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Artikel Tagged ‘kreditlinie’

Griechenland wird noch lange unter Vormundschaft stehen

23. September 2017 / Aufrufe: 474 1 Kommentar

Thomas Wieser bestätigt das offene Geheimnis, dass Griechenland noch viele Jahre unter der Beaufsichtigung seiner Gläubiger stehen wird.

Thomas Wieser, Vorsitzender der EuroWorking Group (EWG), „enthüllte“, die griechische Wirtschaft werde nach der Vollendung des dritten Memorandums noch für viele Jahre unter dem „Mikroskop“ der Gläubiger bleiben.

Ebenfalls schließt er neue Maßnahmen nicht aus, während er nicht damit rechnet, dass Griechenland eine neue – wen auch nur präventive – Kreditlinie verlangen wird.
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Griechenlands Memorandum wird 2018 nicht enden

11. September 2017 / Aufrufe: 571 1 Kommentar

Pierre Moscovici stellte praktisch klar, das Griechenland auch nach 2018 unter dauerhafter Aufsicht seiner Gläubiger stehen wird.

Trotz der pompösen Ankündigungen der griechischen Regierung wird Griechenland nicht bald aus dem Memorandum und der Vormundschaft herauskommen.

Dies betonte praktisch der Europäische Kommissar für Wirtschaft und Währung, Pierre Moscovici, indem er klarstellte, auf Basis der europäischen Regeln werde Griechenland „unter Beaufsichtigung bleiben, sofern es nicht wenigstens 75% der Hilfsfinanzierung getilgt hat, die es von einem oder mehreren Mitgliedstaaten, EFS, ESM oder EFSF erhalten hat„.
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China verschafft Griechenland Verhandlungsspielraum

23. März 2015 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 4.084 13 Kommentare

China verschafft Griechenland mit einem Sofortkredit in Höhe von 8 Milliarden Euro Spielraum bei den Verhandlungen mit seinen Partnern und Gläubigern.

Griechenlands Liquidität wurde für die kommenden sechs Monate durch weitere chinesische Kredittranchen sichergestellt. Europas Medien warnen allerdings vor unkalkulierbaren Risiken für die Europäische Union! – Sie können darauf warten…

Spielen wir dieses Szenario kurz durch:
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Griechenland: Präsident, Wahlen, Erpressungen

11. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.620 5 Kommentare

Die Gläubiger Griechenlands haben hinreichend vorgesorgt, auch eine mögliche neue Regierung von Anfang an unter ihrer Knute zu haben.

Die Demokratie ist nicht erpressbar, Hauptsache sie steht nicht unter Beaufsichtigung. Warum steht dann jedoch in einer Demokratie, die im Schraubstock der Verschuldung steckt und sich im Mikroskop der Troika befindet, das demokratische Verfahren nur auf dem Papier und ist der Ausweg, den es bringen kann, bereits unterminiert worden?

Lassen wir uns sehen, wie …
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Griechenland: Was die Sackgasse mit der Troika verbirgt

29. November 2014 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.315 Kommentare ausgeschaltet

Mit ihrer Anklammerung an Berlin hat die Regierung Griechenlands es geschafft, ohne jegliche Verbündete mit der Troika verhandeln zu müssen.

Sogar auch nach „Paris No 2“ erinnern die festgefahrenen Gespräche der griechischen Regierung mit der Troika eher an ein Theater der Absurditäten und nicht an ernsthafte internationale Verhandlungen.

Das Beharren der Troika auf außerordentlich unheilverkündenden Prognosen bezüglich der volkswirtschaftlichen Lücke des Jahres 2015 erweist sich bisher als unüberwindliches Hindernis für eine Einigung, und die wenigsten begreifen die Haltung der Kontrolleure. Diejenigen, die über die Hintergründe Bescheid wissen, meinen jedoch, die Erklärung für das ganze Geschehen seien in Washington zu suchen.
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Griechenland: Klappe halten und zahlen

12. November 2014 / Aufrufe: 1.447 2 Kommentare

Die Regierung Samaras in Griechenland ist bereit, eine Vereinbarung einzugehen, die neue Auflagen und die enge Beaufsichtigung durch die Gläubiger des Landes mit sich bringt.

