Archiv

Artikel Tagged ‘kreuzfahrer’

Kreuzfahrtschiffe meiden Hafen Piräus in Griechenland

26. Juni 2010 / Aufrufe: 305 Kommentare ausgeschaltet

Wegen der andauernden und oft unangekündigten Streiks der Hafenarbeiter und Aktionen der Aktivisten der PAME im Hafen von Piräus laufen die Kreuzfahrer zunehmend andere Häfen in Griechenland an.

Nach den wiederholten Episoden insbesondere in Zusammenhang mit dem unter maltesischer Flagge registrierten Kreuzfahrtschiff Zenith, welches zum Symbol für die Strapazen wurde, bewerben laut einem Artikel der Zeitung TA NEA die Reiseagenturen inzwischen nicht mehr den Zwischenstopp im Hafen von Piräus und einen Besuch der Akropolis, sondern einen Landgang im Hafen von Katakolon und eine Führung im antiken Olympia. Dies hat zum Ergebnis, dass der bereits vor einiger Zeit aufgewertete Hafen des Ortes Katakolon im Nordwesten der Peleponnes einen wachsenden Zustrom erlebt. In Piräus und Athen wird dagegen der anteilmäßig höchste Rückgang bei den Ankünften ausländischer Touristen, aber auch den Einnahmen während der ersten fünf Monate des Jahres 2010 verzeichnet.

Die Daten über den touristischen Verkehr bis Ende Mai 2010 zeigen im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres einen Rückgang des Devisenzuflusses in einer Größenordnung von 7,8%. Die Verluste für Athen sind laut den Hoteliers erheblich höher und übersteigen 10%. Insider erachten die Daten für das weitere noch nicht als  entmutigend und nehmen an, dass die Einnahmen höher ausgefallen wären, „wenn es nicht die Übertreibungen mit dem Kreuzfahrtschiff Zenith gegeben hätte„. Sie führen sogar an, dass wegen des Kursverlustes des Euro in Höhe von 17% seit Beginn des Jahres gegenüber dem US-Dollar das Produkt preiswerter wird und im weiteren Verlauf vielleicht doch noch mehr Devisen in das Land fließen werden.
Gesamten Artikel lesen »

Piräus steht als Kreuzfahrthafen in Griechenland in Frage

29. Mai 2010 / Aufrufe: 351 Kommentare ausgeschaltet

Der Hafen Piräus in Griechenland könnte von den Listen der Bestimmungshäfen Dutzender Kreuzfahrtschiffe gestrichen werden, weil die andauernden Streiks und syndikalistischen Mobilmachungen zu Problemen im Tourismusverkehr führen.

Die kommende Woche wird Entwicklungen im Thema des Hafens Piräus als Bestimmungshafen für dutzende Kreuzfahrtschiffe bringen. Der von dem Panhellenischen Verband der Seeleute (PNO) für Montag, den 31. Mai 2010 ausgerufene Streik führte bereits zu der Entscheidung, den Kreuzfahrer Zenith nicht in Piräus anlegen sondern Malta anfahren zu lassen, um tausenden Touristen die infolge des Streiks erwarteten Komplikationen zu ersparen. Die etwa 1.000 Touristen, die am 31. Mai 2010 in Piräus an Bord der Zenith gehen sollten, müssen nun allerdings die Strapaze in Kauf nehmen, sich per Flugzeug nach Malta zu begeben.
Gesamten Artikel lesen »

Kreuzfahrer Zenith wird wegen Streik in Griechenland nicht Piräus anlaufen

28. Mai 2010 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 213 Kommentare ausgeschaltet

Das unter maltesicher Flagge registrierte Kreuzfahrtschiff Zenith wird wegen des Streiks der Seeleute in Griechenland am 31. Mai 2010 nicht den Hafen Piräus anlaufen.

Angesichts des von der gewerkschaftlichen Organisation der griechischen Seeleute PNO für Montag, den 31. Mai 2010 ausgerufenen erneuten 24-stündigen Streiks hat die spanische Betriebsgesellschaft des unter maltesicher Flagge registrierten Kreuzfahrtschiffs Zenith den für diesen Tag geplanten tournusmäßigen Zwischenstopp im Hafen Piräus kurzfristig gestrichen.

