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Artikel Tagged ‘kontoöffnung’

Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen in Griechenland

23. November 2013 / Aufrufe: 1.360 Keine Kommentare

Die verzweifelten Bemühungen des Finanzministeriums in Griechenland zur Beitreibung von Einnahmen führten zu einer Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen.

Laut dem griechischen Finanzministerium öffneten und pfändeten die Finanzämter seit Anfang 2013 bis Ende Oktober 2013 insgesamt 93.330 Konten von Schuldnern des Fiskus und brachten durchschnittlich jeden Tag 56 Immobilien unter den Hammer!

Allein im Oktober 2013 kamen auf Betreibung der Steuerbehörden 1.553 Wohnungen und Grundstücke sowie in den ersten zehn Monaten des Jahres 2013 insgesamt 14.197 Immobilien zur Zwangsversteigerung.
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Griechenland schafft den gläsernen Bankkunden

28. Mai 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 3.147 7 Kommentare

Das griechische Finanzministerium erhält Zugriff auf die Daten aller Bankkonten in Griechenland und schafft damit praktisch den vielzitierten gläsernen Bankkunden.

Ein Gesetzentwurf, der in den kommenden Tagen dem griechischen Parlament vorgelegt werden soll, sieht die Schaffung eines Bankkonten-Registers bei der Zentrale für Datenverarbeitungssysteme (GGPS) des Finanzministeriums vor. Der Gesetzentwurf des Finanzministeriums über Buchführungsstandardisierung und Kontrollen wird eine Bestimmung enthalten, die einerseits die Erstellung des Bankkonten-Registers und andererseits den Modus vorsehen, gemäß dem die von den Banken erteilten Daten dem Register zugeführt werden.

Das Register wird in zwei Phasen vollendet werden. Während der in dem vorbereiteten Gesetzentwurf detailliert beschriebenen ersten Phase wird eine elektronische Plattform für den Datenaustausch bei der Zentrale für Datenverarbeitungssysteme geschaffen werden, über welche die Bankdaten von Personen aufgenommen werden, die wegen (vermuteter) rechtswidriger Handlungen überprüft werden.
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Finanzministerium in Griechenland erhält Zugang zu allen Bankkonten

1. März 2013 / Aufrufe: 1.172 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland will mittels der elektronischen Vernetzung mit den Banken direkten Zugriff auf alle griechischen Bankkonten erhalten.

Das griechische Finanzministerium forciert Kontenöffnungen im Expressverfahren für die Steuerpflichtigen, die wegen Steuerhinterziehung, Korruption, Bewegung und „Geldwäsche“ sowie auch rechtswidriger Bereicherung überprüft werden.

Nach dem vernichtenden Bericht der Troika über die enttäuschenden Leistungen des Steuerkontroll- und Steuereinnahmemechanismus beschleunigt der Wirtschaftsstab die Aktionen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung und Stützung der Steuereinnahmen. Am 27 Februar 2013 berief der Premierminister sogar eine Konferenz mit der politischen Führung des Finanzministeriums ein, bei der die umgehende Verbesserung der Effektivität der Steuerverwaltung gefordert wurde, wobei Finanzminister Giannis Stournaras die Eventualität von Änderungen im Modell der Funktion des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) ausschloss.
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Finanzamt in Griechenland räumt Bankkonten leer

20. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 1.512 29 Kommentare

Im Rahmen der auf höchste Anweisung geforderten harten Gangart räumt in Griechenland das Finanzamt offensichtlich auch willkürlich Bankkonten leer.

Ein 42-jähriger Unternehmer aus Trikala in Griechenland erlitt einen Schock, als er am 19 Februar 2013 per Web-Banking Geld von seinem Konto abzuheben versuchte, um laufende Verpflichtungen zu begleichen. Konkret befand sich auf seinem Konto nicht nur kein Geld mehr, sondern es war obendrein auch noch um 16.139,64 überzogen!

Offensichtlich hatte wegen fälliger Verbindlichkeiten des konkreten Unternehmers an den Fiskus das Finanzamt Hand an sein Konto gelegt, ohne dass er jedoch vorher darüber informiert worden war.

Dieser Fall zeigt, dass für Schulden an den griechischen Fiskus fortan neue Gegebenheiten gelten, in deren Rahmen auf Anweisung des Finanzamts Bankkonten automatisch blockiert oder / und geöffnet werden und sich folglich niemand mehr sicher sein kann, für eine eventuelle Notlage Geld „auf der hohen Kante“ zu haben … .

