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Artikel Tagged ‘krankenversicherung’

Zweieinhalb Millionen Bürger in Griechenland ohne Krankenversicherung

11. Oktober 2014 / Aufrufe: 2.237 9 Kommentare

Die stetig zunehmende Anzahl der Bürger in Griechenland ohne Krankenversicherung wird mittlerweile auf 2,5 Millionen veranschlagt.

Die nicht versicherten Bürger, deren Anzahl kontinuierlich zunimmt und bereits auf 2,5 Mio. Euro veranschlagt wird, sind gezwungen, das Golgatha der Bürokratie zu erleiden. Auf der anderen Seite stellt ihre medizinische Versorgung ein „Zeitbombe“ dar, die den Etat der Krankenhäuser bedroht und gleichzeitig alle in den letzten Jahren erfolgten Bemühungen, die „schwarzen Löcher“ im Nationalen Gesundheitssystem (ESY) zu schließen, in die Luft sprengt.

Theoretisch haben auf Basis der aktuellen Gesetzgebung die nicht Versicherten inzwischen kostenlosen Zugang zur Gesundheitsversorgung. In der Praxis zeigen jedoch Aussagen von Patienten und die Reportage der Zeitung „Ta Nea“ in sieben großen Krankenhäusern, dass die 2,5 Mio. Bürger, die keinen Versicherungsschutz haben, Geiseln der Bürokratie, Unwissenheit und sogar auch Gleichgültigkeit der Verwaltungsbeamten im ESY bleiben. All dies hat zum Resultat, dass es den Unversicherten praktisch unmöglich ist, den für eine kostenlose medizinische Versorgung gesetzten Voraussetzungen zu entsprechen, und die Experten warnen, Griechenland sei mit eine humanitären Krise konfrontiert.
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Private Versicherer kapern Gesundheitssystem in Griechenland

11. Juni 2014 / Aufrufe: 1.160 2 Kommentare

Nach der systematischen Demontage des Gesundheitssystems in Griechenland zugunsten unternehmerischer Interessen wollen nun private Versicherer die Kontrolle übernehmen.

Die privaten Versicherungsgesellschaften streben in Griechenland inzwischen unverhohlen eine beherrschende Hauptrolle auf dem Bereich der Erbringung von Gesundheitsleistungen und die Substituierung der (gesetzlichen) Sozialversicherung im Zweig der Gesundheit an, zumal der Staat (mittels jüngst erfolgter Erklärungen des Gesundheitsministers) den Forderungen der Gesellschaften nicht nur „das grüne Licht“ gegeben hat, sondern anstrebt, die privaten Versicherungsgesellschaften zu Hauptanbietern von Gesundheitsleistungen zu machen, da er selbst nicht im Stande ist, die öffentlichen Krankenhäuser zu unterhalten.
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Krebs ist in Griechenland keine dringliche Krankheit

2. März 2014 / Aufrufe: 1.623 2 Kommentare

Laut dem Gesundheitsminister in Griechenland gelten Erkrankungen wie Krebs nicht als dringlich, wenn der Patient keine Versicherung hat.

Der Gesundheitsminister Adonis Georgiadis schritt zu einer unerhört zynischen Erklärung und charakterisierte Krebs als eine Krankheit, die nicht dringlich ist, und deren Behandlung daher in den öffentlichen Krankenhäusern für Patienten ohne Versicherung nicht gedeckt wird, außer die Erkrankung befindet sich im Endstadium.

Die eiskalten Erklärungen des Gesundheitsministers werden in einem (auf den 22 Februar 2014 datierten) Artikel der renommierten amerikanischen Zeitung Washington Post zitiert, die über den Zusammenbruch des öffentlichen Gesundheitssystems in Griechenland berichtet. Die Zeitung beschreibt sogar die Odyssee eines nicht versicherten älteren Krebspatienten, des 60-jährigen Nikos Solomos, der nicht vermag, das Geld aufzutreiben um seine Krebserkrankung behandeln zu lassen.
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Griechenland: Es gibt kein Gesundheitssystem mehr!

24. Februar 2014 / Aufrufe: 2.681 3 Kommentare

Fast jeder dritte Bürger in Griechenland hat keine Krankenversicherung mehr und ist von dem öffentlichen Gesundheitssystem ausgeschlossen.

Laut den Daten, welche die Ärzte der Welt an die Öffentlichkeit gaben, erreichte Ende 2013 der Anteil der Bürger in Griechenland, die nicht krankenversichert sind, 28% und präsentierte damit einen steilen Anstieg.

In Spanien haben schätzungsweise 16% der Bevölkerung keinen Zugang zu Medikamenten und in Frankreich ungefähr 200.000 Personen kein Anrecht auf medizinische Versorgung, während sogar auch im wohlhabenden Deutschland die Gesundheit nicht versicherter Schwangerer und Kinder wegen ihres eingeschränkten Zugangs zum öffentlichen Gesundheitssystem gefährdet ist.
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Success-Story in Griechenland endet in den Parks

20. Oktober 2013 / Aktualisiert: 26. Oktober 2014 / Aufrufe: 3.206 2 Kommentare

Die von der Regierung in Griechenland gefeierte Success-Story endet für immer mehr Bürger auf einer Parkbank oder einem Entlüftungsschacht.

