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Artikel Tagged ‘kammenos’

Griechenlands Verteidigungsminister setzt Deadline für Vereinbarung

12. Juni 2015 / Aufrufe: 1.594 4 Kommentare

Panos Kammenos erklärte, wenn es bis zum 18 Juni 2015 keine Einigung gebe, werde Griechenland die Zahlungen an die Gläubiger einstellen.

Panos Kammenos, Verteidigungsminister und Vorsitzender der Partei der Unabhängigen Hellenen (ANEL), gab im Morgenmagazin des TV-Senders Mega als … Deadline für eine Einigung mit den Gläubigern Griechenlands den 18 Juni 2015 vor und erklärte, „entweder wird es bis zum 18 Juni eine Vereinbarung geben oder nie„.

Herr Kammenos äußerte unter anderem: „Einigung bis zum 18 Juni, anderenfalls stellen wir die Zahlungen an die Gläubiger ein und bezahlen Gehälter und Renten. Wenn es bis zum 18 Juni keine Vereinbarung gibt, bezahlen wir weder den IWF noch die EU. Uns interessiert, eine Vereinbarung zu erzielen, welche die Verschuldung tragfähig macht. Wir werden alles tun, was uns möglich ist, um in der Eurozone zu bleiben, jedoch werden wir nicht das griechische Volk verelenden.

(Quelle: Imerisia)

Griechenland: fungiert nicht als Filipinas der Deutschen

13. November 2012 / Aufrufe: 841 18 Kommentare

Der Parteivorsitzende der Unabhängigen Hellenen forderte bei der Haushaltsdebatte in Griechenland die Regierung auf, nicht wie die Philippinerinnen der Deutschen zu handeln.

Das Parlament in Griechenland genehmigte in der Nacht des 11 November 2012 den Staatshaushalt 2013 – und zwar vermutlich nicht nur zur Erleichterung der griechischen Regierung. An der Abstimmung nahmen 299 der insgesamt 300 Angeordneten teil, von denen 167 mit „ja“ und 128 mit „nein“ stimmten, die übrigen vier enthielten sich der Stimme.

Die Haushaltsdebatte verlief erwartungsgemäß streckenweise äußerst turbulent. Panos Kammenos, Parteivorsitzender der Unabhängigen Griechen (ANEL), attackierte in seiner Rede die griechische Regierung und Premierminister Antonis Samaras heftig, forderte sie auf, nicht wie Philippinerinnen der Deutschen zu agieren, und beschuldigte sie, das Volk und ihre Abgeordneten erpresst zu haben, um die neuen Sparmaßnahmen durchzusetzen.

In seiner Rede betonte Panos Kammenos eingangs, am vergangenen Mittwoch (am 07 November 2012, bei der Debatte der Gesetzesvorlage für das neue Memorandum) Fragen an die Regierung gerichtet zu haben, die unbeantwortet blieben. Herr Kammenos fragte den Premierminister, ob die Verschuldung überlebensfähig ist und die von der Regierung gefassten Maßnahmen wirklich die letzten sind, sowie auch nach dem Verbleib des Berichts der Blackrock über die Überlebensfähigkeit der griechischen Banken.
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Deutsche haben nicht einen Euro für Griechenland gegeben

8. Oktober 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.459 7 Kommentare

Panos Kammenos erklärt unter Berufung auf Altbundeskanzler Schmidt, der deutsche Steuerzahler habe keinen einzigen Euro für Griechenland gezahlt, und fordert von Angela Merkel die Herausgabe der Listen Christoforakos.

Der Parteivorsitzende der Unabhängigen Hellenen (ANEL), Panos Kammenos, betonte unter Berufung auf Altbundeskanzler Helmut Schmidt, der deutsche Steuerzahler habe keinen einzigen Euro für die griechische Wirtschaft gegeben, und erklärte angesichts des anstehenden Besuchs der Bundeskanzlerin am kommenden Dienstag (09 Oktober 2012) in Athen unter anderem, Angela Merkel solle die „Listen Christoforakos“ mitbringen.

(Anmerkung: Michalis Christoforakos war einer der Protagonisten in dem Griechenland betreffenden Part der Siemens-Schmiergeldaffäre und entzog sich durch seine unter dubiosen Umständen erfolgte Flucht nach Deutschland dem Zugriff der griechischen Justiz.)

Erklärung des Parteivorsitzenden der ANEL, Panos Kammenos

Der ehemalige deutsche Bundeskanzler, Herr Helmut Schmidt, sagte, die deutschen Steuerzahler haben keinen einzigen Euro für die griechische Griechenland gegeben, und das ist die Wahrheit. Die griechischen Steuerzahler jedoch haben mehr als 80 Milliarden Euro aus harten Steuern gegeben, die sie nicht weiter zu zahlen vermögen.

Der Besuch der Frau Merkel hat vor allem von der griechischen Flagge begleitet zu sein, welche wir alle auf unseren Balkonen hissen müssen um ihr zu demonstrieren, dass Griechenland ein national souveräner Staat ist und nicht über seine nationale Souveränität verhandelt, nicht Befehlen der Bankiers unterliegt.

Wir werden sie am Nachmittag um 18:00 Uhr vor der deutschen Botschaft mit der Parole erwarten, erst die Listen Christoforakos zu bringen, erst jene zu enthüllen, welche die gekauften Politiker bezahlten, erst den Besatzungskredit und die Reparationen zu zahlen, und danach können wir gleichberechtigt verhandeln.

(Quelle: in.gr)