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Kommunen in Griechenland versinken in Schulden

9. März 2012 / Aktualisiert: 04. Oktober 2013 / Aufrufe: 567 1 Kommentar

Infolge der katastrophalen Finanzlage der Gemeinden in Griechenland stehen zahlreiche Kommunalbetriebe vor der Zahlungsunfähigkeit und der Einstellung des Betriebs.

Eine „Schlinge“ um den Hals wenigstens der Hälfte der Kommunen des Griechenlands stellt deren wirtschaftliche Lage dar, die sich kontinuierlich verschlechtert und viele Gemeinden an den Rand der Zahlungsunfähigkeit oder sogar auch zur Einstellung ihres Betriebs führt. Etliche Organismen der Autonomen Selbstverwaltung (OTA) haben bereits die Zahlungen an ihre verschiedenen privaten Lieferanten eingestellt und sind auch erheblich mit der Tilgung der Kredite im Rückstand, welche sie sowohl von der Kasse der staatlichen Hinterlegungsstelle als auch den Kreditinstituten des freien Marktes erhalten haben.

Charakteristisches Beispiel für die Sackgasse, in die viele Kommunen sie geraten sind, und ein ernsthaftes Indiz dafür, dass eine signifikante Anzahl der Gemeinden nur einen Schritt vor der Erklärung des Konkurses steht, ist die Tatsache, dass wenn nicht alle, so jedenfalls die absolute Mehrzahl der 90.000 kommunalen Bediensteten Ende März nicht bezahlt werden wird. Offiziell wird dies mit der Anwendung der neuen einheitlichen Lohnordnung auch auf die Beschäftigten der Lokalen Selbstverwaltung und OTA begründet, die Wahrheit ist jedoch, das „kein Geld vorhanden ist„. Letzteres beruht zum Teil auf der Reduzierung der staatlichen Zuschüsse um ungefähr 50%, und zwar hauptsächlich mittels der Kürzung der sogenannten „zentralen eigenständigen Mittel“ (KAP).
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