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Artikel Tagged ‘kapitalflucht’

Griechenland: Viertes Memorandum oder Staatsbankrott

29. März 2017 / Aufrufe: 618 1 Kommentar

Der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle sieht den für 2018 geplanten Gang Griechenlands an die Finanzmärkte weiter in die Ferne rücken.

Zu dem griechischen Radiosender Real FM sprechend machte der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle, Panagiotis Liargkovas, neue pessimistische Einschätzungen und merkte an, wenn es keine „sehr gute Einigung“ (mit den sogenannten Institutionen, sprich Vertretern der Gläubiger des Landes) gebe, „sehe“ er ein viertes Memorandum oder anderenfalls den Staatbankrot innerhalb des Jahres 2018. In seinem Interview an Real FM gefragt, ob er das Ziel für realistisch halte, dass Griechenland nach dem Auslaufen des (derzeitigen bzw. dritten) Memorandums – also im Jahr 2018 – an die Finanzmärkte geht, betonte er:

Es scheint, dass der Zug unseres Marktgangs noch um einiges weiter fahren werden wird … . Auf Basis der heutigen Umstände scheinen die Kapitalverkehrskontrollen eher verstärkt zu werden, weil wir einen kontinuierlichen Abfluss von Bankguthaben beobachten„. (Siehe hierzu auch: Griechenlands Banken „verloren“ seit Anfang 2017 bereits 4 Mrd Euro)
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Griechenlands Banken „verloren“ seit Anfang 2017 bereits 4 Mrd Euro

21. März 2017 / Aufrufe: 612 Keine Kommentare

Nach dem neuen Stocken der Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern flossen seit Anfang 2017 bereits 4 Milliarden Euro aus dem griechischen Banksystem ab.

Wegen der anhaltenden Ungewissheit, welche die Nichtvollendung der sogenannten Bewertung (des Fortschritts des griechischen Programms durch die Gläubiger) verursacht, sind laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ seit Anfang des Jahres 2017 bereits Guthaben in Höhe von 4 Milliarden Euro aus dem Banksystem Griechenlands abgezogen worden.

Wie in dem Artikel berichtet wird, ist innerhalb eines Zeitraum von nicht einmal drei Monaten praktisch ein großer Teil der Bankeinlagen verloren gegangen, die ab Mai 2016 in das System zurückflossen, nachdem die erste Bewertung abgeschlossen wurde.
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Griechenlands Mittelständler schaffen ihr Geld ins Ausland

29. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.833 6 Kommentare

Zahlreiche mittelständische Unternehmen in Griechenland haben ihre Gelder mittlerweile zu Banken in Bulgarien und Rumänien transferiert.

In Bulgarien und Rumänien präsentierten 2015 die Bankguthaben einen signifikanten Anstieg um entsprechend 10% und 8%, und zwar in einem Moment, wo in Griechenland ein neuer „Absturz“ um 23% und damit der größte seit dem Ausbruch der Krise verzeichnet wurde.

Laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ eröffneten dutzende kleine und mittlere griechische Unternehmen Bankkonten in Bulgarien und Rumänien und transferierten ihre Gelder dorthin, um den Betrieb ihrer Unternehmen sicherstellen zu können.
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Steueramnestie und Vermögensregister in Griechenland auf Eis?

14. Mai 2016 / Aufrufe: 1.415 Kommentare ausgeschaltet

Wollen Institutionen und IWF nicht, dass Griechenland Kapital- und Steuerflüchtlingen Anreize bietet um ihre Vermögen offenzulegen und Auslandsguthaben zu repatriieren?

Die Pläne der griechischen Regierung bezüglich der Gewährung von Anreizen an alle Steuerpflichtigen, in Griechenland und im Ausland geführte nicht deklarierte Einkommen und Gelder freiwillig zu enthüllen, sowie im weiteren Sinn auch die Schaffung des elektronischen Vermögensregisters werden bis auf weiteres aufgeschoben.

Laut einem Bericht der griechischen Zeitung „Kathimerini“ sind die sogenannten „Institutionen“ (sprich Vertreter der Gläubiger des Landes), hauptsächlich jedoch der Internationale Währungsfonds sowohl gegen die Einführung günstiger Bestimmungen für Steuerflüchtlinge als auch gegen die Etablierung spezieller Bestimmungen, welche die „Repatriierung“ von Geldern aus anderen Ländern der Europäischen Union nach Griechenland vorsehen.
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Griechenland „verlor“ 3000 Millionäre

3. April 2016 / Aufrufe: 992 Kommentare ausgeschaltet

So unglaublich es auch klingen mag, in Griechenland gab es 2015 rund 55000 Millionäre, von denen jedoch etwa 3000 in sicherere Länder abwanderten.

Wer meinte, Griechenland sei kein Land mehr, das … Auswanderer und Flüchtlinge generiere? Das Phänomen bezieht sich nicht nur auf junge Leute und Arbeitslose, die im Ausland nach einem besseren Schicksal suchen, sonder auch … auf seine Millionäre!

