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Artikel Tagged ‘krankenkasse’

Versicherte in Griechenland ohne zahnärztliche Versorgung

19. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 1.108 3 Kommentare

Praktisch die Gesamtheit der gesetzlich Versicherten in Griechenland erhält keinerlei zahnärztliche Versorgung von ihren Versicherungsträgern.

Ohne zahnärztliche Versorgung ist inzwischen fast die Gesamtheit der gesetzlich versicherten Griechen zu einem Zeitpunkt, wo in Griechenland rund 80% der Kinder Karies haben, während die Analogie von Zahnärzten zu Einwohnern höher liegt als in anderen Ländern der EU.

Die Zahnmedizin ist von den Gesundheitsleistungen ausgenommen. Vor der Eingliederung in den EOPYY erkannte der OPAD (Anmerkung: gesetzlicher Versicherungsträger des öffentlichen Dienstes) einen kleinen Betrag der zahnmedizinischen Aufwendung, jetzt deckt der EOPYY gar nichts. Erst ab 2014 und unter Voraussetzungen ist eine gewisse Art der Deckung zahnmedizinischer Aufwendungen vorgesehen„, betonte der Vorsitzende des Zahnarztverbands Thessaloniki (OSTH), Athanasios Devliotis, im Rahmen einer Pressekonferenz am Vortag des panhellenischen Streiks der Ärzte und Zahnärzte am 17 Januar 2013.
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Mors maßregelt Minister in Griechenland

29. April 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 438 6 Kommentare

Griechenland soll umgehend auch alle finanziell autarken Krankenkassen dem defizitären neuen Einheitlichen Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen unterstellen.

Die unmittelbare Eingliederung aller Versicherungskassen in Griechenland mit Gesundheitsleistungen in den extrem defizitären EOPYY (siehe auch Gesundheitsträger EOPYY in Griechenland versinkt in Schulden) und die Rücknahme der Bestimmungen des Gesetzes, welches die Ausnahme nicht aus dem Staatshaushalt bezuschusster Kassen vorsieht, verlangt in einem Schreiben an die Minister für Gesundheit (Loverdos) und Arbeit (Koutroumanis) der Vertreter der Europäischen Kommission in der Troika, Matthias Mors.

Wie die Zeitung „To Vima“ enthüllt, maßregelt das Schreiben in einem schmähenden Ton die Minister Loverdos und Koutroumanis, weil sie ihn nicht über die gesetzlichen Ausnahmen informiert hatten. Anschließend verlangt er über die Maßnahmen informiert zu werden, welche die Regierung ergreifen wird, damit die konkreten Artikel des Gesetzes annulliert und bis Juni 2012 alle Kassen in den EOPYY eingegliedert werden.

(Quelle: in.gr)

Diabetiker werden in Griechenland aus wirtschaftlichen Gründen amputiert

9. Oktober 2010 / Aktualisiert: 10. Oktober 2010 / Aufrufe: 680 Kommentare ausgeschaltet

Der gesetzliche Sozialversicherungsträger IKA-ETAM in Griechenland verweigert Diabetikern therapeutisches Schuhwerk mit der Begründung, dass eine Amputation wirtschaftlicher sei.

Eine unglaubliche Brutalität zeigt der größte griechische gesetzliche Sozialversicherungsträger IKA-ETAM gegenüber Diabetikern, denen eine Amputation der unteren Gliedmaßen droht. Wie die griechische Tageszeitung To Vima berichtete, verweigert die Krankenkasse des besagten Versicherungsträgers Diabetikern spezielle Schuhe, weil „… die Amputation des Fußes nicht abgewendet, sondern einfach nur um ein bis zwei Jahre hinausgeschoben und der erwartete Nutzen geringer sein wird als die absehbaren Kosten„.

So unglaublich es auch klingen mag: Die vorstehend zitierte Phrase ist einem Schreiben der Abteilung für Gesundheitsleistungen der gesetzlichen Versicherungsanstalt IKA-ETAM an den panhellenischen Dachverband der Interessenverbände und Vereine der Diabetiker in Griechenland entmommen!
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Unglaubliche Korruption in Krankenhäusern in Griechenland aufgedeckt

23. Mai 2010 / Aktualisiert: 20. Juni 2010 / Aufrufe: 924 1 Kommentar

Einen Kreis unglaublicher Korruption und Verschwendung in Krankenhäusern in Griechenland deckt eine von drei Ministerien in Kooperation mit der Justiz geführte Untersuchung auf.

Laut einem Artikel in der Wochenendausgabe (22./23. Mai 2010) der Zeitung To Vima, der die laufende Untersuchung an das Licht der Öffentlichkeit bringt, stellen Lieferanten medizinischer Güter griechischen Krankenhäusern ein Mehrfaches der in anderen EU-Ländern geltenden Preise in Rechnung und belasten auf diese Weise erheblich die Versicherungsträger.

Als bezeichnend wird angeführt, dass von ein und der selben Firma die selben Materialien, welche von jedem Krankenhaus in London oder Madrid den Krankenkassen mit 100 Euro in Rechnung gestellt werden, in Griechenland je nach den Gewinngelüsten der Ärzte und Lieferanten mit Beträgen von ab 300 Euro bis zu 3.000 Euro abgerechnet werden.
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Kassen in Griechenland zahlen keine rezeptfreien Medikamente mehr

20. Mai 2010 / Aufrufe: 464 Kommentare ausgeschaltet

Die Krankenkassen in Griechenland tragen ab sofort keinerlei Kosten mehr für Medikamente, die nicht der gesetzlichen Rezeptpflicht unterliegen.

Wie die Generalsekretärin für Sozialversicherung A. Dretta in einem Schreiben an die zuständigen Träger bekannt gab, dürfen die griechischen Krankenkassen mit sofortiger Wirkung ab Donnerstag, dem 20. Mai 2010 nicht mehr die Kosten für rezeptfreie Medikamente übernehmen – und zwar auch dann nicht, wenn solche Medikamente explizit verschrieben werden. Die Versicherungsträger wollen auf diese Weise jährlich wenigstens 300 Millionen Euro einsparen.

In einer Sendung der Radiostation VIMA 99,5 erklärte allerdings der Vorsitzende des Athener Apothekerverbandes, dass es derzeit keinen Medikamenten-Katalog zur Umsetzung der neuen Regelung gebe. Parallel vermeldete er auch die Praxis gewisser Unternehmen, die (obligatorischen) Coupons auf den Verpackungen bestimmter Medikamente auszutauschen, damit diese unter die Kategorie der verschreibungspflichtigen Medikamente fallen.
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