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Artikel Tagged ‘insolvenz’

Fairfax übernimmt Praktiker Hellas in Griechenland

19. April 2014 / Aufrufe: 823 Kommentare ausgeschaltet

Die Praktiker Hellas in Griechenland wurde von der kanadischen Fairfax aufgekauft, die alle Läden und Beschäftigten übernehmen und weiterführen wird.

Die Praktiker Hellas gab den Aufkauf durch die kanadische Fairfax Financial Holdings Limited bekannt. Der Vertrag, dessen Abwicklung Christopher Seagon, Geschäftsführer der Praktiker International GmbH, übernommen hat, wurde bereits am 07 April 2014 unterzeichnet.

Die beiden Seiten haben eine Einigung erzielt, ohne jedoch Einzelheiten über die finanziellen Bedingungen der Transaktion abzugeben. Parallel unterliegt der Aufkauf noch der weiteren Zustimmung der zuständigen Gremien der Gläubiger.
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Griechenland eliminiert Kleinunternehmer und Selbständige

15. März 2014 / Aufrufe: 5.017 5 Kommentare

Die neuen Steuersätze für Einkommen aus selbständigen Tätigkeiten in Griechenland treiben zahllose Selbständige und Kleinunternehmer unweigerlich in den Bankrott.

Mehr Steuern für ungefähr 1.000.000 Selbständige und mittelständische Gewerbetreibende bringen die diesjährigen Steuererklärungen. Wegen der eingetretenen steuerlichen Umstürze werden diese Steuerpflichtigen aufgefordert sein, hohe Steuerbeträge für die Einkommen zu zahlen, die sie im Jahr 2013 erzielten.

Die von dem rückwirkend für das gesamte Jahr 2013 in Kraft gesetzten neuen Steuersystem vorgesehene Streichung des pauschalen Einkommensteuerfreibetrags von 5.000 Euro, die Streichung aller Steuerbefreiungen und die Besteuerung des – real deklarierten oder fiktiv festgestellten – jährlichen Einkommens ab dem ersten Euro mit 26% lässt die steuerliche Belastung hunderttausender Gewerbetreibender in die Höhe schnellen.
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Praktiker in Griechenland bleibt von Insolvenz unberührt

16. Juli 2013 / Aufrufe: 1.075 Kommentare ausgeschaltet

Die Insolvenz der Baumarktkette Praktiker in Deutschland wird keine Auswirkungen auf die Praktiker Hellas in Griechenland haben.

Wie Repräsentanten der Gesellschaft in Griechenland gegenüber der Athener – Makedonischen Nachrichtenagentur (AMNA) erklärten, „haben die Entwicklungen bei Praktiker in Deutschland mit der Praktiker Hellas nichts zu tun„.

Die Praktiker Hellas – wie auch alle im Ausland aktiven Praktiker-Gesellschaften (Praktiker International GmbH) sowie auch die Gesellschaften Max Bahr (Premium Brand des Konzern in Deutschland) – wird nicht von den Entwicklungen bei der Praktiker AG beeinflusst, die sich auf Maßnahmen zur Sanierung des Portefeuilles der Aktivitäten des Konzerns für konkrete Aktivitäten in Deutschland beziehen und mit dem Unvermögen zur Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen durch die konkreten Abteilungen in Verbindung stehen„, lautet es von Seite der Gesellschaft.

Wie die selben Quellen anmerken, bleibt Praktiker Hellas die einzige gewinnbringende Kette in ihrer Branche in Griechenland und eine mit den besten Ergebnissen im gesamten Praktiker-Konzern, mit Umsätzen von 196 Mio. Euro und Gewinnen von 3,5 Mio. Euro vor Steuer für das Geschäftsjahr 2012. Die Gesellschaft wird seit 1991 ohne Probleme betrieben, hat heute 14 Ladengeschäfte und einen Online-Shop, der jüngst aufgewertet wurde.

(Quellen: in.gr)

Nutriart in Griechenland stellt Insolvenzantrag

27. Juni 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 411 Kommentare ausgeschaltet

Die Nutriart SA in Griechenland, zu der unter anderem die Großbäckerei Katselis und die Getreidemühlen Allatini gehören, beantragte Konkurs.

