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Artikel Tagged ‘immobilienvermögen’

Vergessliche Immobilienkäufer in Griechenland

9. November 2014 / Aufrufe: 992 2 Kommentare

Tausende Großgrundbesitzer in Griechenland haben in den letzten 10 Jahren getätigte Immobilien-Käufe mit einem Volumen von rund 25 Milliarden Euro nicht deklariert.

Mehr als 25.000 Großgrundbesitzer in Griechenland mit einem Immobilienvermögen im Wert von jeweils über 1 Mio. Euro tätigten in den letzten 10 Jahren teure Immobilienkäufe, „vergaßen“ jedoch, die Details der Aufwendungen für diese Käufe zu deklarieren – mit dem Ergebnis, nicht besteuert bzw. nicht auf Basis der entsprechenden „Ausgaben-Indizien“ kontrolliert zu werden.

Laut dem griechischen Finanzministerium geht es dabei um Steuerhinterziehung, die sich auf ein Volumen von insgesamt etwa 25 Mrd. Euro bezieht.
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Griechenland ist EU-Champion bei Immobiliensteuern

17. November 2013 / Aufrufe: 1.237 1 Kommentar

Laut dem Internationalen Verband der Immobilieneigentümer hat Griechenland die höchste Immobilienbesteuerung in ganz Europa.

Die hauptsächlichen Schlussfolgerungen einer einschlägigen Untersuchung waren, dass die Vermietung von Immobilien in Europa und spezieller im europäischen Süden sich zu einer besonders riskanten und unrentablen wirtschaftlichen Aktivität entwickelt hat.

Griechenland wiederum ist das einzige europäische Land, in dem in den letzten Jahren auf die Immobilien gleichzeitig sowohl eine jährliche Vermögenssteuer (FAP) in Höhe von bis zu 2% im Jahr als auch eine jährliche Sondersteuer auf elektrifizierte Flächen (EETIDE – EETA) und eine jährliche Kommunalsteuer (TAP) in Höhe von 0,025% – 0,035% erhoben wird, ohne auch die übrigen Gemeindesteuern mitzurechnen, die von den OTA frei festgesetzt werden. (Anmerkung: Bemessungsbasis ist der nach dem System der sogenannten objektorientierten Wertbestimmung festgesetzten Immobilienwert.)
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Neuer Entwurf zur Immobilien-Besteuerung in Griechenland

16. November 2013 / Aufrufe: 2.459 1 Kommentar

Nachdem die Vorlage zur neuen Immobiliensteuer in Griechenland gekippt wurde, liegt nun ein modifizierter Entwurf vor, der die Steuerbelastung zu größeren Vermögen verlagert.

Der neue Entwurf zur Besteuerung der Immobilien in Griechenland, mit dem die überwältigende Mehrheit der Abgeordneten von Nea Dimokratia (ND) und PASOK einverstanden zu sein scheint, bringt höhere Belastungen für die Steuerzahler mit einem Immobilienvermögen im Wert von über 300.000 Euro und niedrigere Steuern für Besitzer kleiner „urbaner“ Immobilienvermögen, Eigentümer von Grundstücken und Landwirte.

Abgesehen von Eigentümern großer Immobilienvermögen, auf die zum Teil horrende Mehrbelastungen zukommen, werden sich allerdings auch zahllose Besitzer eines relativ geringen Vermögens mit erheblichen Belastungen konfrontiert sehen, da die Steuer auf Basis nach dem sogenannten System der „objektbezogenen Wertbestimmung“ festgesetzter Immobilienpreise erhoben wird, die seit 2006 unverändert blieben und die realen Marktpreise um bis zu ein Mehrfaches übersteigen. Da eine Korrektur dieser „Mondpreise“ frühestens 2016 erfolgen soll, werden in der Praxis also imaginäre Vermögen besteuert, die es in der Realität gar nicht (mehr) gibt!
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Steuerschock für Eigentümer von Immobilien in Griechenland

5. November 2013 / Aufrufe: 10.071 7 Kommentare

Die ungeheure Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland wird zu massenweisen Verkäufen, weiteren Preisstürzen und einem neuen Heer von Steuerschuldnern führen.

