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Artikel Tagged ‘krisenprofit’

Griechenland wurde um über 11 Mrd Euro abgezockt

5. Dezember 2018 / Aufrufe: 650 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Bürger wurden von der EZB und sogenannten Partnern mittels explizit von dem PSI im Jahr 2012 ausgenommener Anleihen um über 11 Milliarden Euro abgezockt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Zentralbanken der EU-Mitgliedsländer verdienten über 11,2 Mrd. Euro aus dem Besitz griechischer Anleihen, die bei dem „Private Sector Involvement“ (PSI) im Jahr 2012 nicht „geschnitten“ wurden.

Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus den Angaben, die EZB-Präsident Mario Draghi dem griechischen Europa-Abgeordneten der „Volksunion“, Nikos Chountis, bekannt gab.
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Wie Deutschland von der Erpressung Griechenlands profitierte

7. Mai 2018 / Aufrufe: 456 1 Kommentar

Sogar im Fall eines völligen Bankrotts Griechenlands wäre Deutschland unter dem Strich immer noch ein Nettogewinn verblieben.

Von Beginn der Krise an „waren die schlechten Nachrichten in Griechenland gute Nachrichten in Deutschland. Jeder negative Bericht über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Athen hatte niedrigere Zinssätze für die deutschen Staatsanleihen zum Resultat. Die Zinssätze der Anleihen Griechenlands und der anderen Krisenstaaten stiegen dagegen an„, schreibt der deutsche Ökonom Vladimiro Giacché, der auch Mitglied des Forschungsinstitut für angewandte Wirtschaftsanalyse „Centro Europa Ricerche“ (CER) ist, in seinem in der Zeitung „Junge Welt“ publizierten Artikel.

Die Resultate waren für die deutschen öffentlichen Kassen dermaßen günstig, dass selbst im Fall eines völligen Bankrotts Griechenlands das Nettoergebnis für Deutschland positiv gewesen wäre„, fügt der deutsche Ökonom unter anderem unter Berufung auf ein Forschungspapier des „Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle“ (IWH) an und stürzt damit den Mythos, dass angeblich die deutschen Steuerzahler die Krise im europäischen Süden bezahlen.

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(Quellen: dikaiologitika.gr, jungewelt.de)