In den vergangenen Tagen bekamen wir viel und werden in den kommenden noch mehr über das „Ende des Memorandums“ zu hören bekommen, über den Erfolg der Regierung, uns zum Ausgang aus der Krise zu führen, über das Ende der Beaufsichtigung und Überwachung. Es ist nicht das erste Mal, dass die Lügner sich selbst übertreffen und dabei absolutes Vertrauen in die goebbelistische Logik haben, dass eine Lüge um so glaubhafter wird, je größer sie ist …

Trotz der Lügner und der Lügen existiert jedoch die Realität, die äußerst simpel ist:

  • Die Gläubiger beharren darauf, uns Geld zu leihen.
  • Die neuen Kredite zur Bedienung der alten bedeuten neue Verpflichtungen und Memoranden.
  • Die neuen Verpflichtungen bedeuten Verlängerung der Beaufsichtigung und Kontrolle.


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Neues Memorandum mit noch strengerer Beaufsichtigung Griechenlands

11. November 2014 / Aktualisiert: 08. Februar 2017 / Aufrufe: 1.551 6 Kommentare

Nachdem die Regierung in Griechenland ihr politisches Kapital für kommunikative Zwecke verpulvert hat, bleibt ihr nun nichts anderes übrig, als vor der Troika zu kuschen.

Der Versuch der Regierung Samaras bezüglich einer vorzeitigen Loslösung von dem Memorandum führt in ein Fiasko, da die Europäer einen neuen Status einer in Wirklichkeit noch strengeren Beaufsichtigung Griechenlands ab dem 01 Januar 2015 entworfen haben.

Im selben Moment verpulverte Griechenland sein gesamtes politisches Kapital in der Loslösung von dem Memorandum und brach die Allianz mit dem Internationalen Währungsfonds bezüglich der Verschuldung – mit dem Ergebnis, dass die Europäer nunmehr sogar auch die unbedeutendsten Erleichterungen verweigern.
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Griechenland: Würden Wahlen etwas ändern, wären sie verboten!

8. November 2014 / Aufrufe: 1.271 2 Kommentare

Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen der Regierung wird Griechenland in ein neues Memorandum gezwungen, das auch die nächste Regierung binden soll.

Lügen haben kurze Beine und das viele Monate lang von der Regierung Samaras aufgebaute Lügengebäude brach innerhalb weniger Tage zusammen.

Am vergangenen Montag (03 November 2014) erklärte Finanzminister Gikas Chardouvelis in der Sendung „Umsturz“ des Kanals Mega gegenüber dem Journalisten Giannis Pretenteris, Griechenland diskutiere über ein neues Memorandum unter Beteiligung des (auch in der derzeitigen Troika vertretenen) IWF, während Premierminister Antonis Samaras versucht, die Beteiligung des IWF an dem neuen Programm … zu verstecken.
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Griechenland: der Stich des Skorpions …

26. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.101 Kommentare ausgeschaltet

Der Stich des Skorpions – alias der Regierung Samaras in Griechenland – und die gerissene Falle für die SYRIZA.

Es ist wie in der Anekdote mit dem Skorpion (siehe weiter unten), der den Frosch sticht, der ihn auf seinem Rücken ans andere Flussufer bringt, und dem Frosch kurz bevor sie beide untergehen sagt: „Ich weiß, dass auch ich sterben werde, aber ich konnte nicht anders und musste Dich stechen. Es liegt in meiner Natur.

Premierminister Antonis Samaras wollte sich vorgestern (24 Oktober 2014) aus Brüssel der SYRIZA öffnen: „Jetzt, wo wir die Gratulationen der Europäer erhalten, denke ich, dass es für Griechenland signifikant und sicher wäre, wenn es zumindest in einem gewissen Grad eine minimale Zustimmung der Opposition gäbe„, meinte Herr Samaras, konnte sich jedoch nicht lange zurückhalten und fuhr fort: „Stattdessen sehe ich eine absolute Verweigerung, und das einzige, was man tun kann, ist, die Einwände jeder Komponente (der SYRIZA) zu dechiffrieren.
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„Räson“ substituiert neues Memorandum für Griechenland

26. Oktober 2014 / Aufrufe: 509 Kommentare ausgeschaltet

Die sogenannte präventive Kreditlinie für Griechenland wird auf jeden Fall von harten Auflagen begleitet sein, die auch die kommende Regierung binden werden.

Wir stehen in engen Verhandlungen mit unseren Gläubigern über den Tag danach, nach dem Ende des Programms, über einen räsonablen Ausgang in die Normalität„, erklärte Premierminister Antonis Samaras aus Brüssel, wo das Gipfeltreffen der Europäischen Union stattfindet.

Im Vorliegenden bedeutet „Räson“ die Akzeptanz harter Bedingungen, damit eine präventive Kreditlinie für den Fall des Ausschlusses von den Finanzmärkten eingerichtet wird, den die Regierung Samaras mit ihren schlampigen Handhabungen und der Weise, auf die sie eine Loslösung von dem IWF ankündigte, bereits selbst verursacht hat.
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