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Artikel Tagged ‘kapitalkontrolle’

Bargeld-Schwarzmarkt in Griechenland

12. September 2016 / Aufrufe: 5.315 3 Kommentare

Infolge der seit Mitte 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland hat sich ein eigentümlicher Schwarzmarkt für Bargeld entwickelt.

In einem Bericht der Wochenendausgabe der griechischen Zeitung „Vima tis Kyriakis“ ergeht die Rede von einem eigentümlichen „Schwarzmarkt“ für Bargeld, der ab dem Moment der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland im Sommer 2015 entstanden ist.

Ab dem Augenblick, wo Premierminister Alexis Tsipras gegen Ende Juni 2015 zu der einschlägigen Bekanntmachung schritt, wurden die Gelder der Anleger und Sparer in Griechenland infolge der Kapitalverkehrskontrollen bei den Banken „eingeschlossen“. Damals hatte der Premierminister die Kontrollen im Kapitalverkehr als „kurzes Intermezzo“ bezeichnet, das jedoch mehr als ein Jahr später immer noch spielt.
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Griechenland „killt“ seine Wirtschaft …

21. Januar 2016 / Aufrufe: 1.413 1 Kommentar

In Griechenland muss endlich begriffen werden, dass es unmöglich ist, eine Wirtschaft durch ihren Staat in Gang zu halten.

Im Juli 2015 sahen wir in Griechenland drei Wochen lang die Rollläden der Bankfilialen geschlossen. Trotz all der damit verursachten Panik und des Trommelfeuers von Artikeln und Analysen, handelte es sich für die griechische Wirtschaft allerdings um keine essentielle Änderung: für viele griechische Bürger „schlossen“ die Banken bereits mit dem Ausbruch der wirtschaftlichen Krise.

Bankfunktionären zufolge bezieht sich heutzutage die Mehrheit der alltäglichen Vorgänge bei den griechischen Kreditinstituten auf den Erhalt von Zahlungen, die Einbehaltung von Rechnungsbeträgen und allgemein Hilfsarbeiten zugunsten des Fiskus. Welche Tatsache natürlich keine Überraschung hervorruft, da bekannt ist, dass die Gewährung von Krediten durch die Banken seit Jahren mit der Pipette erfolgt – ein Zustand, der sich mit der Kapitalflucht und der Verhängung der Kapitalkontrollen im vergangenen Sommer noch mehr verschlimmerte.
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Vorschlag zur Aufhebung der Kapitalkontrollen in Griechenland

3. Januar 2016 / Aufrufe: 1.711 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland schlagen eine schrittweise und bis Ende 2016 völlige Aufhebung der im Juni 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen vor.

Die griechischen Banken haben den zuständigen Ministerien für Finanzen und Entwicklung sowie auch der Griechischen Bank einen vollständigen und hinreichend dokumentierten Vorschlag bezüglich der Aufhebung der im Juni 2015 in Griechenland verhängten Kapitalverkehrskontrollen vorgelegt.

Zuverlässigen Informationen zufolge wurde der sich auf die Kapitalkontrollen beziehende Vorschlag der Banken und des griechischen Bankenverbands am 29 Dezember 2015 vorgelegt und sowohl dem Finanzminister Evklidis Tsakalotos als auch der Führung der Griechischen Bank unter Giannis Stournaras eingereicht.
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Rückgang der Bankguthaben in Griechenland trotz Kapitalkontrollen

31. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.085 2 Kommentare

Trotz der im Juni 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen gingen in Griechenland die Bankguthaben auch im November 2015 wieder zurück.

Gemäß den am 30 Dezember 2015 von der Griechischen (Zentral-) Bank publizierten Angaben gingen in Griechenland im November 2015 die Bankguthaben der privaten Haushalte und Unternehmer im zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut zurück.

Auf Monatsbasis sanken die Guthaben der privaten Haushalte und Unternahmen bei den griechischen Banken um 180 Mio. Euro bzw. 0,15% und erreichten insgesamt 120,9 Mrd. Euro, sprich das – wie Reuters anmerkt – niedrigste Niveau seit Mai 2003.
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Lizenz zum Gelddrucken für Griechenland

17. Dezember 2015 / Aufrufe: 797 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland erhielt von der Europäischen Zentralbank die Genehmigung, Münzgeld im Wert von rund 50 Millionen Euro auszugeben.

Inmitten der Kapitalverkehrskontrollen entdecken die Griechen den Wert der Münzen, da die Beschränkungen bei den Bargeldabhebungen in Kombination mit der anhaltenden wirtschaftlichen Flaute zu einer gestiegenen Nachfrage nach der Nutzung von Münzen geführt zu haben scheint – was zum Resultat hat, dass die auf dem griechischen Markt in Umlauf befindliche Menge nicht ausreicht.
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Abzocke der Banken in Griechenland

7. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.758 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland verdienen sich an dem infolge der Kapitalverkehrskontrollen geradezu explodierenden bargeldlosen Zahlungsverkehr dumm und dämlich.

