Archiv

Artikel Tagged ‘iwf’

Überschüsse sind für Griechenland eine tödliche Gefahr

11. Juli 2018 / Aufrufe: 392 Keine Kommentare

Der IWF sieht in den Griechenland aufgezwungenen absurden Primärüberschüssen eine tödliche Gefahr für die Wirtschaft des Landes.

Peter Dolman, Leiter der Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Griechenland, begegnet den hohen Primärüberschüssen als Gefahr für die griechische Wirtschaft in den kommenden Jahren.

Es sei angemerkt, dass Peter Dolman die Position des Delegationsleiters Anfang 2018 antrat und seine auch im IWF nicht unumstrittene Vorgängerin Delia Velculescu ablöste, die in Griechenland alles andere als beliebt war und häufig „Delia Draculescu“ tituliert wurde.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Dilemma mit dem IWF

1. Juni 2018 / Aufrufe: 525 1 Kommentar

Das Ultimatum des IWF an Griechenlands Regierung, die beiden Wege und wie der Wirtschaftsstab reagiert.

Eine höchste Regierungsquelle beschrieb in einer Gesprächsrunde die Situation in Zusammenhang mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) folgendermaßen:

Entweder wird der IWF im sogenannten Programm bleiben und eine ernsthafte Regelung bezüglich der Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung durchsetzen, gleichzeitig mit der vollumfänglichen Umsetzung aller Vereinbarung, also auch der Rentenkürzungen ab Januar 2019, oder der IWF wird sich verabschieden und Griechenland wird die Möglichkeit haben, bis zu den (Neu-) Wahlen seine Zusagen bezüglich des Versicherungssystems zu missachten, dabei jedoch jedwede positive Entwicklung in Zusammenhang mit seiner Verschuldung „vergessen“ müssend.
Gesamten Artikel lesen »

Troika blockiert Wohnbeihilfe in Griechenland

17. Mai 2018 / Aufrufe: 1.054 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF beharrt darauf, die von Griechenlands Regierung geplante Wohnbeihilfe nur unterhalb der absoluten Armutsgrenze lebenden Familien zu gewähren.

Die sogenannten Institutionen (sprich Gläubiger Griechenlands) setzen den Planungen der griechischen Regierung bezüglich der post-memorandischen Periode eine (weitere) „Blockade“ entgegen, wobei sich die Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen der Gewährung einer Wohnbeihilfe auch an Haushalte querstellen, die mit nur wenig über der absoluten Armutsgrenze liegenden Jahreseinkommen leben.

Im Rahmen des am 14 Mai 2018 begonnen vierten Verhandlungszyklus wird erwartet, dass die Technokraten des IWF auf den Vorschlag des griechischen Arbeitsministeriums hinsichtlich einer relativ ausgeweiteten Gewährung einer Wohnbeihilfe ab dem 01 Januar 2019 negativ reagieren werden.
Gesamten Artikel lesen »

Wie Deutschlands politische Krise Griechenland beeinflusst

22. November 2017 / Aufrufe: 516 Kommentare ausgeschaltet

Warum die Regierung Griechenlands mit angehaltenem Atem die politischen Entwicklungen in Berlin beobachtet.

Nach dem Rückzug der Liberalen (sprich FDP) des Christian Lindner aus den Verhandlungen über die Bildung einer Koalitionsregierung und der sich für Angela Merkel am Horizont abzeichnenden Sackgasse hat sich für die griechische Regierung die politische Krise in Deutschland zu einem schwer zu lösenden Problem entwickelt.

Von deutscher Seite mag zu Gelassenheit geraten werden, wobei die Erklärungen Wolfgang Schäubles, der „von einer Prüfung, jedoch keiner Staatskrise“ sprach, für die in Berlin herrschende Situation aufzeigend sind, die jedoch diametral entgegengesetzt zu der in Athen herrschenden Lage ist, wo man die Entwicklungen in Deutschland mit angehaltenem Atem beobachtet, wobei die Möglichkeit von Neuwahlen die schlimmste Entwicklung wäre.
Gesamten Artikel lesen »

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern

21. September 2017 / Aufrufe: 528 Kommentare ausgeschaltet

Kyle Bass vertritt, der IWF habe von Anfang an gewusst, seine Kredite an Griechenland nie zurückbekommen zu werden, und müsse endlich aufhören, das Land zu foltern.

Kyle Bass, Investitions-Leiter der Hayman Capital Management, führt in seinem Artikel bei Bloomberg an, der Internationale Währungsfonds (IWF) müsse Griechenlands Schuld streichen und keine neue Rekapitalisierung der griechischen Banken verlangen.

