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Artikel Tagged ‘kindergeld’

Finanzamt in Griechenland fordert Überzahlungen zurück

17. August 2014 / Aufrufe: 647 Keine Kommentare

Zigtausende Bürger in Griechenland müssen erhaltene Beihilfen zurückzahlen, auf die sie letztendlich keinen Anspruch hatten oder diesen verloren haben.

Für viele Steuerpflichtige wird die Rückkehr aus dem Urlaub … schmerzhaft sein, da sie sich mit den Bescheiden des Finanzamts konfrontiert sehen werden. Etliche Bürger werden die einschlägigen … „Briefchen“ im September erhalten, mit denen sie aufgefordert werden, Gelder zurückzuzahlen, die sie bereits aus Beihilfen erhalten haben, von denen sich im Nachhinein herausstellt, dass sie keinen Anspruch darauf haben.

Andere wiederum werden die Bescheide zur Begleichung der über die Stromrechnungen erhobenen „Abzocke“ (sprich die „außerordentliche Sonderabgabe auf elektrifizierte Flächen“ – EETIDE bzw. EETA) erhalten, die sie jedoch nicht gezahlt hatten und die inzwischen an die zuständigen Finanzämtern weitergeleitet wurde. Im Visier befinden sich schließlich auch alle, die ein nicht versichertes Fahrzeug haben und aufgefordert sein werden, Versicherungsprämien und Geldstrafen zu entrichten, um nicht ihren Führerschein und die Zulassung zu verlieren.
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500 Euro Kindergeld für Kinderreiche in Griechenland

3. März 2013 / Aufrufe: 510 Keine Kommentare

Kinderreiche Familien in Griechenland mit 3 Kindern und mehr sollen ab 2013 eine Beihilfe in Höhe von jährlich 500 Euro pro Kind erhalten.

Die von dem griechischen Finanzministerium am 01 März 2013 dem Parlament vorgelegte Gesetzesvorlage mit dem Titel „Investitionswerkzeuge – Entwicklung – Finanzierungsgewährung und andere Bestimmungen“ umfasst unter anderem auch die neuen Bestimmungen über die Höhe der Familienleistungen (Kindergeld) an Familien mit drei und mehr Kindern. Konkret ist vorgesehen:

Die spezielle Beihilfe wird an die Familien mit drei und mehr abhängigen Kindern gezahlt werden. Ihre Höhe wird auf 500 Euro jährlich für jedes Kind bestimmt, bei einem steuerpflichtigen Familieneinkommen von bis zu 45.000 Euro für Familien mit drei Kindern. Diese Grenze erhöht sich um 3.000 Euro für Familien mit vier Kindern und um 4.000 Euro für jedes weitere Kind für Familien mit mehr als vier Kindern.

Als abhängige Kinder gelten aus Ehe stammende, natürliche, adoptierte oder anerkannte Kinder, sofern sie ledig sind und nicht ihr 18. Lebensjahr überschreiten oder das 19., sofern sie sich in der Ausbildung im mittleren Bildungsbereich befinden. Speziell für die Kinder, die sich im höheren oder höchsten Bildungsbereich sowie auch in Berufsausbildungsinstituten (IEK) in Ausbildung befinden, wird die Beihilfe nur während ihrer von dem Organismus der jeweiligen Schule vorgesehenen Ausbildungszeit und in keinem Fall über das vollendetes 24. Lebensjahr hinaus gezahlt.

Zusätzlich werden zur Begründung des Anspruchs auf Erhalt der Beihilfe als abhängige Kinder auch die Kinder mit einem Behinderungsgrad von 67% und mehr sowie auch das verwaiste oder die verwaisten Kinder berücksichtigt, die eine eigene Familie darstellen und deren beide Eltern verstorben sind.

Die Beihilfe wird auf Antrag gewährt und in drei Raten gezahlt, allerdings natürlich nur, sofern alle übrigen Bedingungen und Voraussetzungen für den Erhalt von Familienleistungen / Kindergeld in Griechenland erfüllt werden.

(Quelle: news247.gr)

Relevante Beiträge und Quellen:

Kindergeld in Griechenland mit Hindernissen

8. Dezember 2012 / Aktualisiert: 05. Juli 2013 / Aufrufe: 815 Keine Kommentare

Das neue System der Gewährung von Familienleistungen in Griechenland bürdet den Berechtigten einen enormen bürokratischen Aufwand auf.

Mit einem gemeinsamen Ministerialbeschluss der Minister für Finanzen und Arbeit wurden die Kriterien für die Gewährung der einheitlichen Kinderbeihilfe bestimmt, die ab dem 01 Januar 2013 unter anderem die Familienleistungen für Eltern mit drei Kindern und Kinderreiche substituieren wird.

