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Artikel Tagged ‘insolvenzordnung’

Neuer Markt-Knall in Griechenland

3. Juli 2016 / Aufrufe: 1.258 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland reiht sich der Antrag einer der ältesten Mineralölgesellschaften auf Gläubigerschutz in den Reigen der spektakulären Insolvenzen ein.

Eine der ältesten Mineralölgesellschaften Griechenlands, nämlich die Mamidoil – Jetoil der Familie Mamidakis, flüchtete sich jüngst zum Schutz vor ihren Gläubigern unter den Artikel 99 der griechischen Insolvenzordnung.

Die Gesellschaft befand sich in letzter Zeit in ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten, was zum Resultat hatte, dass sie den größten Teil ihres (Vertriebs-) Netzes verlor, das sie nicht mehr mit Treibstoffen zu beliefern vermochte, weil sie nicht über die erforderliche Liquidität für die Vorausbezahlung der Liefermengen verfügte.
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Marinopoulos SA in Griechenland ist pleite

30. Juni 2016 / Aufrufe: 1.537 Kommentare ausgeschaltet

Die bekannte Supermarktkette Marinopoulos in Griechenland beantragte die Aufnahme der Gesellschaft unter die Bestimmungen der griechischen Insolvenzordnung.

In Griechenland stellte die größte griechische Supermarktkette Marinopoulos SA einen am vergangenen Dienstag (28 Juni 2016) vor dem Landgericht Athen verhandelten Antrag auf Unterstellung unter die Bestimmungen der griechischen Insolvenzordnung.

Gemäß den anfänglichen Informationen bezog der Antrag sich auf Artikel 99 (Gläubigerschutz). Aktuelleren Informationen zufolge wurde aber schließlich die Aufnahme unter Artikel 106 B (Insolvenz bei laufendem Betrieb) beantragt. Die Intervention von Gläubigern der Gesellschaft während der Verhandlung der Sache führte das Gericht jedoch dazu, die Verhandlung auf Freitag, den 01 Juli 2016 zu vertagen.
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FOKAS-Konzern in Griechenland beantragt Insolvenz

30. November 2012 / Aktualisiert: 04. November 2013 / Aufrufe: 263 Kommentare ausgeschaltet

Der Einzelhandels-Konzern FOKAS in Griechenland hat Insolvenz und Gläubigerschutz gemäß der griechischen Insolvenzordnung 3588/2007 beantragt.

Der griechische Konzern FOKAS, der zu den bedeutendsten Einzelhandelskonzernen in Nordgriechenland zählt, hat seine Unterstellung unter das Sanierungsverfahren gemäß den Bestimmungen des Artikels 99 des Gesetzes N. 3588/2007 (= griechische Insolvenzordnung) beantragt, so wie diese durch Artikel 12 des N. 4013/2011 substituiert und mit den Bestimmungen des N. 4072/2012 ergänzt wurden.

Der Konzern, der die gleichnamigen Kaufhäuser verwaltet, beschäftigt mehr als 300 Arbeitnehmer und verfügt über „starke“ Präsenzen in Attika, Thessaloniki und Volos.

Neue Insolvenzordnung zur Rettung illiquider Unternehmen in Griechenland

29. April 2011 / Aufrufe: 388 1 Kommentar

Eine Neugestaltung der Insolvenzordnung in Griechenland soll zur Rettung überlebensfähiger, jedoch in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratener Unternehmen beitragen.

Das Ministerium für periphere Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit (YPAAN) will Unternehmen in Griechenland, die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, mittels einer Neugestaltung der griechischen Insolvenzordnung eine zweite Chance geben. Mit dem neuen gesetzlichen Rahmen wird die Rettung zahlreicher Unternehmen und die Erleichterung des Aufkaufs der Unternehmen durch Dritte angestrebt, da mit dem neuen Verfahren die Übertragung unter den Anwendungsbereich fallender Unternehmen leichter erzielbar ist.

Der entsprechende Gesetzentwurf, der am Donnerstag (28.04.2011) von dem zuständigen Minister Michalis Chrysochoidis in zweiter Lesung dem Ministerrat präsentiert wurde, zielt im Wesentlichen auf die Sanierung von Unternehmen, die zwar unternehmerisch überlebensfähig sind, jedoch Liquiditätsproblemen begegnen – und zwar früh genug vor dem Eintritt der Insolvenzphase, die automatisch auch die Abwertung des Unternehmenswertes bedeutet.

Es ist sogar die vollständige Substitution des sechsten Kapitels (Artikel 99 bis 106) des Gesetzes N. 3588/2007 (Insolvenzordnung) vorgesehen, während fortan dem Insolvenz-Vorverfahren unter bestimmten Voraussetzungen auch Unternehmen unterstellt werden können, die bereits zur Einstellung der Zahlungen geschritten sind.

Laut Minister Michalis Chrysochoidis besteht das Grundelement der Regelung in der zügigen Neudefinition der Verhältnisse zwischen Schuldner und Gläubigern durch den Abschluss einer – auch nach vertraulichen Verhandlungen erfolgenden – verbindlichen Sanierungsvereinbarung, die auf die Minimierung des eintretenden Schadens abzielt und somit die Phase der Ungewissheit bezüglich des Überlebens oder Nichtüberlebens des Unternehmens begrenzt.