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Artikel Tagged ‘konzentrationslager’

Griechenland kann Flüchtlinge nicht aufhalten

11. März 2016 / Aktualisiert: 11. März 2016 / Aufrufe: 1.388 3 Kommentare

Griechenlands Minister für Zivilschutz betonte bereits vor der Konferenz mit der Türkei, die Flüchtlinge können unmöglich gewaltsam von ihrer Weiterreise abgehalten werden.

Europa betrügt sich selbst, wenn es glaubt, die Flüchtlinge werden in Griechenland eingeschlossen bleiben können„, betonte bereits vor Tagen der stellvertretende Minister für Zivilschutz, Nikos Toskas, in einem Interview an die Sonntagsausgabe der britischen Zeitung Daily Telegraph.

Angesichts der kritischen Gipfelkonferenz zwischen EU und Türkei am 06 März 2016 führte Herr Toskas an, es müsse eine tragfähige Vereinbarung zur Bewältigung der Flüchtlingskrise gefunden werden.
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Griechenland soll Flüchtlinge ersäufen

29. Januar 2016 / Aufrufe: 2.919 4 Kommentare

Laut dem griechischen Migrationsminister Giannis Mouzalas wurde Griechenland aus Belgien aufgefordert, Flüchtlinge und Immigranten aufs Meer zurückzuschicken.

Im Nachhall der am vergangenen Montag (25 Januar 2016) in Holland stattgefundenen Konferenz zu dem Problem mit den Immigranten gab Griechenlands Minister für Migrationspolitik,  Giannis Mouzalas, in der Sendung Newsnight des BBC ein Interview zu dem Immigrantenproblem und erklärte zur großen Überraschung des Journalisten, „die Belgier sagten uns, wir sollen die Flüchtlinge auf das Meer zurückschicken„.

Auf eine Frage des Journalisten bezüglich des Vorschlags der Belgier, in Griechenland große Lager zur Internierung der Immigranten zu schaffen, erklärte der Minister für Migrationspolitik: „Die Belgier sagten uns, wir sollen die Immigranten auf das Meer zurückschicken. Sie sagten zu uns: ‚Brecht das Gesetz. Wir haben Angst. Es ist uns egal, ob sie ertrinken.‘„, betonte der Minister und fügte an, wahrscheinlich habe keiner der anderen Minister dies akzeptiert.
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Immigranten-Konzentrationslager in Griechenland

21. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.269 2 Kommentare

Griechenland wird einen Weg finden müssen, alleine zehntausende Flüchtlinge und Immigranten zu registrieren, zu identifizieren und zu beherbergen.

Mit der Intensität der Immigrationswelle und dem zunehmenden Druck der sogenannten europäischen Partner auf „Abdichtung“ der Stellen konfrontiert, an denen das Land verlassen werden kann, ist die griechische Regierung verpflichtet, zu harten Entscheidungen zu schreiten um die Probleme der Versorgung zehntausender in Griechenland eingeschlossener Menschen zu handhaben.

Die einzige sich zeigende Option, zu der die Regierung gelangt, ist die Schaffung von „Internierungslagern“ in Attika, Zentralgriechenland und Makedonien, in denen Flüchtlinge untergebracht werden, solange ihre Asylanträge anhängig sind, aber auch Immigranten, bis ihre Repatriierung in ihre Herkunftsländer sichergestellt ist.
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Schockierende Zustände in Konzentrationslagern in Griechenland

5. April 2014 / Aufrufe: 2.241 1 Kommentar

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen schlägt Alarm wegen der unsäglichen Zustände in den Konzentrationslagern für illegale Immigranten in Griechenland.

Sogar im Gefängnis ist es besser als hier.“ „Als die Polizei mich verhaftete, sagte ich ihnen, dass ich 16 Jahre alt bin, jung bin und mich hier fürchte.“ „Ich habe drei Monate lang die Sonne nicht gesehen.“ – Dies sind nur einige der erschütternden Aussagen „illegaler“ Immigranten, die unter unmöglichen Bedingungen in den Auffanglagern und Arrestzentren in Griechenland eingesperrt sind. Haarsträubend sind auch die Aussagen der Ärzte ohne Grenzen.

Ärzte ohne Grenzen, die einzige Organisation, zu Zugang zu den (im offiziellen Sprachgebrauch beschönigend auch als „Empfangszentren“ bezeichneten) Auffang- und Konzentrationslagern hat und dort tätig ist, berichtete in einer am 01 April 2014 gegebenen Pressekonferenz über die tragischen Mängel, die in den griechischen Arrestzentren für illegale Immigranten herrschen, und schlägt sowohl beim griechischen Staat als auch in Europa Alarm.
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Unbefristete Haft für illegale Immigranten in Griechenland

28. März 2014 / Aufrufe: 545 1 Kommentar

Der staatliche Rechtsbeirat in Griechenland schlägt vor, illegale Immigranten so lange in Konzentrationslagern einzusperren, bis sie ihrer Abschiebung zustimmen.

Mit einem Gutachten, das sogar auch all jenen die Sprache verschlägt, die in den letzten Jahren gelernt haben, von einer Regierung, die alle Nase lang die Messlatte für den Schutz der Menschenrechte niedriger anlegt, alles zu erwarten, schlägt in Griechenland der Rechtsbeirat des Staates nicht mehr und nicht weniger als die unbefristete Verlängerung der Inhaftierung der Immigranten vor, bis sie ihrer „freiwilligen“ Abschiebung zustimmen.

Das am 11 Februar 2014 von den Referenten Chrysafoula Avgerinou (Rechtsberaterin) und Dimitrios Katopodis (Vorsitzender) unterzeichnete Gutachten 44/2014 der 3. Kammer des Rechtsbeirats versucht, auf die unbegreiflichste Weise das Problem zu lösen, welches ab dem ersten Augenblick internationale Organismen, Menschenrechtsorganisationen und unabhängige Behörden betont haben: nämlich dass die auf bis 18 Monate ausgeweitete Abschiebehaft einerseits jeder Rechtsregel widerspricht und andererseits in Fällen, in denen die Abschiebung nicht möglich ist, des Sinnes entbehrt.
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