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Neue Vorschriften für Inkassounternehmen in Griechenland

7. Februar 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 349 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sollen neue strengere Vorschriften die Verbraucher vor rechtswidrigen Praktiken und Übergriffen durch Inkasso-Unternehmen und Gläubiger schützen.

Inkassounternehmen in Griechenland haben sich fortan an neue Betriebsregeln zu halten. Das Arbeitsministerium gab am 05. Februar 2012 Klarstellungen zu den Bestimmungen des neuen Gesetzes, wozu der Generalsekretär der staatlichen griechischen Verbraucherzentrale Dimitris Spyrakis erklärte, dass die neuen Vorschriften konkrete Einschränkungen einführen und Kontrollmechanismen etablieren, die den Respekt der Persönlichkeit der Bürger vor Belästigungspraktiken stärken.

Es sei daran erinnert, dass die Praktiken gewisser Inkasso-Büros, wie beispielsweise massiver Telefon-Terror gegen Gläubiger und deren Verwandte, Missbrauch persönlicher Daten, gesellschaftliche Denunzierung, Amtsanmaßung usw., wiederholt die zuständigen Behörden auf den Plan gerufen hatten (siehe auch Inkassofirmen in Griechenland im Visier der Justiz).
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Inkassofirmen in Griechenland im Visier der Justiz

21. Juni 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 169 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland beschäftigt sich die Justiz wieder einmal mit den Methoden bestimmter Inkassofirmen, die säumige Kleinschuldner auf rechtswidrige Weise unter Druck setzen.

Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung stellen die Methoden dar, der sich verschiedene Inkassofirmen bedienen um Kleinschuldner, die mit ihren Raten für Kreditkartenkäufe, Kredite usw. in Verzug sind, zur Zahlung zu zwingen und an die eigene Provision zu gelangen. In manchen Fällen schrecken die Inkassobüros nicht davor zurück, sich am Telefon als angebliche Rechtsanwälte auszugeben, um auf diese Weise die säumigen Schuldner einzuschüchtern.

Anlässlich einschlägiger Beschwerden über solche Praktiken schritt schließlich auch die Rechtsanwaltskammer Athen selbst ein. Auf Basis einer Anzeige ist gegen Angestellte einer Inkassofirma ein Strafverfahren wegen des Schwerverbrechens der Ausübung bedrohender und erpresserischer Methoden eingeleitet worden, und von dem 1. Untersuchungsrichter Athens werden weitere Untersuchungen durchgeführt. In einem anderen Fall wurde der Leiter des Unternehmens wegen Anmaßung des Berufs des Rechtsanwalts zu einer Haftstrafe von 12 Monaten verurteilt.

(Quelle: Vradyni)