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„Schwarze“ Arbeit in Griechenland bei 30 Prozent

10. Dezember 2012 / Aufrufe: 923 5 Kommentare

Eine aktuelle Studie der Foundation for Economic & Industrial Research veranschlagt die „schwarze“ Arbeit in Griechenland auf 30% der Gesamtwirtschaft.

Laut einer Analyse der Stiftung für Wirtschafts- und Industrieforschung (IOBE) mit dem Titel „Die Bedeutung der nicht deklarierten Arbeit und ihre Charakteristika“ stellen die anhaltende Rezession, die hohe Arbeitslosigkeit und die große Anzahl Selbständiger und Immigranten die Basisfaktoren für die ungemeldete Arbeit in unserem Land dar.

Unter Berufung von Daten der Einheit der Arbeitsinspektoren (SEPE) führt die Studie an, dass die ungemeldete Arbeit 30% der Gesamtheit der griechischen Wirtschaft erreicht hat. Laut der selben Analyse ist die undeklarierte Arbeit an die Entwicklung der Schattenwirtschaft gekoppelt, die auf ungefähr 25% des BIP veranschlagt wird.

Weiter stellen die tiefe Rezession, in welche die griechische Wirtschaft in den drei letzten Jahren geraten ist, die hohe Arbeitslosigkeit und die Änderungen bei den Arbeitsverhältnissen ebenfalls Faktoren dar, welche die ungemeldete Arbeit begünstigen, während von den institutionellen Faktoren als primäre das niedrige Vertrauen in die Organisation des Staates und das politische System, die starken familiären Bindungen und die bestehende positive Verhaltensweise gegenüber der unversicherten Arbeit betont werden.
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Schwarze Prognosen für Rezession und Arbeitslosigkeit in Griechenland

13. Juli 2012 / Aufrufe: 1.833 Keine Kommentare

Revidierte Prognosen sehen in Griechenland für 2012 die Rezession bei 7 Prozent, den weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit und ein Jahresdefizit von 9 Prozent.

Eine größere Rezession der griechischen Wirtschaft bei 6,9% für das Jahr 2012 im Vergleich zu 5% der vorherigen Schätzung prognostiziert die Stiftung für Wirtschafts- und Industrieforschung (IOBE) und schlägt ein „100-Tage-Programm zur Dämpfung der Rezession“, aber auch Verhandlungen mit den Gläubigern des Landes vor, nachdem vorher greifbare Ergebnisse der Umsetzung der Reformen gegeben werden. Es handelt sich um einige der grundsätzlichen Schlussfolgerungen des Quartalsberichts der IOBE über die griechische Wirtschaft, den am 09 Juli 2012 der Präsident der IOBE Odysseas Kyriakopoulos bei einer Pressekonferenz präsentierte.

Alle Prognosen der IOBE sind negativ revidiert worden, wobei wegen des Rückgangs im Tourismus die Rezession für das zweite Quartal auf 7,5% und 8% im dritten Quartal geschätzt wird, während für das letzte Quartal eine leichte Deeskalation erwartet wird. Weiter wird prognostiziert, dass das Jahresdefizit für 2012 bei 9% schließt und die Arbeitslosigkeit auf 23,6% emporschnellt. Die Bruttoinvestitionen in Betriebsmittel sinken um 21%, der private Konsum um 9,5% und der öffentliche Konsum um 6%.
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