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Gebrauchtwagenbesitzern in Griechenland droht Beschlagnahme

8. April 2018 / Aufrufe: 585 Keine Kommentare

In Griechenland droht hunderten Besitzern importierter Gebrauchtwagen wegen nicht gezahlter Taxierungsgebühr und Mehrwertsteuer die Beschlagnahmung ihrer Fahrzeuge.

Mit Konfiszierung und Unvermögen, ihre Fahrzeuge zu verkaufen, sind in Griechenland hunderte Eigentümer konfrontiert, die Händlern zum Opfer fielen, die Gebrauchtwagen aus dem Ausland importierten ohne ihre gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt zu haben – also wie geschuldet die Taxierungsgebühr und die entsprechende Mehrwertsteuer entrichtet zu haben.

Wie von dem Zollamt B‘ in Piräus entdeckt wurde, waren in 880 von 3.800 bezüglich der Periode 2011 – 2016 recherchierten Fällen importierter Gebrauchtwagen Taxierungsgebühr und MwSt. nicht entrichtet worden. Laut der Athener Nachrichtenagentur wird in diesem Fall den Besitzern Schmuggel / Schwarzhandel angelastet, sprich die rechtmäßigen Eigentümer werden mit dem Resultat verfolgt, dass ihnen möglicherweise die Beschlagnahme droht.
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Betrug mit Importwagen in Griechenland

24. April 2017 / Aufrufe: 596 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden in größerem Umfang aus dem europäischen Ausland importierte und manipulierte Gebrauchtwagen als neuwertige Fahrzeuge verkauft.

Griechenland ist inzwischen zum Autofriedhof Europas geworden. Das Phänomen hat besonders in den letzten drei Jahren überhand genommen, wobei von dem Staat wie immer geartete Kontrollen nur erfolgen, wenn es Anzeigen und Beschwerden gibt …

Leider importieren – glücklicherweise eine Minderheit – Händler gebrauchte (hauptsächlich) Diesel-Fahrzeuge mit geringem Hubraum, und nachdem sie auf den Tachos den Kilometerstand zurückdrehen und die Fahrzeuge innen und außen und an den mechanischen Komponenten gründlich reinigen und polieren, bieten sie diese im Internet und auf ihren Autohöfen als „gerade einmal eingefahrene“ neuwertige Fahrzeuge feil.

Betrug zulasten sowohl der Käufer als auch des Fiskus

Viel intensiver ist das Phänomen auf dem sogenannten „freien“ Segment des Fahrzeugmarkts, also bei nicht autorisierten Händlern und Werkstätten, da diese konkreten Betriebe von den Importfirmen nicht zu Funktions- und Qualitätskontrollen verpflichtet werden, während der Staat natürlich inexistent ist um sie – selbst auch steuerlich – zu kontrollieren.

Der (in den letzten Jahren allerdings nachgelassene) „Hunger“ der Griechen nach einem billigeren kleinen Dieselfahrzeug und die … „Dürre“ bei solchen Gebrauchtwagen im Inland hat die potentiellen Kunden zu den … schmutzigen Quellen importierter Gebrauchtwagen geführt, die hauptsächlich von Leasing-Firmen im Ausland kommen. Folglich haben sie hunderttausende Kilometer auf dem Buckel, wenn sie nach Griechenland eingeführt werden.

Charakteristisch ist, dass vor kurzer Zeit ein Händler tausende kleine Diesel-Fahrzeuge importierte (viele von diesen hatten Verkäufer der Coca Cola Bulgariens in ihren Händen). Wie verständlich ist, hatten diese Fahrzeuge hunderttausende Kilometer zurückgelegt und wurden selbstverständlich als neuwertig verkauft. Auf diese Weise fällt sowohl der Käufer einem Betrug zum Opfer und kauft ein strapaziertes und mehr oder weniger unsicheres Auto, aber auch dem Staat entgehen viele fiskalische Einnahmen, weil das Fahrzeug mit einem hohen Kilometerstand, also zu reduzierten Abgaben eingeführt wurde – unabhängig davon, ob es im weiteren Verlauf mit viel weniger Kilometern auf dem Tacho verkauft wurde.

Griechenland wirkt für Europas Altfahrzeuge wie ein Magnet

Wie können sich jedoch die Konsumenten in diesem Moment vor den Schlitzohren schützen, die auf dem griechischen Markt von dem Staat unbehelligt agieren? Ganz einfach, sie von dem Händler den Zollabfertigungsschein verlangen, der – sofern nicht auch dieser manipuliert worden ist – den Kilometerstand des Fahrzeugs bei seiner Einfuhr nach Griechenland ausweist.

Es ist natürlich zu notieren, dass wegen der erhöhten Nachfrage nach kleinen sparsamen Diesel-Fahrzeugen und hauptsächlich des Fehlens einer Kontrolle durch den Staat unser Land für die Altfahrzeuge Europas wie ein Magnet wirkt, wie es vormals mit Afrika der Fall war. Nun haben sie aber Griechenland, das bereits zu einem unendlichen „Auto-Altersheim“ geworden, wobei sie so auch die Transportkosten im Vergleich zum entfernten Afrika einsparen …

(Quelle: newsauto.gr)