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Artikel Tagged ‘inflation’

„Tückische“ Teuerung in Griechenland

11. September 2015 / Aufrufe: 1.382 Kommentare ausgeschaltet

Trotz der seit Monaten verzeichneten Deflation in Griechenland sehen die Konsumenten sich mit zum Teil schockierenden Preiserhöhungen bei Grundbedarfsgütern konfrontiert.

Die Teuerung überrollt den Markt, die offizielle Inflation in Griechenlands blieb jedoch auch im August 2015 (und damit im dreißigsten aufeinanderfolgenden Monat) negativ und gibt natürlich nicht die Realität wieder, welche die Griechen durchleben, die eine signifikante Minderung ihrer Einkommen erfuhren!

Aus den am 09 September 2015 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gegebenen Daten geht ein Rückgang der Inflation im vergangenen August um 1,5% im Vergleich zu August 2014 hervor. Innerhalb der selben Periode wurden jedoch zum Teil erhebliche Preiserhöhungen bei Basisprodukten und Dienstleistungen von … bis zu über 19% verzeichnet.

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Wie Griechenland mit der Rückkehr zur Drachme sein würde

27. Juli 2015 / Aufrufe: 5.501 20 Kommentare

Laut Ernst & Young stellt für Griechenland ein Ausscheiden aus dem Euro keinen einfachen und schnellen Weg zur Bewältigung seiner wirtschaftlich Probleme dar.

Ernst & Young präsentierte am vergangen Donnerstag (23 Juli 2015) eine zusammen mit Oxford Economics für Rechnung ihrer Kunden erstellte schockierende Untersuchung über die Auswirkungen, welche die Rückkehr zur Drachme für die griechische Gesellschaft haben würde. Die Daten zeigen eine dramatische Abwertung des Lebensniveaus der Griechen und einen großen Rückgang des BIP.

Laut der Untersuchung würden wir bei einem koordinierten Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro haben:

  1. Die Banken würden für etliche Monate geschlossen bleiben, bis die neue Währung ausgegeben wird.
  2. Abwertung der neuen Währung um 50%, und dies, ohne die Möglichkeit spekulativen Drucks einzubeziehen.


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Griechenland: Inflation sinkt, Preise steigen

14. Dezember 2013 / Aufrufe: 796 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl der Verbraucherpreis-Index sich in Griechenland seit Monaten negativ entwickelt, werden bei den Basisgütern signifikante Preiserhöhungen verzeichnet.

Der Nationale Griechische Handelsverband (ESEE) spricht von einer „Deflationsfalle“, da trotz des durch den rezessiven Zyklus der Wirtschaft bedingten Rückgangs des allgemeinen Niveaus der Preise bei vielen Gütern ein Anstieg der Preise verzeichnet wird, während die Schrumpfung der Einkommen zum Unvermögen der Abzahlung von Schulden und folglich zum Anstieg der Kosten des Geldes führt.

Aus der Analyse der Daten bezüglich des Verbraucherpreisindexes (- 2,9% im neunten aufeinanderfolgenden Monat) durch das Institut für Handel und Dienstleistungen des ESEE geht hervor, dass der Rückgang des allgemeinen Preisniveaus für Produkt- und Dienstleistungsgruppen (wie Kleidung, Schuhe, Bildung usw.) auf der einen Seite zu der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Produkte und einem theoretischen Anstieg der realen Einkommen beitragen kann, es sich jedoch in Wirklichkeit nur um die eine Seite der Münze handelt.
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Inflation in Griechenland auf historischem Tiefstand

14. Mai 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 1.638 Kommentare ausgeschaltet

Die Inflation hat in Griechenland im April 2013 das niedrigste Niveau seit 1968 erreicht.

Die Inflation blieb für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat negativ, da sie im diesjährigen April um 0,6% sank (auf Jahresbasis), gegenüber einem Rückgang von 0,2% im März. Trotz dieser Tatsache verzeichnete die Griechische Statistikbehörde (ELSTAT) jedoch auch Anstiege um bis zu 25% bei Produkten und Dienstleistungen, die den sogenannten „Warenkorb der Hausfrau“ bilden. Preiserhöhungen wurden beispielsweise bei Fleisch (1%), Frischfisch (1,8%), Frischobst (5,25), Frischkartoffeln (24,3%), Kleidung – Schuhwerk (2,2%), Heizöl (25,1%), Stromtarifen (12,3%) und Tabak (5,9%) verzeichnet.

Auf der Gegenseite gab es weitere Preissenkungen (hauptsächlich wegen des Versuchs, den Umsatz zu halten), wie beispielsweise bei Möbeln – Bodenbelägen (3,6%), Rechnern (5,7%), Weiße Waren (4%), Haushaltsgeräten (4,3%), Haushaltsdienstleistungen (8%), ärztlichen – zahnärztlichen – paramedizinischen Dienstleistungen (4,3%), Reparatur- und Wartungsdienstleistungen im Wohnungsbereich (2,8%), Büchern (3,8%), Telefoniediensten (5,1%), Freizeitdienstleistungen (3,2%), Friseuren – Friseursalons (4%), Schuldgeldern (4%) und Autos (5,6%). Ebenfalls wurden Rückgänge bei den Wohnungsmieten (5,5%) – wegen der Einkommensbeschränkungen der Vermieter -, bei Benzin (7,2%) – wegen des Rückgangs der internationalen Kraftstoffpreise – und bei Medikamenten (8,8%) – wegen der neuen Liste – verzeichnet.
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Griechenland: Löhne sinken, Preise nicht!