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern„, lautet der Titel des Beitrags von Kyle Bass, dessen Gesellschaft in Aktien griechischer Banken investiert hat.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Premier spielte keine Spielchen

19. Juli 2017 / Aufrufe: 634 3 Kommentare

Laut Christine Lagarde spielte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras keine strategischen Spiele, sondern respektierte die Gründe, aus denen er gewählt wurde.

Christine Lagarde, Leiterin des Internationalen Währungsfonds (IWF), bezog sich in einem an ein französisches TV-Netz gegebenen Interview auf die Kontakte, die sie zu dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras in der Periode der kritischen Verhandlungen hatte, welche die Zukunft Griechenlands in der Eurozone bestimmten.

Die Generaldirektorin des Fonds charakterisiert Alexis Tsipras als einen „ernsthaften“ Menschen, der – wie sie anmerkte – „keine strategischen Spiele spielte“, sondern getreu seiner „ideologischen Position, dem komplexen politischen Rahmen“ folgte.
Gesamten Artikel lesen »

Ostern ist an Griechenlands Misere Schuld!

22. April 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.116 1 Kommentar

In einer unglaublichen Erklärung vertrat Wolfgang Schäuble, die sogenannte Bewertung sei nicht zum Abschluss gekommen, weil die Griechen Ostern feiern wollten!

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble scheint zunehmend außer Kontrolle zu geraten. Nun ist für ihn allein das … griechische Osterfest daran schuld, dass die sogenannte „Bewertung“ nicht zum Abschluss gekommen ist, wobei er betonte, die sogenannten Institutionen“ seien nicht nach Athen zurückgekehrt, weil die Griechen Ostern feiern wollten.

Dabei vergaß Schäuble allerdings offensichtlich, dass in diesem Jahr das Osterfest der Orthodoxen und der Katholiken auf den selben Tag fiel, womit die besagten Feiertage nicht nur für die Griechen waren.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Antwort an Schäuble

11. April 2017 / Aufrufe: 1.309 1 Kommentar

Auf Basis der in Malta getroffenen Vereinbarung ist die Umsetzung der neuen fiskalischen Maßnahmen von der vorherigen Regulierung der Verschuldung Griechenlands abhängig.

Griechenlands Regierung gab mit einem „Non Paper“ Antworten hinsichtlich der Regulierung der griechischen Verschuldung und dazu, wann die Beschlüsse bezüglich der (vereinbarten) neuen Maßnahmen gefasst beziehungsweise zur Umsetzung kommen werden.

Das „Megaro Maximou“ (sprich die Regierungszentrale) versucht zu analysieren, was in Malta vereinbart wurde, und lässt durchklingen, manche haben wohl die Erklärung des Sprechers des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble fehlinterpretiert, der erst die Ratifizierung der Maßnahmen und danach die Beschlüsse bezüglich der Verschuldung verlangte.
Gesamten Artikel lesen »

IWF will Griechenland langfristig knebeln

26. März 2017 / Aufrufe: 714 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen einer Beteiligung an dem neuen Programm für Griechenland will der IWF gegebenenfalls auch die Opposition in die Pflicht nehmen.

Nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) sich jüngst Michel Sapin zu dementieren sputete, dementierte er sich nun selbst mittels seines Sprechers Gerry Rice, der sich im übrigen auch hinsichtlich der Vollendung der Einigung / Vereinbarung nicht zeitlich festlegte.

Bezüglich der Beteiligung des Fonds an dem (neuen) Programm für Griechenland gefragt, antwortete Rice, dies stelle einen Wunsch sowohl der Europäer als auch der griechischen Regierung dar.
Gesamten Artikel lesen »

KategorienPolitik Tags: ,

Verhandlungen zwischen Griechenland und Gläubigern stecken fest

24. Februar 2017 / Aufrufe: 1.126 3 Kommentare

In einer telefonischen Unterredung einigten Griechenlands Premierminister und die Direktorin des Internationalen Währungsfonds sich darauf, sich nicht einig zu sein.

Alle in die griechische Krise involvierten Seiten scheinen die Taktik der „Verlagerung des griechischen Problems auf später“ („to kick the can down the road„) vorzuziehen, da sie wahrnehmen, dass die „Intentionen“ der Regierung Griechenlands und der Gläubiger des Landes in eine völlige Sackgasse führen.

Die Situation wird als „explosiv“ charakterisiert, falls es kein Nachgeben hinsichtlich der sogenannten „roten Linien“ geben wird.
Gesamten Artikel lesen »