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Artikel Tagged ‘kapitalerhöhung’

Wie Griechenland seine Banken verlor

25. November 2015 / Aufrufe: 4.009 2 Kommentare

Die Rekapitalisierung der Banken in Griechenland ist ein skandalöses Geschenk an die Hedgefonds, das Fiskus, Kleinaktionäre und Steuerzahler dutzende Milliarden Euro kostet.

Was in Griechenland in der vergangen Woche bei den Banken geschah, betrifft nicht nur die Kleinaktionäre. Es betrifft uns alle, weil das Vermögen des griechischen Fiskus auf fast unverständliche Weise entwertet wurde und ungerechtfertigt und für immer etliche Milliarden Euro verloren gingen.

Was verloren wir? Was war schuld? Was lief schief? Wer ist verantwortlich? Gibt es überhaupt jemanden, der für das Vermögen und die Zukunft des Staates Sorge trägt?
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Erfolgreiche Kapitalerhöhung der Nationalbank in Griechenland

17. Juni 2013 / Aufrufe: 569 Keine Kommentare

Die griechische Nationalbank hat für ihre Refinanzierung durch die Finanzstabilitätsfazilität die Voraussetzung der 10-prozentigen Beteiligung privater Investoren erfüllt.

Laut der einschlägigen Bekanntmachung gestaltete sich der von privaten Investoren gezeichnete Anteil der Kapitalerhöhung der National Bank of Greece (NBG) bzw. griechisch Εθνική Τράπεζα της Ελλάδος (ETE) auf 10,8%. Angesichts dessen wird erwartet, dass die für jede neue Aktie an die Aktionäre ausgegeben Warrants 8,26 Aktien der Finanzstabilitätsfazilität entsprechen. Die öffentliche Zeichnungsfrist lief am 13 Juni 2013 aus.

Praktisch vermeidet die Nationalbank damit die Ausgabe von (verzinsten) CoCo-Bonds bzw. Wandelanleihen. Der Gesamtanteil der Erhöhung wurde zu ¾ mittels der Ausübung von Vorzugsrechten gedeckt, während fast die Hälfte des vorstehend angeführten Anteils von ausländischen Investoren gedeckt wurde, was zur Folge hat, das Investitionskapital in Höhe von 500 Mio. Euro nach Griechenland fließt.
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Zentralbank in Griechenland im Alarmzustand

26. Dezember 2012 / Aufrufe: 335 1 Kommentar

Die Griechische Bank zeigt sich in Zusammenhang mit den anstehenden Kapitalerhöhungen der Banken in Griechenland bezüglich der Qualität der Investoren beunruhigt.

Die zuständigen Aufsichtsdirektionen der Griechen Bank (TtE) beschäftigt in letzter Zeit speziell die Qualität der Investoren, welche sich an den anstehenden Erhöhungen des Aktienkapitals der griechischen Banken beteiligen werden, weil inzwischen offen die Beunruhigungen hinsichtlich der … Herkunft und hauptsächlich der Absichten der Investoren zum Ausdruck gebracht werden.

Die Tatsache, dass die großen systemischen Banken des Landes jetzt zu diesem Zug schreiten, läuft in Gefahr, sich zu einem „Hintertürchen“ des Systems in dem Sinn zu entwickeln, dass sie von diversen Dritten als „Geldwaschmaschine“ genutzt werden könnte. Die Grieche Bank hatte bereits in jüngster Vergangenheit die Investition, die sich ein großer ukrainischer Fonds bei einer griechischen Bank zu tätigen anschickte, genau deswegen „abgesägt“, weil ihr die Herkunft der Gelder des Fonds unbekannt waren.

Die TtE befürchtet, dass so etwas auch jetzt geschehen wird, nur dass es diesmal ein größeres Ausmaß haben wird, da die Kapitalerhöhungen viele und folglich die Kontrollen schwieriger sein werden. Dies ist der Grund, der den Alarm bei der TtE steigert, die sich nun beeilt, eventuellen hässlichen Entwicklungen zuvorzukommen. Die zuständigen Direktionen sind bereits in „Alert-Zustand“ versetzt worden und erwarten weitere Anweisungen.

(Quellen: Voria)