Trotz des Umstands, dass in Griechenland wegen der Kapitalverkehrskontrollen das Volumen der obligatorischen Transaktionen per Internet (sprich WEB-Banking) zunimmt, bleiben die Gebühren und Provisionen der griechischen Banken für die alltäglichen Geschäftsvorgänge der Bürger und Unternehmen auf sehr hohen Niveaus und erreichen selbst für simple Transaktionen eine Höhe von bis zu 7 Euro.

Ohne in irgendeiner Weise für die Einschränkungen im Kapitalverkehr verantwortlich zu sein, werden die Bürger mit zusätzlichen Kosten belastet, ohne jedoch zu wissen, dass es auch einen Weg gibt … um die Gebühren der Banken zu umgehen. Welcher dieser Weg ist? Es sind die Bankschecks!
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Kapitalkontrollen in Griechenland machen Unternehmen zu schaffen

7. November 2015 / Aufrufe: 675 Kommentare ausgeschaltet

Die im Juni 2015 in Griechenland verhängten Kapitalverkehrskontrollen beeinträchtigten hauptsächlich die Unternehmen und nicht die Verbraucher.

Laut einer Untersuchung der Industrie- und Handelskammer Thessalonikis (EBETH) und der Palmos Analysis scheinen die Kapitalverkehrskontrollen im normalen Betrieb der nordgriechischen Unternehmen „das Unterste zu Oberst“ gekehrt zu haben.

Dagegen erklären fast sechs von zehn Verbrauchern, die Beschränkungen bei den Bankabhebungen beeinflussen ihren Alltag „wenig“ oder „überhaupt nicht“ – und dies trotz der Tatsache, dass mehr als die Hälfte von ihnen bei ihren Geschäftsvorgängen keine Kredit- oder Debitkarte verwenden.
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Bankguthaben der Haushalte in Griechenland sinken weiter

2. November 2015 / Aufrufe: 532 Kommentare ausgeschaltet

Die privaten Haushalte in Griechenland fahren darin fort, ihre Guthaben von den Banken abzuheben um ihren finanziellen und steuerlichen Verpflichtungen zu entsprechen.

Die verfügbaren Guthaben bei den Banken in Griechenland waren Ende September 2015 um 557 Mio. Euro gestiegen, welcher Zuwachs allerdings auf dem Anstieg der Guthaben der Unternehmen beruht. Die privaten Haushalte fuhren dagegen darin fort, Gelder von ihren Bankkonten abzuziehen, und reduzierten damit ihre Guthaben bei den Banken um 199 Mio. Euro, da der September ein Monat der Zahlung steuerlicher Verpflichtungen war.

Der Stillstand der (Kapital-) Abflusswelle infolge der fortgesetzten Beschränkungen im Kapitalverkehr erklärt auch den Rückgang um 1 Mrd. Euro des von den griechischen Banken per ELA geschöpften (Liquiditäts-) Kontingents, dessen Höhe sich auf 86,9 Mrd. Euro gestaltet, und auch wenn dies nicht die Wiederherstellung der Liquidität reflektiert, stellt es ein Indiz dafür dar, dass die Guthaben bei den Banken zusammengehalten werden.
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Umgehung der Kapitalkontrollen in Griechenland

15. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.106 Kommentare ausgeschaltet

Findige Unternehmer in Griechenland umgehen die Kapitalverkehrskontrollen, indem sie bargeldlose Transaktionen über ausländische Banken und Zahldienste abrechnen.

Wenige Tage nach der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland im Juni 2015 passierte ein bulgarischer Staatsangehöriger den Grenzübergang Promachonas und hatte im Kofferraum seines Wagens eine „smarte“, sichere und – hauptsächlich – „legale“ Weise, auf die man sein Geld ins Ausland schafft.

Der Typ transportierte POS-Terminals – Sie wissen schon, solche Geräte, die den Gewerbetreibenden ermöglichen, Debit- und Kreditkarten zu belasten. Und bei seinen Touren nach Griechenland verbrachte er viele davon.
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Verschärfte Kapitalkontrollen für Rentner und Beamte in Griechenland

11. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.179 Kommentare ausgeschaltet

Laut einer Reportage der Zeitung To Vima plant das Finanzministerium in Griechenland, Rentner und öffentliche Bedienstete zur Verwendung von Plastikgeld zu zwingen.

Das griechische Finanzministerium soll neue weitreichende Änderungen im Alltag von Millionen Rentnern und öffentlichen Bediensteten in Griechenland erwägen, und zwar mit der Einführung beständiger Kontrollen und Einschränkungen bei Barabhebungen bei gleichzeitiger obligatorischer Verwendung von Karten („Plastikgeld“) bei ihren alltäglichen Geschäften.

Wie in einer Reportage der Wochenendausgabe der griechischen Zeitung „Vima“ berichtet wird, sieht die – sich in den Rahmen der Kampfes gegen die Steuerhinterziehung eingliedernde – neue Maßnahme für die obigen Kategorien unter anderem ein wöchentliches Limit für Barabheben von 150 Euro anstatt wie derzeit geltend 420 Euro vor.
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