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Artikel Tagged ‘kapitaltransfer’

EFSF spendiert Griechenland 1 Mrd Euro

4. Mai 2019 / Aufrufe: 240 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland profitiert von der genehmigten Aktivierung der mittelfristigen Maßnahmen zur Erleichterung seiner Verschuldung mit fast 1 Milliarde Euro.

Nach einem einschlägigen Beschluss der europäischen Rettungsfonds (EFSF und ESM) wurde die Aktivierung der Maßnahmen zur Erleichterung der griechischen Verschuldung mit einem Gesamtnutzen von über 970 Mio. Euro auch formal in Kraft gesetzt.

Spezieller bewilligte der Direktorenrat der Europäischen Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) die Erstattung von 103 Mio. Euro an Griechenland, die das Land für die Periode ab 01 Januar bis 17 Juni 2018 im Rahmen der Erhöhung des Zinssatzes für das zweite Kreditabkommen entrichtet hatte, sowie auch für die Aussetzung der besagten Erhöhung für die Periode zwischen 17 Juni 2018 und 17 Juni 2019.
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Griechenland hebt Limit für Barabhebungen auf

28. September 2018 / Aufrufe: 706 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind Barabhebungen bei inländischen Finanzinstituten ab dem 01 Oktober 2018 wieder ohne Beschränkungen gestattet.

In Griechenland treten ab dem 01 Oktober 2018 weitere Lockerungen der mittlerweile seit über drei Jahren bestehenden Kapitalverkehrskontrollen in Kraft, womit unter anderem die Beschränkungen für Barabhebungen bei inländischen Finanz- und Kreditinstituten aufgehoben werden und der Transfer von Geldern ins Ausland .

Der entsprechende Beschluss des Finanzministers wurde am 27 September 2018, zur Veröffentlichung an den Regierungsanzeiger (FEK) geschickt, gemäß dem die Beschränkungen bei Barabhebungen und allgemein im Kapitalverkehr modifiziert werden, die mit dem wie geltenden Gesetzesdekret vom 18 Juli 2015 (FEK A‘ 84) bezüglich der Kapitalverkehrskontrollen etabliert wurden.
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Griechenland gestattet Eröffnung neuer Bankkonten

2. März 2018 / Aufrufe: 857 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen einer weiteren  Lockerung der in Griechenland seit Juni 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen ist fortan wieder die Eröffnung neuer Bankkonten gestattet.

Griechenlands Finanzministerium schritt zu einer weiteren Lockerung der Ende Juni 2015 verhängten und bis heute bestehenden Kapitalverkehrskontrollen.

Dem mittlerweile im Regierungsanzeiger veröffentlichten einschlägigen Beschluss zufolge werden die mit dem wie geltenden Gesetzesdekret vom 18 Juli 2015 (A‘ 84) verfügten Beschränkungen bei Barabhebungen und Kapitaltransfers modifiziert.
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Zypern soll Bankguthaben langfristig einfrieren

22. März 2013 / Aufrufe: 1.088 1 Kommentar

Brüssel drängt die Regierung in Nikosia, die Guthaben bei den Banken in Zypern zur Abwendung des erwarteten Bank-Runs langfristig einzufrieren.

Eine in dem einschlägigen Thema informierte Quelle äußerte am 21 März 2013 gegen über der französischen Nachrichtenagentur, die Europäische Union wolle die politische Führung Zyperns zwingen, jede Bewegung bei den zypriotischen Banken angelegten Kapitals einzufrieren, damit die Pleite der Banken abgewendet wird.

Die zypriotischen Behörden haben bis Dienstag (26 März 2013) drei Dinge zu tun: einen glaubhaften und überlebensfähigen alternativen Plan anstelle des von dem Parlament abgelehnten Rettungsplans zu präsentieren, eine langfristige Einfrierung bei den Bewegungen des bei den Banken angelegten Kapitals zu verhängen und die Fusion der beiden größten Banken vorzubereiten, die Problemen begegnen„, erklärte die selbe Quelle und betonte die Gefahr des Austritts Zyperns aus der Eurozone, falls diese Maßnahmen nicht ergriffen werden.
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Ausländische Banken fischen in Griechenland nach Anlegern

16. Juni 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 495 2 Kommentare

In Griechenland haben einige der größten Banken der Welt – wie Merrill Lynch, Deutsche Bank, Citibank, Credit Agricole – ihre Netze ausgeworfen, um nach Anlegern zu fischen.

Ausländische Großbanken haben ihre Stäbe in Suiten illustrer Hotels in Athen eingerichtet und schließen Termine mit Unternehmern und hochrangigen Gesellschaftsfunktionären ab. Unter Ausnutzung der „flüssigen“ politischen Szenerie, aber auch der Flut ausländischer Medienpublikationen über das angeblich bevorstehende Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro widmen sich die ausländischen Bankiers einer unbarmherzigen Jagd nach Anlagen.

Das einzige, was die ausländischen Banken – darunter UBS, Merrill Lynch, Deutsche Bank, aber auch Citibank, Credit Agricole und viele andere – versprechen, ist die Sicherheit der Einlagen, da die angebotenen Zinsen minimal sind. Sie gehen dabei sogar so weit, auch Bankfunktionäre zu tangieren und ihnen den Transfer ihrer Guthaben ins Ausland nahe zu legen.

Zur selben Stunden setzt sich der Kapitalabfluss von den griechischen Banken fort. Schätzungsweise haben die Anleger in den letzten 15 Tagen mehr als 4 Mrd. Euro abgehoben. Zahlreich sind auch die Anträge an die Banken auf Abhebungen von Beträgen ab 20.000 Euro und mehr, (je nach Bank ist eine Vorankündigung von 1 oder 2 Tagen erforderlich), da mit den näher rückenden Parlamentswahlen die Beunruhigung einen Höhepunkt erreicht.

Wie aus Bankkreisen verlautet, werden 40% der in letzter Zeit von den Griechen abgehobenen  Gelder zu ausländischen Banken geleitet und 60% in Schließfächern, Matratzen und Truhen „aufbewahrt“. Es sei angemerkt, dass seit Anfang 2010 mehr als 72 Mrd. Euro von den Banken des Landes abgezogen worden sind.

Die Hoffnungen der Bankiers auf eine Umkehr des Fluchtklimas und eine schrittweise Rückkehr der Einlagen zu griechischen Banken liegen in der Bildung einer aus den Wahlen am 17 Juni 2012 hervorgehenden Regierung.

(Quelle: Imerisia)