Die Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden einen weiteren Steuerschock erleben, da die neue Einheitliche Immobiliensteuer – selbst wenn es Korrekturen geben wird – auf falsche Preise gestützt ist, weil das Finanzamt Sätze auf Basis der sogenannten „objektorientierten“ Werte (sprich nach dem System der „objektorientierten Wertbestimmung“ festgesetzter Immobilienpreise) verhängen wird, die im Jahr 2006 galten. Die Eigentümer werden sogar für wenigstens 3 Jahre die Einheitssteuer auf Basis der selben Zonenpreisen zahlen, obwohl diese zwei- oder dreimal höher als die realen Marktpreise liegen.

Und obwohl die Notwendigkeit zur Erreichung der volkswirtschaftlichen Zielvorgabe zur Beitreibung von über 3,3 Mrd. Euro aus den Immobilien zwingend sein mag, führt jedoch der konkrete Modus der Besteuerung mit bis 2016 „eingefrorenen“ irrealen Objektwerten zu unglaublichen Verzerrungen und letztendlich unweigerlich zur Entstehung eines neuen Heeres von Steuerschuldnern.
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Der Tod des Kleineigentümers in Griechenland

3. November 2013 / Aufrufe: 4.977 8 Kommentare

In Griechenland wird derzeit die größte Umverteilung und Konzentrierung immobilen Vermögens eingeleitet, die jemals stattgefunden hat.

In der Politik ist üblicherweise nichts so wie es scheint. Und, das schlimmste: manchmal verstecken sich hinter formalen Aktivitäten große Tricks. Einen solchen Fall erlebten wir in der Epoche des Börsen-Booms.

Hinter der Blase existierte ein konkreter Plan, der in der größten und heftigsten Einkommens-Umverteilung endete, die jemals geschah. Die Gelder der Vielen wurden innerhalb weniger Jahre in die Taschen der Wenigen transferiert. Es war ein Trick, der von einer konkreten Clique inszeniert wurde, in der Faktoren der Wirtschaft und der Politik zusammenarbeiteten.
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Griechenland: Ich kann nicht zahlen, nehmt mein Haus …

26. September 2013 / Aufrufe: 3.585 2 Kommentare

Immer mehr Eigentümer von Immobilien in Griechenland vermögen die ihnen willkürlich aufgebürdeten horrenden Steuern und Abgaben nicht mehr aufzubringen.

Ein unter körperlichen Behinderungen leidender 83-jährigen Rentner aus Ierapetra / Kreta verschlug mit seiner persönlichen Aussage den Hörern des Radiosenders Icho FM die Sprache:

Wir sind ich und meine Alte. Ich kann die Steuern nicht bezahlen. Ich lebe von der Rente meiner Frau. Ich schenke mein Haus der Gemeinde.
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Niveau der Immobilien-Besteuerung in Griechenland ist nicht tragfähig

11. Mai 2013 / Aufrufe: 3.428 2 Kommentare

Laut einer Studie der Alpha Bank hat die Besteuerung der Immobilien in Griechenland ein Niveau erreicht, das nicht überlebensfähig und für die gesamte Wirtschaft schädlich ist.

Die Direktion für Wirtschaftsstudien der Alpha Bank sagt in einer einschlägigen Studie „Nein“ zur Nutzung der Immobilienbesteuerung als Mittel zur Umverteilung der Einkommen in der Gesellschaft und charakterisiert sie sogar als „ineffizient, unerwünscht, nicht realisierbar„.

Wie betont wird, „stagniert die Aktivität auf dem Immobilienmarkt nach einem nie dagewesenen Rückgang in der Periode 2008 – 2012 heute auf einem unverhältnismäßig niedrigen Niveau, geht weiterhin zurück und reißt dabei wichtige Zweige der Wirtschaft mit sich.
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Grundbesitzern in Griechenland geht es an den Kragen

7. Mai 2013 / Aktualisiert: 12. August 2013 / Aufrufe: 709 8 Kommentare

Mit einer neuen Immobiliensteuer werden in Griechenland die Eigentümer sämtlicher – auch keinerlei Einkommen abwerfender – Landstücke zur Kasse gebeten werden.

Das Finanzministerium „strickt“ ein neues Formular E9 (= Immobilien-Deklaration) zu dem Zweck zusammen, mit der ab 2014 in Kraft tretenden neuen „Einheitlichen Immobiliensteuer“ alle Eigentümer von Landstücken – unter anderem auch Landwirte und sogar Eigentümer von Ländereien, die definitiv keinerlei Einkommen abwerfen – steuerlich zu „packen“ zu bekommen.

Damit die bisher nicht oder nur lückenhaft vorliegenden entsprechenden Daten zusammengetragen werden, müssen die betroffenen Steuerpflichtigen bis zum 31 August 2013 das (neue) Formular E9 elektronisch einreichen.

