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Artikel Tagged ‘kreditausfall’

Kapitalflucht und rote Kredite in Griechenland

21. Juni 2015 / Aufrufe: 3.259 1 Kommentar

In ihrem aktuellen Bericht veröffentlicht die Griechische Bank Angaben über Kapitalflucht, leistungsgestörte Kredite, Engagements und Kapitaldeckung der Banken in Griechenland.

Laut in dem am 16 Juni 2015 veröffentlichten Bericht über die Währungspolitik publizierten Angaben der Griechischen Bank (TtE) wurden zwischen Dezember 2014 und April 2015 Abflüsse von Guthaben verzeichnet, die 30 Mrd. Euro tangieren.

Spezieller werden gemäß einem in dem Bericht der TtE erfolgenden speziellen Report über die Guthaben in der gesamten Periode Oktober 2009 – April 2015 drei Phasen bei der Entwicklung des Flusses der Guthaben der inländischen nicht auf dem Finanzsektor tätigen Unternehmen und privaten Haushalte von und zu den Kreditinstituten in Griechenland beobachtet.
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Explosion „roter“ Kredite in Griechenland

6. Juni 2015 / Aufrufe: 2.443 Keine Kommentare

In Griechenland wird ein steiler Anstieg leistungsgestörter Kredite verzeichnet, während die Kriterien für den Versteigerungsschutz von Hauptwohnungen verschärft werden.

Die sogenannten „roten“ Kredite haben in Griechenland jeden Rekord gebrochen, während das Finanzministerium nach 1 bis 2 Mrd. Euro sucht, damit der zwischengeschaltete öffentliche Träger mit dem Aufkauf dieser Kredite beginnt, da die Gläubiger einem solchen Vorschlag positiv gegenüber stehen.

Das Problem der leistungsgestörten Kredite nimmt in letzter Zeit explosive Dimensionen an. So gelangten sie im Dezember 2008 bei 11,9 Mrd. Euro an. Zwei Jahre später hoben sie auf 28,6 Mrd. ab. Ende 2011 erreichten sie 41,6 Mrd. Euro. Und ein Jahr später kletterten sie auf 55,7 Mrd. Euro, Ende 2013 dagegen auf 72,5 Mrd. Euro. 2014 erreichten die nicht bedienten Kredite 80,5 Mrd. Euro, während sie sich Einschätzungen der Banken zufolge in den ersten Monaten des Jahres 2015 nahe bei 85 Mrd. Euro bewegen.
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Faule Kredite aus Griechenland mit 70 Prozent Discount

3. Juli 2014 / Aktualisiert: 20. November 2014 / Aufrufe: 703 Keine Kommentare

Die Banken in Griechenland scheinen inzwischen ernsthaft die Veräußerung notleidender Kredite an Hedge-Fonds in Erwägung zu ziehen.

Auf dem Markt in Griechenland scheinen neue Gegebenheiten geschaffen zu werden, da Informationen zufolge die Banken bezüglich der „roten“ (sprich „notleidenden“) Kredite mittlerweile auch über einen bis zu 70% erreichenden Schnitt diskutieren sollen. Einige der Gläubiger sprechen sogar darüber, einen Satz von gerade einmal gut 10% des anfänglichen Kreditbetrags zu akzeptieren.

Diese Züge zeigen, dass die griechischen Banken Wasser in ihren Wein zu schütten und die schmerzhafte Realität zu akzeptieren beginnen, die keine andere als die ist, die besagt, es sei besser, 20% als letztendlich gar nichts zu bekommen. Gleichzeitig müssen sie im Gegensatz zu der von ihnen bisher zum Überdruss angewendeten Praxis der Rückstellungen und Verbriefungen jedoch auch die mit der Streichung der Kredite einhergehenden Auswirkungen auf den Cash Flow akzeptieren.
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Verkauf abgeschriebener Kredite in Griechenland

6. November 2013 / Aufrufe: 197 Keine Kommentare

Die Nationalbank in Griechenland will Forderungen aus abgeschriebenen gewerblichen Krediten verkaufen.

