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Artikel Tagged ‘kassenarzt’

Krankenhausärzte in Griechenland stellen Regierung Ultimatum

30. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 588 4 Kommentare

Nachdem die 9,5 Mio. Versicherten des EOPYY ab kommendem Samstag bzw. Montag gezwungen sein werden, Medikamente und Arztbesuche aus eigener Tasche zu bezahlen, drohen nun auch die Krankenhausärzte mit Protestaktionen.

Der Gesundheitssektor in Griechenland gleicht einem brodelnden Kessel, da nach den Apothekern, die ab dem 01 September 2012 an die Versicherten des EOPYY Medikamente nur noch gegen Barzahlung herausgeben, und den Kassenärzten, welche die Einstellung der Zusammenarbeit mit dem Organismus ab dem 03 September 2012 beschlossen haben, sich nun auch die Krankenhausärzte in den Reigen der Proteste einreihen und mit „harten Aktionen“ drohen, falls die Regierung zur Kürzung „weiterer 8% bei der speziellen Gehaltsordnung der Ärzte“ schreitet, und erklären, dass nicht über einen einzigen Euro ihres Gehalts verhandeln zu werden.

Ihre Haltung gegenüber dem EOPYY verhärtete die Ärztekammer Athen, die dem Präsidenten des EOPYY, Gerasimos Voudouris, eine außergerichtliche Beschwerde – Anzeige zustellte und Erklärungen in Zusammenhang mit dem Etat des Trägers, der direkten Finanzierung, der Begleichung der fälligen Vergütungen der Ärzte, der Schaffung eines ständigen Ausschusses zur Kontrolle der Geschäftsführung, ob eine Ausschreibung für die Bedienung der Versicherten des EOPYY per Telefon durchgeführt wurde und in Zusammenhang mit der gleichzeitigen Bezahlung Aller für die Dienstleistungen an die Versicherten des EOPYY, angefangen von dem Direktor bis hin zum letzten Amtsträger oder ihrer freiwilligen Mitwirkung, verlangen.
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Arztbesuche in Griechenland ab September 2012 nur gegen Barzahlung

29. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 509 Kommentare ausgeschaltet

Die seit Monaten unbezahlten Kassenärzte in Griechenland wollen ab dem 03 September 2012 die Zusammenarbeit mit dem staatlichen Gesundheitssystem auszusetzen.

Ab Montag, dem 03 September 2012, stellen in Griechenland die Kassenärzte die Zusammenarbeit mit dem Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) ein, was zum Ergebnis haben wird, dass die Versicherten der gesetzlichen Kassen außer den Medikamenten – da auch die Apotheker Aktionen angekündigt haben – nun auch die Arztbesuche aus eigener Tasche zahlen müssen.

Der Verband der Kassenärzte des EOPYY moniert, dass die Gründung des größten Trägers zur Erbringung von Gesundheitsleistungen auf provisorische und spasmodische Weise, ohne Planung und vor allem mit völlig unzureichender Finanzierung erfolgte. Wie angemerkt wird, begann sein Etat mit einem Defizit von 683 Mio. Euro, und derzeit präsentiert er bereits für die ersten 8 Monate des Jahres 2012 ein „schwarzes Loch“ von 1,5 Mrd. Euro, und zwar mit der Aussicht, dass dieser Betrag sich bis Ende 2012 auf 2 Mrd. Euro belaufen wird.

Laut dem Verband der Kassenärzte des EOPYY schuldet dieser den Klinikärzten mehr als 50 Mio. Euro und den Laborärzten 200 Mio. Euro für das Jahr 2012, sowie entsprechend auch 570 Mio. Euro und 540 Mio. Euro für die Jahre 2010 und 2011.

All das Vorstehende führt zu dem Schluss, dass die Ärzte den EOPYY in den letzten 2 Jahren über 1,3 Mrd. Euro zinslos finanziert haben„, fügen die Kassenärzte an und beschuldigen den stellvertretenden Gesundheitsminister Marios Salmas fehlender Dialogbereitschaft und der „Taktik der Drohungen und Erpressungen„.

Derweilen schlägt die Ärztekammer Athen (ISA) vor, dass auch der Direktor des EOPYY und der zuständige Gesundheitsminister nicht ihr Gehalt beziehen sollen, solange die Ärzte für Bereitschaften und ärztliche Behandlungen unbezahlt bleiben, und fügt an: „Lassen wir uns alle zusammen, ohne Ausnahmen und solange nötig, das öffentliche Gesundheitssystem unterstützen.

(Quelle: in.gr)

Vertragsärzte in Griechenland stellen Ultimatum

10. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 473 Kommentare ausgeschaltet

Die Kassenärzte in Griechenland drohen, die Zusammenarbeit mit dem staatlichen Gesundheitssystem auszusetzen, wenn sie nicht bis zum 20 August 2012 bezahlt werden.

Die Vertragsärzte drohen dem nationalen Träger für Gesundheitsleistungen in Griechenland (EOPYY) mit der Einstellung der Zusammenarbeit ab dem 20 August 2012 bis einschließlich zum 02 September 2012, wenn es bis zum 20 August nicht eine Begleichung der finanziellen Verbindlichkeiten des Trägers für das erste Halbjahr 2012 oder eine verbindliche Zusage der Führung des Ministeriums für Gesundheit und Sozialversicherung bezüglich der Regelung des Themas geben wird.

Mit einer Bekanntmachung drückt der Verband der Ärzte E.O.P.Y.Y (EN.I. – E.O.P.Y.Y) seine Verärgerung über den Vorschlag der Troika über weitere Kürzungen in Höhe von insgesamt 1,2 Mrd. Euro im Etat des Gesundheitsministeriums aus, von denen sich 800 Mio. Euro allein auf den EOPYY beziehen – und zwar zu einer Stunde, wo der Träger ein Defizit von 1,5 Mrd. Euro aufweist, während bezüglich seiner Verbindlichkeiten an die Dienstleister unbekannt ist, ob die Schulden überhaupt noch handhabbar sind.

Es ist anzumerken wert, dass der EOPYY den Vertragsärzten 230 Mio. Euro schuldet (Praxisbesuche ab März 2012 und fast alle ärztlichen Behandlungen seit der Aufnahme seines Betriebs im Januar 2012).
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