Die Zahlen gedeihen, aber die Menschen verarmen„, vertrat einmal vor dem griechischen Parlament der „Alte der Demokratie“ (Anmerkung: gemeint ist Georgios Papandreou senior).

Die Triumphe der Regierung rund um den primären Überschuss des BIP 2013 und die Success-Story werden auf den Athener Straßen alltäglich demontiert. Auf den Parkbänken. In den Passagen der Panepistimiou und der Stadiou. An den warmen Metallgittern der Luftschächte an den Eingängen der U-Bahnhöfe in der Monastiraki, an dem Syntagma-Platz und an der Omonia. Bei den Tafeln und in den Obdachlosenheimen des Bistums und der Kommunen … . Vor allem jedoch in den Figuren, die jeden Abend ihren kleinen Einkaufswagen von Mülltonne zu Mülltonne schieben und ihr verlorenes Leben suchen.
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Griechenland zockt Landarbeiter ab

17. März 2013 / Aktualisiert: 17. März 2013 / Aufrufe: 944 6 Kommentare

Griechenland erschwert die Versicherung von Landarbeitern, womit viele der Betroffenen zwar Beiträge abführen müssen, jedoch keinen Versicherungsschutz haben werden.

Mit einem Runderlass des Leiters des Organismus für landwirtschaftliche Versicherungen (OGA, Dimitris Kontos, werden Anweisungen bezüglich der Aufnahme der Landarbeiter in die Register der Versicherten des Trägers, der Ausstellung von Krankenversicherungsheften für das Jahr 2013 und der Bescheinigungen für die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigen erteilt.

Gemäß einem jüngst gefassten Beschluss des Arbeitsministers Giannis Vroutsis unterliegen ab dem 01 Januar 2013 alle Landarbeiter der Regelung des OGA auf Basis der Bestimmungen über Lohncoupons. Das Versicherungsgesetz (N. 3863/2010) bestimmt, dass die als Landarbeiter beschäftigten Arbeitskräfte innerhalb der vorherigen zwölf Monate ab dem Tag, an dem die Ausstellung des Krankenheftes beantragt wird, wenigstens 150 Arbeitstage realisiert haben müssen, um einen Anspruch auf ein Krankenversicherungsheft zu haben.
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Immer mehr Griechen ohne Krankenversicherung

6. November 2012 / Aufrufe: 965 Keine Kommentare

Das Gesundheitsministerium in Griechenland verzeichnet eine beunruhigende Zunahme der Anzahl der Bürger, die keinen Krankenversicherungsschutz haben.

Den steilen Anstieg der Anzahl nicht krankenversicherter Bürger bestätigen die Daten, welche der Gesundheitsminister Andreas Lykourentzos in Beantwortung einer Anfrage des unabhängigen Abgeordneten Nikos Nikolopoulos an das Parlament übermittelte.

Spezieller beliefen sich im Jahr 2010 die Aufwendungen für Patienten mit einem speziellen Krankenheft für Unversicherte auf 72.350.012 Euro für die griechischen Bürger und auf 16.365.952,75 Euro für die Ausländer. Im Jahr 2011 erreichte die selbe Aufwendung für die griechischen Bürger den Betrag von 79.750.836 Euro und für die Ausländer den Betrag von 4.969.610 Euro, während die entsprechende Aufwendung für das Jahr 2012 beunruhigende Ausmaße anzunehmen scheint, da sich allein für das erste Halbjahr die Aufwendung für die griechischen Bürger auf 45.413.417 Euro und für die Ausländer auf 2.856.233,80 Euro beläuft.

Zu dem ab 2011 verzeichneten signifikanten „Knick“ bei den Aufwendungen für nicht krankenversicherte Ausländer ist anzumerken, dass diesen durch einschlägige Regelungen (die im übrigen gleichermaßen die griechischen Bürger betreffen) wie speziell auch den nachstehend angeführten Runderlass der Zugang zu Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems erschwert bzw. verwehrt wird.
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Diabetiker werden in Griechenland aus wirtschaftlichen Gründen amputiert

9. Oktober 2010 / Aktualisiert: 10. Oktober 2010 / Aufrufe: 680 Keine Kommentare

Der gesetzliche Sozialversicherungsträger IKA-ETAM in Griechenland verweigert Diabetikern therapeutisches Schuhwerk mit der Begründung, dass eine Amputation wirtschaftlicher sei.

Eine unglaubliche Brutalität zeigt der größte griechische gesetzliche Sozialversicherungsträger IKA-ETAM gegenüber Diabetikern, denen eine Amputation der unteren Gliedmaßen droht. Wie die griechische Tageszeitung To Vima berichtete, verweigert die Krankenkasse des besagten Versicherungsträgers Diabetikern spezielle Schuhe, weil „… die Amputation des Fußes nicht abgewendet, sondern einfach nur um ein bis zwei Jahre hinausgeschoben und der erwartete Nutzen geringer sein wird als die absehbaren Kosten„.

So unglaublich es auch klingen mag: Die vorstehend zitierte Phrase ist einem Schreiben der Abteilung für Gesundheitsleistungen der gesetzlichen Versicherungsanstalt IKA-ETAM an den panhellenischen Dachverband der Interessenverbände und Vereine der Diabetiker in Griechenland entmommen!
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