Nachtrag: Inzwischen wurde die Frist für die – fortan obligatorisch „elektronische“ – Abgabe der diesjährigen Immobiliendeklaration E9 bis zum 15 September 2013 verlängert, jedoch parallel auch resolut beteuert, dass es keine weitere Nachfrsit geben könne und werde …
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Immobilienkrise in Griechenland kostet Eigentümer das halbe Vermögen

14. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 9.615 10 Kommentare

Obwohl zahllose Eigentümer von Immobilien in Griechenland bereits die Hälfte ihres Vermögens einbüßten, setzt sich die Talfahrt der Immobilienpreise ungebremst fort.

Das Gespenst der zigtausend an der Börse „eingeschlossenen“ Investoren, die immense Vermögen verloren, kehrt zurück, diesmal jedoch auf dem Immobilienmarkt. Der Wertverlust des Immobilienvermögens innerhalb von 5 – 6 Jahren ist dermaßen groß, dass die Verluste der Griechen nicht einmal mit denen des großen Krachs der Aktien in der Periode 2000 – 2001 verglichen werden können.

In den letzten 20 Jahren investierte die überwältigende Mehrheit der Bürger 85% ihres Vermögens in Immobilien und die restlichen 15% in Aktien, Obligation, Gold usw. Der Zusammenbruch der Handelspreise der Wohnungen fiel jedoch nicht mit der Wirtschaftskrise in Griechenland zusammen. Er begann schon ungefähr 3 Jahre früher und war für viele das erste Anzeichen für das, was kommen würde.

Es folgte das unabwendbare Zerplatzen der Blase auf dem Immobilienmarkt, die sich von 1998 bis einschließlich 2006 hielt und die Preise der Immobilien um sogar mehr als 150% in die Höhe trieb. Nach den Olympischen Spielen des Jahres 2004 und der herrschenden Euphorie (da die Rhythmen des Wachstums der Wirtschaft beeindruckend waren) wurden tausende Häuser gebaut, damit die imposante Nachfrage gedeckt wird.

Die Banken wiederum vergaben großzügig Kredite sogar auch an solche Kreditnehmer, welche die Voraussetzungen nicht erfüllten, was letztendlich die große Explosion der Preise zum Ergebnis hatte, da das Gesetz des Angebots und der Nachfrage zum Tragen kam.
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Änderungen bei Immobilien-Besteuerung in Griechenland ab 2013

19. September 2012 / Aufrufe: 2.827 10 Kommentare

Geplante Änderungen bei der Besteuerung von Immobilien in Griechenland zielen auf eine Verlagerung der Steuerlast auf den Besitzes und die Entlastung des Erwerbs ab.

Fünf grundlegende Änderungen bei der Immobilienbesteuerung mit dem Grundsatz der „Verlagerung der Last auf den Besitz und Erleichterung beim Kauf“ forciert das griechische Finanzministerium mit einem neuen Entwurf zum Steuergesetz, der bis Ende November 2012 dem Parlament vorgelegt werden soll.

Laut dem Entwurf wird die neue einheitliche Steuer auf die Gesamtheit des Immobilienvermögens erhoben werden, unabhängig davon, ob es der Eigennutzung dient oder ein Einkommen abwirft, und wird sich auch auf die Landstücke außerhalb von Bebauungsplänen und Ansiedlungen sowie sogar auch auf Flächen beziehen, auf denen photovoltaische Anlagen installiert worden sind. Von der Besteuerung ausgenommen sollen nur landwirtschaftliche Flächen bleiben, welche hauptberuflichen Landwirten gehören. Der Steuersatz wird analog zu dem Einheitswert der Immobilien gestaffelt sein (0,1% – 2%), und für die Erst- bzw. Hauptwohnung wird es einen kleinen Steuerfreibetrag (100.000 Euro) geben.

Auf der Gegenseite ist eine drastische Senkung der Transaktionssteuer auf 3% – 4% von derzeit 8% – 10% und die Senkung der 23%-igen MwSt. geplant, welche die Gebäude belastet. Im Rahmen der Errichtung des Vermögensverzeichnisses und der Änderung bei dem System der Einkommensbesteuerung sollen ebenfalls die fiktiven Lebenshaltungskosten für Wohnungen abgeschafft und durch die verallgemeinerte Anwendung der Vermögensnachweispflicht und der Unterhaltskosten ersetzt werden.
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