Streikende Seeleute und Hafenarbeiter bzw. Mitglieder der PAME hatten bereits am 26. April 2010 970 Passagiere der Zenith gewaltsam am Bordgang gehindert. Die Betriebsgesellschaft der Zenith musste daraufhin nicht nur die festgesetzten Touristen bis zum nächsten Tag in lokalen Hotels unterbringen, sondern wegen der Verzögerung auch die Route der Zenith ändern und den vorgesehenen Zwischenstopp und Landgang der Passagiere im Hafen von Dubrovnik streichen.

Im Kampf der PNO gegen die geplante Aufhebung der Kabotage in Griechenland stellt die Zenith ein rotes Tuch bzw. „Trojanisches Pferd (ausländischer) Interessen“ dar. Mit dem wiederholt bekräftigten Vorsatz, den Zwischenstopp der Zenith am 31. Mai 2010 im Hafen von Piräus nachhaltig behindern zu werden, trat die PNO in einen frontalen Konflikt gegenüber den im Einzugsbereich des Hafens Piräus angesiedelten Geschäftsleute ein. Letztere hatten inzwischen sogar beschlossen, den erwarteten Landgang der Passagiere der Zenith in eigener Initiative vor Übergriffen der streikenden Hafenarbeiter und Seeleute schützen und damit signalisieren zu wollen, dass Touristen in Griechenland auf jeden Fall höchst willkommen sind.

Kreuzfahrtschiffe laufen wegen Generalstreik in Griechenland nicht Piräus an

21. Mai 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 170 Kommentare ausgeschaltet

Wegen des Generalstreiks in Griechenland am 20. Mai 2010 änderten drei Kreuzfahrtschiffe ihre Routen und legten nicht wie ursprünglich geplant im Hafen von Piräus an.

Angesichts des für den 20. Mai 2010 ausgerufenen Generalstreiks in Griechenland legten drei Kreuzfahrtschiffe nicht zu dem im Rahmen der jeweiligen Mittelmeer-Kreuzfahrten programmierten Zwischenstopp und Landgang der Passagiere im Hafen von Piräus an, sondern änderten zum Leidwesen der im weiteren Einzugsbereich des Hafens angesiedelten Geschäftsleute kurzfristig ihre Routen.

Konkret wichen die „Musica“ mit 2.600 Passagieren auf den Hafen in Nafplio und die „Armonia“ mit 1.600 Passagieren auf den Hafen von Mykonos aus. Der 3.000 Passagiere befördernde Kreuzfahrer „Ruby Prinzess“ legte dagegen überhaupt nicht in Griechenland an und setzte seine Fahrt ohne den ursprünglich geplanten Zwischenstopp in Piräus direkt zur Türkei fort.

Die Geschäftswelt in Piräus hatte sich von dem erwarteten Landgang der insgesamt mehr als 7.000 Passagiere der drei in Rede stehenden Kreuzfahrtschiffe erhebliche Umsätze erhofft.

Seeleute setzen in Griechenland 970 Touristen fest

26. April 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 341 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen des 24-stündigen Streiks des Panhellenischen Verbandes der Seeleute PNO wurden in Piräus 970 Touristen daran gehindert, die programmierte Fahrt mit dem maltesischen Kreuzfahrtschiff Zenith anzutreten.

Das unter maltesischer Flagge fahrende Kreuzfahrtschiff Zenith legte am Montagmorgen (26. April 2010) im Hafenbereich „Akti Xiveriou“ / Piräus an, um nach dem Ausschecken der Passagiere der abgeschlossenen Kreuzfahrt 970 neue Passagiere für die nächste Fahrt nach Kroatien aufzunehmen. Hauptsächlich der gewerkschaftlichen Organisation PAME angehörende Aktivisten hatten sich jedoch inzwischen vor dem Portal der Mole versammelt und hinderten die Busse mit den Touristen an der Einfahrt.

Die 970 ausländischen Touristen wurden schließlich mit Fürsorge der Reedereigesellschaft in lokalen Hotels untergebracht und werden am Dienstagmorgen (27. April 2010) an Bord der Zenith gehen und die geplante Fahrt antreten. Aufgrund der Verzögerung musste allerdings der Abstecher nach Kroatien / Dubrovnik gestrichen werden, die Zenith wird direkt nach Venedig fahren.

Es sei angemerkt, dass die Zenith Kreuzfahrten im Mittelmeer mit Ausgangspunkt Piräus in Griechenland durchführt und dazu selbst auch im Rahmen der derzeit in Griechenland noch geltenden Beschränkungen der Kabotage berechtigt ist, weil das Schiff unter der Flagge eines Mitgliedsstaates der Europäischen Gemeinschaft registriert ist.