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Artikel Tagged ‘konsumrückgang’

Wie Griechenlands Bürger 23 Mrd Euro verloren

8. November 2016 / Aufrufe: 1.892 Kommentare ausgeschaltet

Die Entwicklung der Sparguthaben der privaten Haushalte in Griechenland verlief über mittlerweile 14 aufeinanderfolgende Quartale kontinuierlich negativ.

Die Eurobank analysiert die Gründe für den weiteren Rückgang des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte und bezieht sich insbesondere darauf, dass in Griechenland inzwischen über 14 aufeinanderfolgende Quartale die Entwicklung der Spareinlagen negativ verläuft.

Spezieller präsentierte das Einkommen der griechischen Haushalte im 2. Quartal 2016 auf Jahresbasis einen weiteren Rückgang um 0,75% und gestaltete sich auf 29,72 Mrd. €, gegenüber 29,94 Mrd. € im 2. Quartal 2015.
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Success Story Griechenlands in einem einzigen Bericht

5. März 2014 / Aufrufe: 2.586 1 Kommentar

Der Jahresbericht 2013 der Griechischen Bank offenbart das Ausmaß der Katastrophe der Memorandums-Politik für die Bürger und die Wirtschaft des Landes.

Ein vernichtender Report über die vier Jahre des Memorandums ist der Jahresbericht der Griechischen Bank, der auf klarste Weise die Katastrophe wiedergibt, die in der griechischen Wirtschaft stattgefunden hat. Die Fakten sind ein unerschütterlicher Zeuge der finsteren Realität, die das Land unter dem Joch der Troikaner durchlebt, wobei alle letzten Regierungen schwerste Verantwortung für ihre Beschlüsse tragen.

Obwohl der Direktor der Griechischen Bank eine Note des Optimismus verbreiten wollte, indem er – natürlich ohne sich auf konkrete Zahlen zu beziehen – meinte, in diesem Jahr werde es ein Wachstum geben und die Arbeitslosigkeit sinken, stellt die Tatsache, dass die Bürger, die sich am Rand der Armut befinden, fast 3.800.000 Personen zählen, für sich allein ein schockierendes Fakt dar.
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Haushalte in Griechenland überleben dank Renten

27. Januar 2014 / Aufrufe: 1.566 2 Kommentare

Das schockierende Ergebnis einer aktuellen Untersuchung zeigt, dass in Griechenland jeder zweite Haushalt nur dank der Renten der Eltern und Großeltern überlebt.

Die wirtschaftliche Krise, steuerliche (Mehr-) Belastungen und enorme Einkommensverluste haben die griechischen Haushalte in einen finanziellen Würgegriff genommen.

Wie aus einer aktuellen Untersuchung der MARC hervorgeht, die für Rechnung des Allgemeinen Verbands der Selbständigen, Handwerker und Kaufleute Griechenlands (GSEVEE) auf Basis eines Musters von 1.201 Haushalten erfolgte, ist bezeichnend, dass:

  1. eine von zwei Familien nur dank der Renten familiärer Personen überlebt,
  2. vier von zehn Haushalten wenigstens eine arbeitslose Person haben.


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Rapider Rückgang der Konsumausgaben in Griechenland

4. Dezember 2013 / Aktualisiert: 01. Februar 2014 / Aufrufe: 994 Kommentare ausgeschaltet

Eine Untersuchung der nationalen Statistikbehörde zeigt, dass die privaten Haushalte in Griechenland auf fast allen Bereichen ihren Konsum einschränken.

Die Haushalte haben bei ihrem Konsum fast alles eingeschränkt, da der Rückgang ihres verfügbaren Einkommen sich fortsetzt. Charakteristisch ist, dass die mittlere monatliche Aufwendung der Haushalte im Jahr 2012 sich auf 1.637,10 Euro belief und im Vergleich zu 2011 einen Rückgang um 10,2% verzeichnete.

Im Verhältnis zu 2008, als die mittlere monatliche Aufwendung 2.401,44 Euro (in konstanten Preisen 2012) betrug, ergibt sich dagegen ein Rückgang um 31,8% in konstanten Preisen und um 22,7% in laufenden Preisen.
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Umsatzrückgang versetzt Supermärkte in Griechenland in Alarm

27. August 2013 / Aufrufe: 5.501 2 Kommentare

Obwohl die Preise in den Supermärkten in Griechenland seit 2012 zu fallen begonnen haben, schränken die Konsumenten ihre Einkäufe kontinuierlich weiter ein.

Der Rückgang des Konsums an Lebensmitteln durch die griechischen Verbraucher hat bei den Supermärkten „Alarm“ ausgelöst … . Die Verbraucher beschränken sich inzwischen auf das absolut Notwendige und setzen bei den Ausgaben „das Messer immer tiefer an„. Sie haben sogar radikal die Art geändert, auf die sie einkaufen, und nichts erinnert mehr an die Jahre vor der Krise.

Zusätzlich „befindet sich infolge der negativen Nachrichten, die sie alltäglich zu hören bekommen, die Psychologie der Verbraucher im Nadir„, wie ein Insider der Branche betont.
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Konsumrückgang in Griechenland macht Haushaltsplan zunichte

4. Juni 2010 / Aktualisiert: 04. Juni 2010 / Aufrufe: 377 Kommentare ausgeschaltet

Der Rückgang der Nachfrage in Griechenland und die rückläufigen Einnahmen aus Mehrwertsteuer und Verbrauchssteuern drohen den Haushaltsplan 2010 zu kippen.

Angesichts der Tatsache, dass trotz der intensiven Bemühungen der Abteilung für die Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen (SDOE) bezüglich der Eindämmung der Steuerhinterziehung die staatlichen Einnahmen bisher deutlich sowohl unter den im Haushaltsplan 2010 vorgegebenen als  auch in der mit EU und IWF ausgehandelten Stabilitäts- und Wachstumsvereinbarung gesetzten Zielen liegen, rückt zunehmend die Ergreifung neuer Steuermaßnahmen zu Lasten der Haushalte und Berufstätigen näher.

Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung To Vima stiegen im Mai 2010 die Einnahmen des Staates um nur etwa 5%, während im Jahreshaushalt 2010 ein doppelt so hohes Ziel (10,2%) gesetzt ist, und die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer in Bezug auf Großunternehmen haben sich sogar rückläufig entwickelt. Letzteres wird auf den signifikanten Rückgang der Nachfrage zurückgeführt, der sich auf dem inländischen Markt abzeichnet, wobei sich die erst ab Anfang Juli 2010 in Kraft tretende zweite bedeutsame Erhöhung des regulären Satzes der Mehrwertsteuer von 21% auf 23% noch gar nicht ausgewirkt hat.
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