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Artikel Tagged ‘jugendarbeitslosigkeit’

Wird Mindestlohn für Griechenland zum Bumerang?

1. Februar 2019 / Aufrufe: 329 Keine Kommentare

Die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns in Griechenland um gleich 11 Prozent ist ein zweischneidiges Messer.

Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ist willkommen zu heißen, solange sie die Beschäftigung nicht mindert, die Einkommen stärkt und das Wirtschaftswachstum des Landes nicht untergräbt.

Was von all dem gilt jedoch für Griechenland?
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Arbeitslosigkeit in Griechenland blieb stabil

1. November 2018 / Aufrufe: 163 Kommentare ausgeschaltet

Laut Eurostat blieb die offizielle Arbeitslosenquote blieb in Griechenland im Juli 2018 unverändert bei 19 Prozent.

Laut den am 31 Oktober 2018 an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben des Europäischen Amts für Statistik (Eurostat) blieb in Griechenland im Juli 2018 die Arbeitslosigkeit im Verhältnis zum Vormonat auf stabilen Niveaus, nämlich bei 19%.

Zusätzlich blieb im September 2018 die Arbeitslosigkeit in der Eurozone im Verhältnis zum Vormonat stabil bei 8,1% und verzeichnete damit das niedrigste Niveau seit November 2008. In der EU blieb die Arbeitslosigkeit stabil bei 6,7%, damit das niedrigste Niveau seit Januar 2000 verzeichnend. Ein Jahr früher, im September 2017, betrug die Arbeitslosigkeit in der Eurozone und in der „EU der 28“ entsprechend 8,9% und 7,5%.
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Steuerexplosion plus Nullwachstum in Griechenland

7. September 2018 / Aufrufe: 538 Kommentare ausgeschaltet

Der neue Bericht der OECD über Griechenland verzeichnet praktisch kein Wachstum und eine Explosion der Steuern seit 2015.

Laut der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) brachen in Griechenland unter der SYRIZA-Regierung die Steuererhöhungen einen Rekord, da es das einzige Land ist, das fertigbrachte, dermaßen hohe Steuern zu verhängen und gleichzeitig ein Nullwachstum zu haben.

Wie der neue Bericht über die Steuerpolitik (Tax Policy Reforms 2018) enthüllt, wurden nur in Griechenland die direkten und indirekten Steuern so sehr erhöht.
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Das Elend Griechenlands ist noch nicht vorbei

20. August 2018 / Aufrufe: 433 Kommentare ausgeschaltet

Die Schwierigkeiten für Griechenland sind nach dem 20 August 2018 nicht zu Ende.

Die britische Zeitung „Guardian“ legt in einem am 12 August 2018 publizierten Artikel dar, dass Griechenland nach fast neuen Jahren einer Krise und harter Austerität in der kommenden Woche aus dem dritten Rettungsprogramm („Memorandum“) herauskommen wird, die Schwierigkeiten jedoch keinesfalls zu Ende sind.

Die Zeitung unterstreicht, die Narben der griechischen Krise bleiben tief – mit schwachen Banken, großen fälligen Schulden des Staats, keinerlei Spielraum für fiskalische Aufwendungen und der öffentlichen Verschuldung bei 180% des BIP, die damit die höchste Verschuldung in der Europäischen Union darstellt.
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Reformen in Griechenland sind fiktiv

26. Juni 2017 / Aufrufe: 894 6 Kommentare

In einem Interview an die FAZ vertrat Kyriakos Mitsotakis, die SYRIZA identifiziere sich nicht mit den Reformen, die im übrigen für sich allein auch nicht ausreichen werden.

Das am vergangenen Wochenende publizierte Interview des ND-Vorsitzenden Kyriakos Mitsotakis an die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) wurde auch in Griechenland von etlichen Medien aufgegriffen. Auf eine Frage bezüglich der Unterschiede zwischen SYRIZA und Nea Dimokratia (ND) antwortend erklärte Kyriakos Mitsotakis der FAZ:

Im Gegensatz zur SYRIZA glauben wir an eine liberale Reformagenda. Die Partei des Alexis Tsipras identifiziert sich bis heute nicht mit den Reformen. Auf vielen Bereichen wird sogar ein Rückschritt verzeichnet„, betont Herr Mitsotakis und bezieht sich auf die regierungsinternen Reaktionen auf die Investition auf dem Areal des ehemaligen internationalen Athener Flughafens „Elliniko“ und die Nutzung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland durch die Fraport.
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Junge Leute in Griechenland trauen der Politik nicht

15. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 905 Kommentare ausgeschaltet

92 Prozent der jungen Leute in Griechenland haben kein Vertrauen in die Politik und 47 Prozent sind pessimistisch.

92% der jungen Leute in Griechenland und 66% ihrer Alterskollegen in Deutschland haben kein Vertrauen in die Politik. Fast 4 von 10 jungen Griechen tangieren die Möglichkeit eines Ausscheidens des Landes aus der Europäischen Union (Grexit) nicht negativ, während gerade einmal 9% der Deutschen diese Haltung bezüglich ihres eigenen Landes teilen.

