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Artikel Tagged ‘kraftstoffschmuggel’

Griechenland – Spielwiese der Schwarzhändler

20. Oktober 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 998 Kommentare ausgeschaltet

Eine „Party“ mit Milliarden Euro haben die Schwarzhändler an den Grenzen Griechenlands gefeiert, wo die Kreise über wenigstens ein Jahrzehnt ungestört agieren.

Treibstoff, Spirituosen, Zigaretten, sehr teure handgeknüpfte Teppiche, Lederwaren, Kleidung, aber sogar auch ganze Ladungen mit Zement, Kacheln und kompletten Kücheneinrichtungen passieren illegal die Zollstationen, um dann auf den griechischen Markt geworfen zu werden und die Schwarzhändler reich zu machen. „Wir sprechen von Grenzen so löchrig wie ein Sieb„, gesteht ein höherer Funktionär des Dezernats für Wirtschaftsverbrechen ein.

Zu einer Stunde, wo der Finanzstab der griechischen Regierung darum kämpft, mit der Troika das Paket schmerzhafter Maßnahmen in Höhe von 13,5 Mrd. Euro für die beiden Jahre 2013 – 2014 zu schnüren, welches blutige Kürzungen bei den Renten, Löhnen und Sozialleistungen, aber auch neue Steuern bringt, entgehen dem Staat ungeheure Summen durch den Schwarzhandel. Die Kontrollmechanismen vermögen nicht, der „Mafia“ der Schwarzhändler zu begegnen, und die Regierungen haben während all der Jahre fast nichts getan, um das Problem einzuschränken.
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Treibstoff-Schmuggel in Griechenland kostet Fiskus Milliarden

1. Februar 2012 / Aufrufe: 884 8 Kommentare

Der Treibstoff-Schwarzhandel in Griechenland bringt den den Fiskus jedes Jahr um immense Steuereinnahmen, wird jedoch nach wie vor nicht effizient bekämpft.

Im Rahmen des exzessiven Schwarzhandels mit Benzin und Dieselkraftstoff „verschwinden“ wie durch Zauberhand tausende von Griechenland in Richtung Bulgarien, Skopje, Türkei und Albanien geleitete Treibstoffladungen, was wiederum zum Ergebnis hat, dass der Staatskasse Milliarden Euro aus Steuern und Abgaben auf die Mineralölprodukte verloren gehen.

Während diese Ladungen angeblich für den Export bestimmt sind und nicht besteuert werden, verlassen sie nicht die Grenzen und kehren auf den Inlandsmarkt zurück, wo sie von Wiederverkaufsunternehmen für Mineralölerzeugnisse zu regulären Preisen und natürlich ohne Belege vertrieben werden. Der in die Taschen der „Geschäftstüchtigen“ fließende Betrag übersteigt 2 Mrd. Euro jährlich. Zentrum dieser illegalen Aktivität ist wegen der geographischen Lage Nordgriechenland und speziell Thessaloniki.
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