Die fortan unter noch strengeren Einkommens- und familiären Kriterien gewährte Beihilfe wird quartalsweise per Überweisung auf ein Bankkonto des Berechtigten am letzten Werktag eines jeden kalendarischen Quartals gezahlt. Die Zahlung der Beihilfe des ersten Quartals eines jeden Jahres wird allerdings zusammen mit der Beihilfe des zweiten Quartals erst an dessen letztem Werktag erfolgen.

2013 also, welches das erste Jahr der Anwendung des neuen Systems für die Gewährung des Kindergeld sein wird, werden die Berechtigten die Beihilfe erst nach Abschluss der Überprüfung der von ihnen eingereichten Steuerdaten, also nicht vor Ende Juni 2013 erhalten. Die beiden ersten Raten der einheitlichen Kinderbeihilfe werden somit Ende des zweiten Quartals eines jeden Jahres den Berechtigten zusammen gezahlt werden.
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Kindergeld in Griechenland ab 2013 per OGA

4. Dezember 2012 / Aktualisiert: 08. Dezember 2012 / Aufrufe: 833 Keine Kommentare

Bewilligung und Zahlung des neuen einheitlichen Kindergelds in Griechenland ab 2013 unterliegen der Zuständigkeit des Versicherungsträgers OGA.

Laut dem gemeinsamen Runderlass der Ministerien für Finanzen und Arbeit wird das neue einheitliche Kindergeld in Griechenland von dem „Organismus für landwirtschaftliche Versicherungen“ (OGA) gewährt. Die lokalen Agenten des Trägers werden auch die zuständigen Organe für die Zusammentragung der erforderlichen Unterlagen sein.

 Die Familienleistung / das Kindergeld wird quartalsweise per Überweisung auf das Bankkonto des Berechtigten am letzten Werktag eines jeden kalendarischen Quartals ausgezahlt. Eine obligatorische Voraussetzung für den Erhalt des Kindergeldes stellt unter anderem die elektronische Abgabe der Einkommensteuererklärung des Berechtigten über das griechischen Steuerportals Taxisnet dar.

Weiter ist zu betonen, dass ein Anspruch auf Kindergeld in Griechenland nur geltend gemacht werden kann, wenn der Berechtigte und seine Kinder dauerhaft und kontinuierlich in Griechenland leben, was gegebenenfalls für die letzten 10 Jahre vor dem Datum der Antragstellung nachzuweisen ist.

(Quelle: Skai.gr)

Weiterführende Informationen:

Szenarien neuer Rentenkürzungen in Griechenland

11. August 2012 / Aufrufe: 2.310 1 Kommentar

In dem verzweifelten Versuch, den Gläubigern ein befriedigendes Sparpaket vorzulegen, will Griechenland rund 5 Milliarden Euro bei Renten und Sozialleistungen einsparen.

Ein „Signal“ für die ab 01. Januar 2013 erfolgenden neuen Kürzungen bei den Renten setzte mit seinen Erklärungen am 08 August 2012 der Minister für Arbeit, Sozialversicherung und Wohlfahrt, Giannis Vroutsis, mit der Senkung der Löhne und dem Unvermögen der Kassen als gegeben, aus ihren reduzierten Einnahmen die Zahlung der Leistungen weiterhin auf dem selben Niveau zu decken.

Es kann nicht angehen, dass ein Berufsanfänger mit 586 Euro entlohnt wird und der Rentner eine Rente von 1.400 Euro erhält„, erklärte der Minister und bereitete den Boden für die Kürzungen vor, welche erfolgen werden. (Anmerkung: Die Zuflucht zu einer dermaßen schäbigen Polemik belegt, dass der kaum 2 Monate alten Koalitionsregierung das Wasser bereits bis zur Nase steht und die Lakaien der Troika keinerlei Skrupel zeigen werden, zur Durchsetzung des Diktats der Gläubiger die gesellschaftlichen Schichten wie auch schon in der Vergangenheit ein weiteres Mal gegeneinander aufzuhetzen.)

Diese Kürzungen (mittels der Erhebung einer gestaffelten Abgabe analog zur Höhe der Rente und ab dem ersten Euro für Renten ab 700 Euro und mehr) sind „festgemacht“ worden und in der Liste der Kürzungen zur Einsparung von insgesamt 5 Mrd. Euro in den beiden Jahren 2013 – 2014 enthalten: Bis zu 2 Mrd. Euro aus den Leistungen der Kassen und 3 Mrd. Euro aus den sozialen und Wohlfahrtsleistungen, bei denen Einkommens- und Vermögenskriterien gesetzt werden (unter Einbeziehung bei letzteren auch der Eigennutzung von Wohnungen).
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