkt einen Griechen“ und einer Karikatur, auf der IWF-Chefin Christin Lagarde einen Griechen zu ertränken versucht, indem sie seinen Kopf in einen Wassereimer taucht.

Rettet Europa, ertränkt einen Griechen
Rettet Europa, ertränkt einen Griechen
(Quelle: Charlie Hebdo, 24 Juni 2015)

Zickenalarm gegen Griechenland!

19. Juni 2015 / Aufrufe: 3.065 11 Kommentare

IWF-Präsidentin Christine Lagarde soll sich in ihrer Wut auf die Regierung Griechenlands gegenüber Finanzminister Yanis Varoufakis als Chef-Gangster tituliert haben.

Die Präsidentin des Internationalen Währungsfond (IWF), Christine Lagarde, soll in Luxemburg bei ihrer Begegnung mit dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis ihrem außerordentlichen Zorn auf die Regierung Griechenlands mit dem … Spruch des Jahres Luft gemacht haben.

Wie auf seinem persönlichen Twitter-Account ein Journalist der spanischen Zeitung „El Mundo“ publizierte, näherte sich bei der Konferenz der Eurogruppe die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis und sagte zu ihm: „The criminal in chief comes to say hello.

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Wahlkampf in Griechenland: IWF stärkt Regierung den Rücken

9. Mai 2014 / Aufrufe: 355 1 Kommentar

Der IWF schließt sich unverhohlen zugunsten der Regierung Samaras der in Griechenland betriebenen Angstmache vor einer politischen Destabilisierung an.

Auf Ebene der Angstmache im Rahmen des Wahlkampfs vor der Europawahl 2014 (und im weiteren Sinn auch vor den parallel anstehenden Kommunalwahlen in Griechenland) wird eine absolute Gleichschaltung zwischen IWF und der derzeitigen Koalitionsregierung unter Antonis Samaras bzw. der Nea Dimokratia (ND) – PASOK mittels allseitiger Erklärungen über die „Stimme für die Stabilität“ beobachtet.

Bezüglich der Europawahl und der Kommunalwahlen in Griechenland gefragt antwortete der Repräsentant des Fonds, Jerry Rice, ohne Spielräume für Fehlinterpretationen: „In dem griechischen Programm ist – wie auch in anderen Programmen – die politische Stabilität ein signifikantes Thema.
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