Die jungen Leute in Griechenland sind zu einem Anteil von 47% bezüglich ihrer Zukunft pessimistisch – jedoch optimistischer als die Franzosen und Italiener. Sowohl in Griechenland als auch in Italien machen sich einer von zwei jungen Leuten besonders um ihre berufliche Zukunft Sorgen, während sie sich in Österreich und in der Schweiz sehr viel weniger sorgen. Dem Thema der Aufnahme von Flüchtlingen wird von den jungen Leuten Europas mit positiver Stimmung begegnet, sogar auch in den Ländern, in denen es eine hohe Arbeitslosigkeit gibt.
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Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland bleibt bei 50 Prozent

17. September 2016 / Aufrufe: 3.317 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland bleibt nach wie vor rund die Hälfte aller jungen Leute ohne Arbeit und die Anzahl der Langzeitarbeitslosen beträgt über 800000.

Die Angaben der griechischen Statistikbehörde ELSTAT für das 2. Quartal 2016 zeigen, dass in Griechenland die Hälfte der jungen Leute im Alter von bis zu einschließlich 24 Jahren ohne Arbeit bleiben. In einer misslichen Lage befinden sich aber auch den Frauen, während insgesamt rund 803.000 Personen länger als 12 Monate arbeitslos sind!

Allgemein gesehen sank die Arbeitslosenquote in Griechenland im 2. Quartal dieses Jahres auf 23,1%, gegenüber 24,9% im 1. Quartal 2016 und 24,6% im 2. Quartal 2015, womit die Zahl der (registrierten!) Arbeitslosen sich auf insgesamt 1.112.075 belief.
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NEET-Index in Griechenland über 25 Prozent

12. August 2016 / Aufrufe: 554 Kommentare ausgeschaltet

Mehr als ein Viertel der jungen Leute im Alter von 20 bis 24 Jahren in Griechenland besuchen keine Schule, haben keine Arbeit und stehen auch nicht in Ausbildung.

Gemäß den Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) für das Jahr 2015 zählen in Griechenland mehr als 1 von 4 jungen Leuten im Alter von 20 bis 24 Jahren (26,1%) zur Gruppe der sogenannten NEET, haben also keine Arbeit und befinden sich auch nicht in einem Schulungs- oder Ausbildungsprogramm.

Griechenland liegt damit nach Italien (31,1%) an zweithöchster Stelle in der EU während auf dem dritten Platz Kroatien und Rumänien mit jeweils 24,1% liegen.
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Griechenland ist Champion bei arbeitslosen Akademikern

29. November 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 961 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland ist das OECD-Land mit den meisten arbeitslosen Akademikern!

Wie aus dem in dieser Woche an die Öffentlichkeit gegebenen Jahresbericht der OECD „Ein Blick auf die Bildung“ hervorgeht, „produziert“ Griechenland unter den Mitgliedsländern der Organisation die meisten arbeitslosen Akademiker.

Trotz der Tatsache, dass ein Studium mittlerweile kein sicheres Ticket für den Arbeitsmarkt mehr darstellt, fahren die Griechen jedoch darin fort, in die Bildung zu investieren. Laut den von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zusammengetragenen Daten hat Griechenland eine der höchsten Quoten an Absolventen des tertiären Bildungsbereichs.
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Griechenland ist EU-Champion der sozialen Ungerechtigkeiten

3. November 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.290 5 Kommentare

Laut einer Studie des deutschen Bertelsmann-Instituts ist Griechenland wegen der Krise und der Memoranden das Land mit den größten sozialen Ungerechtigkeiten in der EU.

Laut dem Bericht „Social Inclusion Monitor Europe“ für dieses Jahr (2015) wird Griechenland auf dem letzten Rang (von 28) eingeordnet, und zwar wegen seiner (niedrigen) Benotung auf den Bereichen der Prävention der Armut, der gleichen Chancen auf Bildung, des Zugangs zum Arbeitsmarkt, bei dem gesellschaftlichen Zusammenhalt ohne Diskriminierungen, im Gesundheitswesen und bei der generationsübergreifenden Gerechtigkeit.

Auf einer Bewertungsskala von 0 bis 10 wird Griechenland mit 3,61 benotet, gegenüber dem mit 3,74 auf dem vorletzten Rang liegenden Rumänien und dem EU-Durchschnittswert von 5,63. Als „Meister“ der sozialen Gerechtigkeit erweisen sich dagegen laut der Untersuchung die skandinavischen Länder (Schweden, Dänemark, Finnland) und die Niederlande.
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