Die Griechische Nationalbank (ETE bzw. NBG) will bis Ende des Jahres 2013 abgeschriebene Kredite verkaufen und steht zu diesem Zweck mit Häusern in Verhandlung, die sich mit der konkreten Aktivität befassen. Einschlägigen Quellen zufolge soll es sich allein um gewerbliche Kredite handeln, die in der Bilanz der Bank fast abgeschrieben sind (Rückstellungen bis zu 90% und jedenfalls nicht unter 75%).

Das Interesse der Häuser, mit denen die einschlägigen Verhandlungen zwecks der weiteren Sanierung der Bilanz der Bank, aber hauptsächlich auch mit dem Ziel der Schöpfung weiteren Kapitals erfolgen, gestaltet Angebote, die ab 0,30 Euro beginnen und jedenfalls keine besonders hohen Niveaus erreichen, da – wie aus höheren Bankenkreisen angeführt wird – das Vorliegen hoher Angebote bedeuten würde, dass diese Kredite beitreibungsfähig sind und somit die ETE keinen Grund hätte, zu ihrem Verkauf zu schreiten.

(Quelle: Imerisia.gr)

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Krähen kaufen Kredite in Griechenland auf

30. September 2013 / Aktualisiert: 04. November 2013 / Aufrufe: 3.521 1 Kommentar

Spezielle Fonds hauptsächlich aus den USA belagern die Banken in Griechenland, um zu Spottpreisen sogenannte rote Kredite aufzukaufen.

Spezialisierte Fonds, hauptsächlich aus den USA, belagern in den letzten Tagen die griechischen Banken und sind darauf aus, sogenannte „rote“ (sprich leistungsgestörte) Kredite zu Spottpreisen aufzukaufen. Unter Ausnutzung der schwierigen Position der Banken und der notgedrungenen Zahlungseinstellung vieler Kreditnehmer versuchen diese ausländischen Häuser die Kreditverträge zu bekommen und selbst die Tilgung der Schuld durch die Kreditnehmer zu verfolgen.

Praktisch handelt es sich um ein Verfahren der Securitisierung / Securitisation von Krediten, das zu anderen guten Zeiten den Banken aushalf, da sie so Liquidität schöpften. Diese auf breiter Basis auf dem amerikanischen Markt befolgte Praxis bringt den „verkaufenden“ Banken, die so wie so viele der nicht bedienten Kredite abgeschrieben haben, heutzutage allerdings nur noch sehr wenig, während sie sich für die Kreditnehmer zu einer Hölle zu entwickeln droht.
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Banken in Griechenland erwarten Explosion „roter“ Kredite

10. September 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 1.973 3 Kommentare

Die Banken in Griechenland befürchten eine rapide Zuname der in Verzug befindlichen Kredite der Unternehmen und privaten Haushalte ab September 2012.

Im griechischen Kreditsystem herrscht „roter Alarm“, weil alles darauf hinzudeuten scheint, dass ab September 2012 die „roten Kredite“ eine „Explosion verzeichnen werden. Hochrangige Bankfunktionäre verbergen nicht ihre starke Beunruhigung über die Dimensionen, welche in den kommenden Monaten als Ergebnis der neuen Steuermaßnahmen, der Senkung der Einkommen und natürlich des Anstiegs der Arbeitslosigkeit das Unvermögen der Unternehmen und Haushalte annehmen könnte, fristgerecht ihre Verpflichtungen an das Banksystem zu bedienen.

Die Banken befürchten sogar, dass die Lage sich ab dem nächsten Monat weiter verschlimmern wird, da der „Mix“ des Drucks – mit dem neuen Anstieg der Arbeitslosigkeit nach dem Auslaufen der Saisonarbeiten, den Gehaltskürzungen auf dem allgemeinen öffentlichen Sektor, der anstehenden „Arbeitsreserve“ (falls und auf welche Weise auch immer sie letztendlich umgesetzt wird) und den erhöhten Einnahmeforderungen von Seite des Fiskus als gegeben – noch gefährlicher wird.
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