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Artikel Tagged ‘kapitalmarkt’

Warum die Troika nicht will, dass Griechenland an die Märkte geht

25. Januar 2014 / Aufrufe: 829 Kommentare ausgeschaltet

Die Gläubiger befürchten, die absolute Kontrolle über Griechenland zu verlieren, falls es an die internationalen Finanzmärkte gehen sollte.

Der tatsächliche Grund, warum die Gläubiger Griechenlands einen Gang des Landes an die internationalen Finanzmärkte nicht wollen, besteht darin, dass sie die absolute Kontrolle verlieren könnten, die sie derzeit über Griechenland ausüben.

Der Betrag ist lächerlich. Wenn wir nicht an die Märkte gehen, sind daran nicht die hohen Kosten des Geldes schuld, sondern die Tatsache, dass unsere Gläubiger es nicht wollen!„, kommentierte ein Funktionär des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung die Information, Brüssel widersetze sich der Perspektive einer frühzeitigen Anleihen-Emission Griechenlands.
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Warum Griechenland nicht an die Märkte gehen soll

19. Januar 2014 / Aufrufe: 1.678 Kommentare ausgeschaltet

Ralph Atkins vertritt in der Financial Times, ein Gang Griechenlands an die Finanzmärkte könne Probleme sowohl für das Land selbst auch für die Eurozone verursachen.

Das Jahr 2014 begann mit einer Party auf den Märkten für Anleihen der am meisten von der Krise getroffenen Länder der Peripherie. Welche Geschenke bringt jedoch Griechenland, das ungezogene Kind der Eurozone zu dieser Party mit?

Die Auktionen langfristiger Anleihen Anfang Januar 2014 durch Irland (das im Dezember aus dem Hilfsprogramm herauskam) und Portugals (das hofft, im Juni das selbe zu schaffen) zogen ein starkes Investitionsinteresse auf sich. In der ganzen Peripherie sanken die Renditen – die sich entgegengesetzt zu den Preisen der Anleihen bewegen – auf Niveaus vor der Krise. Faktoren in Athen – aber auch Londoner Bankiers – sehen eine Möglichkeit, dass auch Griechenland die Märkte testet.
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Geht Griechenland 2014 an die Finanzmärkte?

14. Januar 2014 / Aufrufe: 436 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der zu erwartenden untragbaren Konditionen wird Griechenland auch 2014 kaum den Schritt auf die internationalen Finanzmärkte wagen.

Zu welchen Zinssätzen würde Griechenland sich finanzieren können, wenn es beschließen würde, morgen früh das Memorandum zu verlassen und an die internationalen Märkte zu gehen? Wie gegenüber Voria.gr Bankfunktionäre der Dealing Rooms äußern, die aus nächster Nähe die Entwicklungen an der konkreten Front beobachten, „auf keinen Fall unter 8%„.

Zum Vergleich: Derzeit leiht Griechenland sich mittels des zweiten Programms Geld zu einem Zinssatz von unter 2% und würde folglich für „freies“ Geld rund 6% mehr zahlen müssen. Der letzte Versuch der griechischen Regierung, sich über den freien Markt zu finanzieren, erfolgte am 05 April 2010 mit der Emission einer siebenjährigen Anleihe mit einer Rendite von 6%, die jedoch nur 1,2-fach gezeichnet wurde.
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