Laut dem internationalen Bericht „Millionaire Migration in 2015“ verlor Griechenland im vergangenen Jahr wegen der Krise 5% seiner insgesamt rund 55.000 Millionäre, da etwa 3.000 von ihnen auf der Suche nach „sichereren“ Zielen – wie die USA und Großbritannien – den Weg in die … Fremde wählten.
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Rückgang der Bankguthaben in Griechenland trotz Kapitalkontrollen

31. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.098 2 Kommentare

Trotz der im Juni 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen gingen in Griechenland die Bankguthaben auch im November 2015 wieder zurück.

Gemäß den am 30 Dezember 2015 von der Griechischen (Zentral-) Bank publizierten Angaben gingen in Griechenland im November 2015 die Bankguthaben der privaten Haushalte und Unternehmer im zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut zurück.

Auf Monatsbasis sanken die Guthaben der privaten Haushalte und Unternahmen bei den griechischen Banken um 180 Mio. Euro bzw. 0,15% und erreichten insgesamt 120,9 Mrd. Euro, sprich das – wie Reuters anmerkt – niedrigste Niveau seit Mai 2003.
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Bankguthaben der Haushalte in Griechenland sinken weiter

2. November 2015 / Aufrufe: 537 Kommentare ausgeschaltet

Die privaten Haushalte in Griechenland fahren darin fort, ihre Guthaben von den Banken abzuheben um ihren finanziellen und steuerlichen Verpflichtungen zu entsprechen.

Die verfügbaren Guthaben bei den Banken in Griechenland waren Ende September 2015 um 557 Mio. Euro gestiegen, welcher Zuwachs allerdings auf dem Anstieg der Guthaben der Unternehmen beruht. Die privaten Haushalte fuhren dagegen darin fort, Gelder von ihren Bankkonten abzuziehen, und reduzierten damit ihre Guthaben bei den Banken um 199 Mio. Euro, da der September ein Monat der Zahlung steuerlicher Verpflichtungen war.

Der Stillstand der (Kapital-) Abflusswelle infolge der fortgesetzten Beschränkungen im Kapitalverkehr erklärt auch den Rückgang um 1 Mrd. Euro des von den griechischen Banken per ELA geschöpften (Liquiditäts-) Kontingents, dessen Höhe sich auf 86,9 Mrd. Euro gestaltet, und auch wenn dies nicht die Wiederherstellung der Liquidität reflektiert, stellt es ein Indiz dafür dar, dass die Guthaben bei den Banken zusammengehalten werden.
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Bürger in Griechenland sollen Geld zu Banken zurückbringen

17. September 2015 / Aufrufe: 4.785 1 Kommentar

Die Griechen sollen ihr Geld zur Bank bringen, der ehemalige Finanzminister Tsakalotos erklärt, die Guthaben seien nicht sicher, und das Finanzamt nimmt alle Konten ins Visier.

Der stellvertretende Finanzminister Tryfonas Alexiadis rief die Bürger in Griechenland auf, die Gelder, die sie von den Banken abzogen und zu Hause in „Truhen“ und Matratzen aufbewahren, auf ihre Bankkonten zurück zu bringen.

Am vergangenen Montag (14 September 2015) in der Morgensendung des TV-Senders Mega sprechend versicherte Herr Alexiadis, jeder Bürger, der Geld zu der Bank zurück bringt, von der er es aus Angst (vor einem Grexit bzw. „Schnitt“ der Guthaben) abgehoben hatte, „kein Problem hat“ – womit er meinte, dass im Fall, wo es sich um Gelder handelt, die auf legale Weise erworben und besteuert worden sind, kein Grund zur Beunruhigung besteht, da sie nicht überprüft und (erneut) besteuert werden sollen. (Zu letzterem ist allerdings anzumerken, dass dies in der Praxis nicht zutrifft!)
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Griechenland droht mit Klage gegen EU-Institutionen

30. Juni 2015 / Aktualisiert: 02. Juli 2015 / Aufrufe: 1.967 8 Kommentare

Griechenland soll in Erwägung ziehen, vor dem Europäischen Gerichtshof gegen institutionelle Organe der Europäischen Union zu klagen.

Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtet, hat Griechenland gedroht, eine gerichtliche Verfügung gegen die institutionellen Organe der Europäischen Union zu erwirken um die Entfernung des Landes aus dem Euro zu verhindern und die „Atemnot“ des Bankensystems zu stoppen.

Die griechische Regierung wird alle ihre gesetzlichen Rechte nutzen„, erklärte der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis.
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Kapitalflucht und rote Kredite in Griechenland

21. Juni 2015 / Aufrufe: 3.296 1 Kommentar

In ihrem aktuellen Bericht veröffentlicht die Griechische Bank Angaben über Kapitalflucht, leistungsgestörte Kredite, Engagements und Kapitaldeckung der Banken in Griechenland.

Laut in dem am 16 Juni 2015 veröffentlichten Bericht über die Währungspolitik publizierten Angaben der Griechischen Bank (TtE) wurden zwischen Dezember 2014 und April 2015 Abflüsse von Guthaben verzeichnet, die 30 Mrd. Euro tangieren.

Spezieller werden gemäß einem in dem Bericht der TtE erfolgenden speziellen Report über die Guthaben in der gesamten Periode Oktober 2009 – April 2015 drei Phasen bei der Entwicklung des Flusses der Guthaben der inländischen nicht auf dem Finanzsektor tätigen Unternehmen und privaten Haushalte von und zu den Kreditinstituten in Griechenland beobachtet.
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