11. Februar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 2.495 15 Kommentare

Während in Griechenland 2012 die Kürzungen der Löhne 30 Prozent tangieren, wurden Lebensmittel und Getränke nur um 0,54 Prozent billiger.

Nachdem die Kaufkraft der Griechen um 50% gesunken ist und 2012 die Kürzung bei den Löhnen 30% tangiert, könnte die Nachricht, dass im sechsten aufeinanderfolgenden Jahr der Rezession endlich eine Deeskalation der Preise beobachtet wurde, nur dann Optimismus erzeugen, wenn von analogen Prozentsätzen der Senkungen die Rede wäre – was jedoch meilenweit von der Realität entfernt ist.

Beispielsweise ist der Rückgang bei Lebensmitteln – Getränken marginal, nur 0,54%. Dieses Missverhältnis schafft zusätzlichen Pessimismus bei den Experten, die von einem weiteren Beweis der Schwierigkeit sprechen, der Teuerung zu begegnen.
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Inflation in Griechenland für Juli 2012 bei 1,3 Prozent

14. August 2012 / Aufrufe: 260 Kommentare ausgeschaltet

Die Teuerungsrate in Griechenland lag im Juli 2012 bei 1,3 Prozent.

Laut den Daten, welche die griechische Behörde für Statistik ELSTAT bekannt gab, lag in Griechenland die Inflationsrate auf Jahresbasis unverändert bei 1,3%.

Der allgemeine Verbraucherindex stieg im Verhältnis zum entsprechenden Monat des Vorjahres um 1,3% an, gegenüber einem Anstieg um 2,4%, der im entsprechenden Vergleich des Jahres 2011 zu 2010 verzeichnet wurde.

Im Vergleich zu Juni 2012 sank der allgemeine Index um 1,4%, gegenüber einem Rückgang von ebenfalls 1,4%, der im entsprechenden Vorjahresvergleich verzeichnet wurde.

(Quelle: Ethnos)

Ehemaliger Premierminister Griechenlands verunsichert Märkte

24. Mai 2012 / Aktualisiert: 25. Mai 2012 / Aufrufe: 504 6 Kommentare

Die eigenwillige Interpretation eines Interviews des abgedankten kommissarischen Premierministers Griechenlands Lukas Papadimos versetzte die Finanzmärkte in Unruhe.

Unruhe auf den internationalen Finanzmärkten verursachten die willkürlich aus dem Zusammenhang gelöster Äußerungen des ehemaligen kommissarischen Premierministers Griechenlands Lukas Papadimos gegenüber der Agentur DJ Newswire, da sie willkürlich als Bestätigung interpretiert wurden, dass es Vorbereitungen für des Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro gebe. Herr Papadimos eilte sich, mit neueren Erklärungen klarzustellen, was er wirklich meinte.

Die anfängliche Äußerung des Herrn Papadimos lautete: „Auch wenn unwahrscheinlich ist, dass dieses Szenarium realisiert wird, und es weder für Griechenland noch für andere Länder wünschenswert ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Vorbereitungen erfolgen, damit die möglichen Auswirkungen eines Ausscheidens Griechenlands aus den Euro gedämpft werden.“ Parallel unterstrich Herr Papadimos in seinem Interview, „die Gefahr, dass Griechenland den Euro verlässt, ist real und hängt praktisch davon ab, in wie weit das griechische Volk die weitergeführte Umsetzung des Wirtschaftsprogramms stützen wird„.
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Inflation in Griechenland auf neuem Höchststand

7. August 2010 / Aufrufe: 739 Kommentare ausgeschaltet

Die Inflationsrate in Griechenland stieg im Juli 2010 auf fünfeinhalb Prozent und erreichte damit einen neuen Höchststand.

Infolge der ersten Welle der Steuererhöhungen kletterte in Griechenland die Inflationsrate bereits im April 2010 auf knapp 5 Prozent und steigt seitdem unaufhaltsam weiter in die Höhe. Zwar wurde im Juni 2010 im Vergleich zum Vormonat eine minimal rückläufige Entwicklung der Teuerungsrate auf 5,2 Prozent verzeichnet, im Juli 2010 erreichte dann jedoch die Preissteigerungsrate mit 5,5 Prozent wieder einen neuen Höchststand. Als primärer Grund für die enorme Teuerung gelten die erneuten Steuererhöhungen, gefolgt von den strukturellen Schwächen des inländischen Markts und der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit.

Im Vergleich zu Juni 2010 wirkte sich im Juli zwar der begonnene Sommerschlussverkauf günstig auf die Inflationsrate aus, andererseits wurde jedoch die Preissteigerung durch die Anfang Juli in Kraft getretenen erneut erhöhten Mehrwertsteuersätze, steigende Benzinpreise, die Erhebung der Mehrwertsteuer auf die Beförderungstarife der Taxi und Preiserhöhungen bei Fleisch, Molkereiprodukten, Medikamenten, Autos und Haushaltswaren weiter angeheizt.
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