Ein historisches Unternehmen auf dem Bäckerei-Sektor wird in den Konkurs geführt und fügt der langen Liste der Arbeitslosigkeit weitere 480 Beschäftigte hinzu. Die Gesellschaft Nutriart SA reichte am vergangenen Freitag (21 Juni 2013) bei dem Landgericht Athen einen Antrag auf Einleitung des Konkursverfahrens ein, der am 19 September 2013 verhandelt werden wird.

Laut der Athener Nachrichtenagentur verlangen die 480 Beschäftigten, denen die Beantragung des Insolvenzverfahrens der Gesellschaft am vergangenen Freitag bekannt gegeben wurde, dass die Fabrik in Betrieb bleibt, kein einziger Arbeitsplatz verloren geht und keinerlei Änderung bei den Arbeitsverhältnissen erfolgt.
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Fiskus in Griechenland steht vor der Insolvenz

28. Mai 2012 / Aufrufe: 4.150 4 Kommentare

Dem Fiskus in Griechenland droht Ende Juni 2012 die Zahlungsunfähigkeit, womit Gehälter, Renten und Zahlungen an Versicherungen ernsthafter denn je gefährdet sind.

Laut Funktionären der staatlichen Buchhaltungszentrale (GLK) rückt ein nationaler Zahlungsstopp und sogar auch die Bezahlung von Gehältern und Renten mit Schuldverschreibungen näher denn je: Unter den derzeitigen Umständen wird der Fiskus am 28 Juni 2012 „die Rollläden herunterlassen“. Die letzten Schätzungen des Finanzministeriums sind ein Albtraum, da sogar auch in dem Fall, dass notfalls 3 Mrd. Euro der Finanzstabilisierungsfaszilität angegriffen werden, die Kassen unmittelbar nach den Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 „austrocknen“ werden.

Falls und sofern die nächste Regierung rechtzeitig gebildet wird, übernimmt sie die Wirtschaft am Rand des Bankrotts, da ohne neue Auszahlungen seitens der Troika die Kassen leer sein und die Zahlungen der Gehälter, Renten und Beihilfen buchstäblich „in der Luft“ hängen werden. In der staatlichen Buchhaltungszentrale werden rund um die Uhr titanische Bemühungen unternommen, damit in einem Umfeld ungeheurer Unsicherheiten die kostbare Liquidität so lange wie möglich gewährleitstet bleibt.
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Neue Insolvenzordnung zur Rettung illiquider Unternehmen in Griechenland

29. April 2011 / Aufrufe: 388 1 Kommentar

Eine Neugestaltung der Insolvenzordnung in Griechenland soll zur Rettung überlebensfähiger, jedoch in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratener Unternehmen beitragen.

Das Ministerium für periphere Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit (YPAAN) will Unternehmen in Griechenland, die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, mittels einer Neugestaltung der griechischen Insolvenzordnung eine zweite Chance geben. Mit dem neuen gesetzlichen Rahmen wird die Rettung zahlreicher Unternehmen und die Erleichterung des Aufkaufs der Unternehmen durch Dritte angestrebt, da mit dem neuen Verfahren die Übertragung unter den Anwendungsbereich fallender Unternehmen leichter erzielbar ist.

Der entsprechende Gesetzentwurf, der am Donnerstag (28.04.2011) von dem zuständigen Minister Michalis Chrysochoidis in zweiter Lesung dem Ministerrat präsentiert wurde, zielt im Wesentlichen auf die Sanierung von Unternehmen, die zwar unternehmerisch überlebensfähig sind, jedoch Liquiditätsproblemen begegnen – und zwar früh genug vor dem Eintritt der Insolvenzphase, die automatisch auch die Abwertung des Unternehmenswertes bedeutet.

Es ist sogar die vollständige Substitution des sechsten Kapitels (Artikel 99 bis 106) des Gesetzes N. 3588/2007 (Insolvenzordnung) vorgesehen, während fortan dem Insolvenz-Vorverfahren unter bestimmten Voraussetzungen auch Unternehmen unterstellt werden können, die bereits zur Einstellung der Zahlungen geschritten sind.

Laut Minister Michalis Chrysochoidis besteht das Grundelement der Regelung in der zügigen Neudefinition der Verhältnisse zwischen Schuldner und Gläubigern durch den Abschluss einer – auch nach vertraulichen Verhandlungen erfolgenden – verbindlichen Sanierungsvereinbarung, die auf die Minimierung des eintretenden Schadens abzielt und somit die Phase der Ungewissheit bezüglich des Überlebens oder Nichtüberlebens des Unternehmens begrenzt.