(Quellen: TrikalaNews.gr)

Relevante Quellen:

Griechenland soll Bankgeheimnis völlig aufheben

16. Dezember 2012 / Aktualisiert: 07. Juli 2013 / Aufrufe: 2.419 Keine Kommentare

Auf Verlangen der Task-Force unter Reichenbach soll Griechenland zur Schaffung einer Konten-Datenbank schreiten, mit der das Bankgeheimnis vollständig aufgehoben wird.

Es bestätigen sich die Informationen, dass die Sondereinheit für Wirtschaftskriminalität (SDOE) auf Forderung der Task-Force zur elektronischen Erfassung (im Volksmund „Fakeloma“ = etwas vollumfänglich in einer Akte erfassen) aller Daten der Guthaben natürlicher und juristischer Personen bei den griechischen Banken schreitet und ein Register erstellt, welches die vollständigen Angaben beinhaltet und praktisch die Aufhebung jedes Bankgeheimnisses für die Guthaben und Kontobewegungen der griechischen Bürger beinhaltet.

Die geht aus der Antwort des EU-Kommissars für Wirtschaft und Währung, Olli Rehn, auf eine Anfrage des Europaabgeordneten der SYRIZA-Partei Nikos Chountis hervor. Konkreter verlangte der griechische Europa-Abgeordnete mit seiner Anfrage Informationen über Veröffentlichungen, laut denen ein Register und System zur Beobachtung der Bewegungen der Konten bei den griechischen Banken und gleichzeitig die Möglichkeit zur „Verarbeitung“ der Daten dieses Registers auch durch außerhalb Griechenlands befindlicher Behörden oder Dienststellen vorangetrieben wird.

In seiner Anfrage betonte Nikos Chountis spezieller die „Gefahr des Durchsickerns und der Verwertung von Informationen mit einem ungeheuren Wirtschafts- und Handelswert für eigennützige Zwecke“ sowie auch die bestehende Beunruhigung bezüglich der Verantwortung für Kontrolle und Verwaltung des Registers, „damit es einen Schutz der persönlichen Daten gibt„.
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5000 Kontenöffnungen in Griechenland

9. Oktober 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.739 4 Kommentare

In Griechenland wurde die Öffnung von 5.000 Bankkonten beantragt, gegen deren Inhaber Verdachtsmomente auf Steuerhinterziehung oder rechtswidrige Bereicherung bestehen.

Nach dem Wirbel und dem Aufschrei, den in der öffentlichen Meinung die Enthüllung hervorrief, dass die vorherigen Regierungen seit zwei Jahren die „Liste Lagarde“ mit 1.991 Namen griechischer Anleger in der Schweiz in ihren Händen hatten und diese Personen niemals überprüft wurden, sowie nach dem Eingreifen der Justiz fingen nun Finanzministerium und SDOE „Feuer“. Seit Donnerstagabend (04 Oktober 2012), als der Direktor der SDOE Attika, Herr Nikos Panagiotopoulos, das elektronische Archiv mit den Namen von dem Wirtschaftsstaatsanwalt Herrn Grigoris Peponis erhielt, wurde ein Sonderstab gebildet, der das wirtschaftliche Profil aller auf der Liste aufgeführten Personen erstellen wird, damit deren Steuererklärungen und Vermögensverhältnisse rückwirkend über ein Jahrzehnt überprüft werden, und anschließend die gesetzlichen Bestimmungen aktivieren, damit alle ihre Konten in Griechenland und der Schweiz offiziell geöffnet werden.

Exklusiven Informationen der Sonntagsausgabe der Zeitung „To Vima“ zufolge hat die SDOE bereits beantragt, 5.000 Bankkonten natürlicher und juristischer Personen zu öffnen, die entweder auf einer der anderen drei Listen enthalten wind, welche das Finanzministerium handhabt (der Personen, die in den Jahren 2009 – 2011 Gelder ins Ausland geschafft haben, aller, die in der selben Periode in London oder anderen europäischen Städten eine Immobilie kauften, sowie auch der politischen Persönlichkeiten, Bürgermeister, Leiter öffentlicher Träger, Abgeordneten und sogar auch Sportler, die bereits von den Behörden überprüft werden), oder für welche begründete Verdachtsmomente über eine rechtswidrige Bereicherung bestehen.
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