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256 Lagarde-Listen und der Generalsekretär für Einnahmen in Griechenland

20. Januar 2014 / Aufrufe: 703 2 Kommentare

Ist es moralisch, dass dem Generalsekretär für öffentliche Einnahmen in Griechenland Bonuszahlungen für eine Arbeit zustehen, für die er so wie so bezahlt wird?

Charis Theocharis ist Generalsekretär für öffentliche Einnahmen des griechischen Finanzministeriums. Für jemanden mit einer hinreichenden Phantasie ist der Generalsekretär für die Beitreibung der Steuern verantwortlich. Für jemanden, der die Geschehnisse verfolgt, treibt Herr Theocharis erfolgreich die Steuern von Greisen in den Dörfern, Arbeitnehmern und tausenden kleinen Gewerbetreibenden ein, die dem Fiskus Geld schulden und nicht das Glück haben, Giorgos Kouris oder Petros Kostopoulos zu heißen.

Weil dem Klein- und Mittelständler, für den es keinen „Platz an der Sonne“ gibt, genau bewusst ist, dass er weder Kouris noch Kostopoulos heißt (Anmerkung: beide Benannten besaßen und steuerten Massenmedien und blieben trotz erheblicher Schulden an den Fiskus lange Zeit unbehelligt) und nicht den Luxus „fallspezifischer Regulierungen“ genießt, alles hergibt um nicht ins Gefängnis geschickt zu werden.
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Halb Griechenland auf CDs der Steuerfahnder

20. Januar 2014 / Aufrufe: 965 2 Kommentare

Den Steuerfahndern in Griechenland liegen 65 CDs mit Kontodaten griechischer Banken vor, die möglicherweise Fälle von Steuerhinterziehungen enthalten.

Wie jüngst der Leiter des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) vor dem griechischen Parlament enthüllte, hält das SDOE halb Griechenland in den Händen: Stelios Stasinopoulos bestätigte Informationen über die Existenz von 65 CDs mit Daten griechischer Steuerpflichtiger, die wegen Themen der Kontrolle in Zusammenhang mit Steuerhinterziehung dem SDOE und den Wirtschaftsstaatsanwälten vorliegen.

Es sind Daten, die mein Amtsvorgänger (Anmerkung: Giannis Diotis) angefordert hatte. Auf diesen CDs ist halb Griechenland enthalten. Es ist nicht möglich, halb Griechenland zu überprüfen. Ich glaube, der damalige Leiter und der Sekretär, von denen die CDs angefordert wurden, taten dies, damit die CDs bei anderen Überprüfungen helfen, und nicht, damit sie für sich kontrolliert werden„, meinte einleitend Herr Stasinopoulos und erklärte, die 65 Listen umfassen natürliche und juristische Personen, separiert nach verschiedenen Parametern wie beispielsweise, ob sie Kredite von über 100.000 Euro aufgenommen haben.
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