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Artikel Tagged ‘krankenhausgebühr’

Griechenland: ein weiterer praktischer Mythos

13. Januar 2014 / Aufrufe: 383 Keine Kommentare

Mit der Substituierung der umstrittenen Krankenhausgebühr in Griechenland durch eine neue Tabaksteuer scheinen fast alle Faktoren zufrieden zu sein.

Jemand schrieb auf Twitter, wenn man auf jedes Paket Zigaretten eine Steuer von 100 Euro erheben würde, könnten die enthaltsamen Bürger möglicherweise der Besteuerung ihres Immobilienbesitzes entgehen. Ein gelungener Sarkasmus.

Die Substituierung der Krankenhausgebühr von 25 Euro für die Behandlung in den Krankenhäusern durch eine neue indirekte Steuer auf den Tabak passte fast allen. Die „moralische Legitimierung“ der Maßnahme ist, dass diejenigen zahlen, die auf einer das Gesundheitssystem belastenden schädlichen Angewohnheit beharren, und nicht diejenigen, die ins Krankenhaus eingewiesen werden – gleich ob sie Raucher sind oder nicht.
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Griechenland hebt Rauchverbot in Krankenhäusern auf

10. Januar 2014 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 1.368 5 Kommentare

Nach der Substituierung der Krankenhausgebühr in Griechenland durch eine Sonderabgabe auf Tabakprodukte soll speziell auch in Krankenhäusern wieder geraucht werden dürfen.

Auf gemeinsamen Beschluss der Minister für Finanzen und Gesundheit sind die Schilder zu entfernen, die das Rauchen in öffentlichen Räumlichkeiten verbieten und folglich dem Gesundheitssystem Mittel entziehen.

Aufhebung des Rauchverbots in Krankenhäusern in Griechenland
Mittels Entfernung oder provisorischer Löschung verlieren zu Gunsten des Gesundheitswesens die allmächtigen Rauchverbots-Schilder ihre Wirkung!


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Griechenland nimmt Krankenhausgebühr zurück

8. Januar 2014 / Aufrufe: 573 Keine Kommentare

Die neue Krankenhausgebühr in Griechenland wurde eine Woche nach ihrer Einführung zurückgenommen und stattdessen eine Sonderabgabe auf Tabakprodukte beschlossen.

Die am 01 Januar 2014 in Kraft getretene Erhebung einer Krankenhausgebühr in Höhe von 25 Euro von den Versicherten des EOPYY wurde mit einem am Dienstagabend (07 Januar 2014) ergangenen Runderlass des Gesundheitsministers Adonis Georgiadis zurückgenommen.

Parallel wurde als gleichwertige Maßnahme die Erhöhung der Preise aller Tabakprodukte um 5 Cent als „Steuer zu Gunsten des Nationalen Gesundheitssystems (ESY)“ beschlossen.
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Neue Krankenhausgebühr und Rezeptgebühr in Griechenland

4. Januar 2014 / Aufrufe: 977 Keine Kommentare

Das Jahr 2014 bringt für die gesetzlich Versicherten in Griechenland sowohl eine neue Krankenhausgebühr als auch eine Rezeptgebühr.

Das Jahr 2014 scheint in Griechenland für den Bereich der Gesundheit ein Meilenstein zu sein, da tiefgreifende Änderungen im Gesundheitswesen des Landes kommen, die sich bereits ab dem ersten Tag auf das Portmonee der Versicherten auswirken werden!

Zur selben Stunde behaupten jedoch die Technokraten des Gesundheitsministeriums, es werde der Party Einhalt geboten, die so viele Jahre in öffentlichen und privaten Krankenhäusern, in Diagnosezentren und beim EOPYY stattfand, da fortan die Dienststellen des Ministeriums über elektronische „Werkzeuge“ verfügen, die ihm zu sehen gestatten, „wer den Finger in den Honigtopf steckt und den neuen Träger exzessiv belastet„, sei es mittels dirigierter Verschreibung von Medikamenten oder mittels ungerechtfertigter Magnet- oder Axialtomographien oder anderer sündhaft teurer Untersuchungen.
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25 Euro Krankenhausgebühr in Griechenland

24. September 2013 / Aufrufe: 553 Keine Kommentare

Auf Druck der Troika muss Griechenland ab 2014 die bereits 2012 im Memorandum festgeschriebene Krankenhausgebühr in Höhe von 25 erheben.

Der griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis revidierte erneut seine Position und gab bekannt, dass die Patienten im öffentlichen Gesundheitssystem ab dem 01 Januar 2014 schließlich doch für jede Einweisung in ein Krankenhaus eine Aufnahmegebühr in Höhe von 25 Euro entrichten müssen.

Es sei angemerkt, dass Adonis Georgiadis erst neulich erklärt hatte, die neue Abzocke werde vermieden werden können, wenn die wirtschaftlichen Zielvorgaben erreicht werden. Um die bittere Pille zu vergolden, erklärte der Minister jedenfalls, die Einnahmen aus der neuen Gebühr werden zu Gunsten nicht versicherter Patienten verwendet werden.
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Griechenland muss Krankenhausgebühr einführen

8. November 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 676 4 Kommentare

Die Bestimmungen des neuen Memorandums sehen die Erhebung einer Gebühr in Höhe von 25 Euro für die Einweisung in ein öffentlichen Krankenhauses in Griechenland vor.

In dem Tsunami der Kürzungen, welche das neue Memorandum vorsieht, sind auch zwei neue Abzocken der Versicherten enthalten, jedoch mit Wirkung ab dem 01/01/2014. Ab diesem Datum „wird die von Seite der Patienten zu Gunsten des EOPYY erfolgende Zahlung des Betrags von einem Euro für jedes von dem jeweiligen Apotheker ausgeführte Rezept sowie auch die Entrichtung des Betrags von 25 Euro für die Einweisung und Behandlung in einem Krankenhaus des nationalen Gesundheitssystems (ESY) festgesetzt„.

Diese Maßnahme rief heftige Gegenreaktionen hervor, wobei die Ärztekammer von Scham und Schande spricht und die Beschuldigung erhebt, die Versicherten würden wie „finanzielle Lasttiere“ behandelt. „Die Versicherten werden bestraft, indem sie jedes Mal, wo sie ein Medikament erhalten oder in einem öffentlichen Krankenhaus behandelt werden, in die Tasche greifen„, führt die Ärztekammer Athen (ISA) in eine Bekanntmachung an.
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